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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Hallo, Ich h tte da mal eine Wichtig frage. Kann ich Schadenersatz

Kundenfrage

Hallo,
Ich hätte da mal eine Wichtig frage. Kann ich Schadenersatz erklagen, wenn ich weiß damit
man mir bei meiner Arbeit ausbremsen tut, und ich deswegen weniger Geld verdiene.?
Ich bin Arkordarbeiter, so schneller ich arbeite um so mehr Geld kann ich verdienen, aber seit ca. 4 Monate werd ich da gebremst... Ich kann es an mein Schnitt beweisen, und habe auch Zeugen die das auch immer mit bekommen haben. Mir wurde das auch bestätigt das man das im System einstellen kann. Ich geh mal davon aus, damit man mich dazu zwingen will, damit ich selber kündige.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Leider besteht hier keine Möglichkeit Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Soweit allerdings die Maschinenlaufzeiten nicht beeinflußt werden können, stellt sich die Frage, ob hier überhaupt die Vereinbarung eines Leistungslohnes gerechtfertigt.
Insofern hängt Ihr Lohn nicht von Ihrer Leistung, sondern von der Maschinenlaufzeit ab.

Insofern können Sie gegebenfalls den Lohn einfordern, den Sie vorher verdient haben. Dann müssten Sie allerdings arbeitsgerichtlich vorgehen und Differenzlohne einklagen.

Sie haben keine andere Wahl als dies hinzunehmen oder sich eine andere Arbeit zu suchen.

Sie haben ansonsten bereits alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um eine Besserung herbeizuführen.

Begeben Sie sich gegebenenfalls in die Beratung eines Fachanwaltes für Arbeitsrecht.






Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Verändert von troesemeier am 31.07.2010 um 06:16 Uhr EST
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung: seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
troesemeier und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Und wenn ich halt beweisen kann, damit das bloß von eine Schichtleitung kommt... Also wenn bei uns mal eine andere Schichtleitung ist, dann habe ich keine Probleme bei der Arbeit, und komm dann auch auf mein SOLL.
zählt das nicht zu Moping oder sowas in der art?
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst wäre zu klären, ob es sich um Mobbing handelt.

Für „Mobbing“ gibt es keine gesetzliche Definition, wie es etwa bei der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz (vgl. §2 Abs. 2 Beschäftigtenschutzgesetz) der Fall ist. Es gibt eine Reihe das Phänomen beschreibender, meist arbeitswissenschaftlicher Begriffsbestimmungen, bei denen das zum Ausdruck kommt, was Mobbing letztendlich ausmacht: die Verbundenheit einzelner Handlungen durch ein unsichtbares „Band“. Insoweit kann Mobbing durchaus mit einer Perlenkette verglichen werden: Ist die einzelne Perle auch noch so unbedeutend, so wächst ihr Wert mit dem Hinzukommen weiterer Perlen, wobei der Faden die Verbindung zwischen den einzelnen Perlen herstellt.

Nach der Definition des Bundesarbeitsgerichtes ist Mobbing das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern Untereinander oder durch Vorgesetzte.

Es gibt sicher zahlreiche Möglichkeiten, um auf Mobbingsituation zu reagieren. Das Problem besteht eher darin, die richtige Maßnahme zum richtigen Zeitpunkt anzuwenden. Der Erfolg einer Maßnahme hängt schließlich von vielen einzelnen Faktoren ab. In dem einen Fall kann das ernsthafte Gespräch zwischen dem Vorgesetzten und dem Mobber bereits dazu führen, dass letzterer seine Mobbinghandlungen einstellt. In einem anderen Fall kann durch ein derartiges Gespräch allerdings auch erreicht werden, dass der Mobber seine Angriffe in den „Untergrund“ verlegt und zu subtilen, kaum nachweisbaren Handlungen greift. Ferner ist zu unterscheiden, ob das Mobbing von einem Kollegen oder von einem Vorgesetzten ausgeht.

Überstürzte Reaktionen und Maßnahmen sollten möglichst vermieden, juristische Schritte mit viel Bedacht eingeleitet werden. Auch ist stets zu hinterfragen, ob eine Aufarbeitung des Mobbing mit juristischen Mitteln in dem konkreten Fall überhaupt dazu beitragen kann, die Situation zu bewältigen.

Das Landesarbeitsgericht Thüringen hat in einer Gerichtsentscheidung folgende Aussage getroffen:

"Der Arbeitgeber ist verpflichtet, das allgemeine Persönlichkeitsrecht der bei ihm beschäftigten Arbeitnehmer nicht selbst durch Eingriffe in deren Persönlichkeits- oder Freiheitssphäre zu verletzen, diese vor Belästigungen durch Mitarbeiter oder Dritte, auf die er einen Einfluss hat, zu schützen, einen menschengerechten Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen und die Arbeitnehmerpersönlichkeit zu fördern. Zur Einhaltung dieser Pflichten kann der Arbeitgeber als Störer nicht nur dann in Anspruch genommen werden, wenn er selbst den Eingriff begeht oder steuert, sondern auch dann, wenn er es unterlässt, Maßnahmen zu ergreifen oder seinen Betrieb so zu organisieren, dass eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts ausgeschlossen wird."

In Ihrem Fall könnte vieles dafür sprechen, dass ein Form von Mobbing oder beginnendem vorliegt. Wenn klärende Gespräche nichts bringen ist das weitere Vorgehen schwierig.
Soweit es in Ihrem Unternehmen einen Personalrat/Betriebsrat gibt, sollten Sie sich dorthin wenden. Es bietet sich auch an bei der Gewerkschaft vorzusprechen, wenn sie Mitglied sind.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die rechtiche Situation gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen



Verändert von troesemeier am 31.07.2010 um 06:53 Uhr EST

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