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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16572
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Hallo, ich bin Arbeitgeber und mu einem Mitarbeiter der ab

Kundenfrage

Hallo,
ich bin Arbeitgeber und muß einem Mitarbeiter der ab September bereits neun Jahre bei uns beschäftigt ist betriebsbedingt kündigen.
Mit welchen Schwierigkeiten muß ich rechnen.

mfG
W.Schößler
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Gründe für eine betriebsbedingte Kündigung vorliegen, brauchen Sie mit Schwierigkeiten nicht zu rechen. Sie müssen allerdins auf die Kündigungsfrist achten. Diese beträgt bei neun Jahren drei Monate, § 622 Abs 2 Nr. 3 BGB. Sollten der AN Kündigungsschutzklage erheben, würde gerichtlich geklärt, ob die betriebsbedingte Kündigung begründet war. War sie es nicht, wird die Kündigung für unwirksam erklärt, dann kann sich der AG von AN nur gegen Zahlung einer Abfindung lösen, § 9 KSchG.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Scholz, RA
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Gilt die Kündigungsfrist auch wenn im Arbeitsvertrag eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Monatsende vereinbart wurde.

 

mfG

W.Schößler

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie dürfen die Kündigungsfrist innerhalb derer Sie den Arbeitnehmer kündigen nur ausnahmsweise durch Arbeitsvertrag verkürzen, § 622 BGB Abs 4. Ausnahmen sind nur wenn der Arbeitnehmer zur vorübergehenden Aushilfe eingestellt ist, oder wenn der Arbeitgeber nicht mehr als 20 Arbeitnehmer ausschließl. Azubis beschäftigt.

Ansonsten ist eine Verkürzung nur mittels Tarifvertrag möglich. GGf. kann der Arbeitnehmer Kündigungsschutzkllge erheben. Dies muss binnen 3 Wochen geschehen.
Im Prozeß vor dem Arbeitsgericht wird dann geklärt, ob betriebsbedingte Gründe tatsächlich vorlagen.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Bitte vergessen Sie nicht, meine Auskunft zu akzeptieren.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16572
Erfahrung: Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.

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