So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17046
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag! Ich arbeite in einem privaten Busunternehmen

Kundenfrage

Guten Tag!

Ich arbeite in einem privaten Busunternehmen als Busfahrerin.
Heute gab es einen Aushang mit folgendem Inhalt: "Im Büro liegt ein Brief der Geschäftsleitung. Bitte unterschreiben, daß dieser gelesen wurde. Ansonstenwerden die Lohnzahlungen für Juli gestoppt!"

Auszug Brief GL: "Wir werden Schwierigkeiten bekommen im nächsten Jahr, bei der Ausfertigung der Versicherungsverträge.
Wir können uns nicht erlauben ein solches Verhalten weiterhin zu tolerien.
Der Unfallverursacher wird bei grobfahrlässigem Verhalten finaziell in die Mithaftung genommen und an den Unfallkosten beteiligt.
Auch Ausreden werden eine Kostenbeteiligung nicht mehr verhindern."

Muß Ich das akzeptieren, in wie weit ist das zulässig?

Im Voraus lieben Dank!

C. Schulz
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie können unterschreiben, dass Sie den Brief zur Kenntnis genommen haben.

Akzeptieren müssen Sie den Inhalt deswegen nicht.

Darüber hinaus gibt es gesetzlich festgeschriebene Haftungskriterien, die kann der Arbeitgeber nicht umgehen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wo kann mann diese Haftungskriterien in verständlicher Form nach lesen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
http://www.123recht.net/Arbeitnehmerhaftung-und-innerbetrieblicher-Schadensausgleich-__a22157.html
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sie wollten wissen, wo Sie etwas dazu nachlesen können. Ich habe Ihnen einen Top-Link dazu herausgesucht.

Was kann ich noch für Sie tun?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

raschwerin und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Darf im Schadensfalle der gesamte Lohn einbehalten werden?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Nein, das darf der Arbeitgeber nicht. Er muss Ihnen Lohn zahlen und wenn er Ansprüche hat, muss er diese gesondert geltend machen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Verstehe Ich das richtig:
Er müßte mir ein Rechnungs ähnliches Schreiben zukommen laßen und dürfte auch nich die Differenz zwischen Auszahlungsbetrag und Pfändungsgrenze einbehalten?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Der Arbeitgeber darf hier gar nichts einbehalten, wenn er einen Schaden geltend machen will, sondern muss dies gesondert in Rechnung stellen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Lieben Dank!
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Gern.