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Stellen Sie Ihre Frage an Dieter Michaelis.
Dieter Michaelis
Dieter Michaelis, Mediator
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1521
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als selbstständiger Anwalt auf dem Gebiet des Arbeitsrechts
29823107
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
Dieter Michaelis ist jetzt online.

guten tag, ich habe zum 31.03.2010 fristgerecht am 26.02.10

Kundenfrage

guten tag,

ich habe zum 31.03.2010 fristgerecht am 26.02.10 gekündigt.
zur zeit bin ich vom 01.03.10 bis 19.03.10 krankgeschrieben.
ich habe noch 6 tage urlaub .
mein arbeitgeber hat mir heute ein schreiben zukommen lassen, welches ich unterschrieben zurücksenden soll, mit folgendem wortlaut:

Freistellung

mit diesem schreiben stellen wir sie vom 24.03.10 bis 31.03.10 von der arbeit frei
für den o.g. zeitraum benötigen wir keine krankschreibung

der zu ihren gunsten bestehende resturlaub wird ihnen in dieser zeit erteilt-
bitte reichen sie uns ihre krankmeldung vom 20.03 bis 23.03.10 ein.
andernfalls sehen wir uns gezwungen , ihnen fristlos rückwirkend zum 20.3.2010zu kündigen
bitte reichen sie uns ein unterschriebenes exemplar dieses schreibens sowie die o.g. krankmeldung bis zum 31.03.2010 ein. andernfalls sehen wir ihr einverständnis zur fristlosen kündigung gegeben.

meine frage ist nun,kann ich dieses schreiben unterschreiben oder sollte ich es lieber nicht tun.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne beantworte ich Ihre Frage nach Ihren Sachverhaltsangaben wie folgt:

Sie haben gekündigt, Ihr Schreiben ist nachweislich zugegangen :

Sofern Sie ein Attest bis zum 31.3.2010 besitzen, können Sie unterschreiben .

Anderenfalls gilt :

Die Freistellung sollten Sie gesondert vereinbaren .

Hier ist eine Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes erforderlich .

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung .

Sie können mich gerne auch per Telefon oder Mail kontaktieren, um den Sachverhalt genauer zu erläutern

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen :

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen anhand Ihrer Sachverhaltsangaben. Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Dies hat in der Praxis zur Folge, dass vermeintlich ähnliche Sachverhalte zu unterschiedlichen Gerichtsentscheidungen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.


Mit freundlichen Grüßen


Dieter Michaelis
Rechtsanwalt

RA-Michaelis-Dieter@t-online.de

Neupforte 15
52062 Aachen
Tel. : 0241 38241
Fax : 0241 38242

Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihre Frage beantwortet zu haben.

Soweit noch nicht geschehen,darf ich an die Akzeptierung meiner Antwort und den Ausgleich der Kosten erinnern.

Sofern Ihre Frage noch nicht abschliessend beantwortet sein sollte , machen Sie bitte von Ihrem Fragerecht Gebrauch .

Ich stehe Ihnen wegen Rückfragen gerne zur Verfügung .

Mit freundlichen Grüssen

Dieter Michaelis

RA-Michaelis-Dieter@t.online.de

Tel : 0241 / 38241

Fax : 0241 / 38242
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

hallo herr michaelis

 

danke für ihre antwort.

 

folgende frage habe ich noch.

wenn mein arbeitgeber mich freistellt, obwohl ich urlaubsanspruch habe, wie sollte ich dann vorgehen, sollte ich urlaub beantragen?

 

ich habe noch überstunden, die wie ich vermute von meinemchef nicht anerkannt werden, weil er sauer ist das ich gekündigt habe und nun krankgeschrieben bin.

 

was passiert,wenn ich mich die 2 tage, die ich noch arbeiten müsste krankschreiben lasse und der rest mit urlaub genommen wird., kann mein chef mir da irgendwas unterstellen, das ich mich bewusst krankschreiben lasse??

Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.
guten Tag ,

Ihr AG will Ihren Urlaubsansprung mit der Freistellungszeit verrechnen .

Dies ist nur möglich, sofern Sie nicht in dieser Zeit krankgeschrieben sind .

Sie können Urlaub nehmen, müssen aber nicht .

Im letzteren Falle ist der Urlaub zu vergüten !

Das gilt auch für die Überstunden !

Zu Ihrer letzten Frage :

Dies ist die Praxis . Es wird nichts geschehen, da Ihr AG das Attest nicht widerlegen kann .

M.f.G.
Dieter Michaelis und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

wenn ich mich krankschreiben lasse bis zum 31.03.10, muss ich dann überhaupt noch irgendwas schriftliches mit meinem arbeitgeber klären??

 

der bestehende urlaubsanspruch, muss mein arbeitgeber es automatisch vergüten oder muss ich ihn darauf hinweisen??

Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.
Bei Krankschreibung ist keine Vereinbarung zu unterzeichnen .

Die Urlaubs - und Überstundenvergütung muss der AG vornehmen .

Sie sollten Ihre Ansprüche aber schriftlich geltend machen .

M.f.G.