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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 620
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
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Hallo, mein Sohn wurde in der Schule von einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, mein Sohn wurde in der Schule von einer Sozialpädagogin ausgefragt, er äußerte Angst zum Vater zu gehen, welche ich ihm ankündigte, wenn er sich nicht zusammen reißen kann. Der Sozialpädagogin ist nicht bekannt gewesen, das durch eine Umgangsreglerin der Kontakt zwischen Vater und Kind auf einmal im Monat festgelegt wurde. Des Weiteren wurde eine aus dem reflex entstandene "Ohrfeige" erwähnt und daraufhin wurde sofort das Jugendamt informiert, ohne eine Gegenüberstellung zwischen Mutter und Kind zu gewähren. Jugendamt forderte Sozialpädagogin auf, den Anruf nachzuholen, aber meldete sich sofort zu einem Hausbesuch an. Dieses Gespräch verlief nicht gut, da ich im Vorfeld einen Termin beim Kinderarzt mit den Jüngsten Kinder(2jahre und 3 Monate) hatte und etwas gestresst war. Schon an der Tür wurde eine Spannung aufgebaut, weil die Bearbeiterin ohne Voranmeldung mit einer Praktikantin kam. Im Gespräch merkte ich, das Sie nicht Unvoreingenommen ins Gespräch kamen und mir eine ältere Geschichte meines Ältesten erneut zum Vorwurf gemacht wurde, obwohl ich da nach 5 jährigen Kampf das Sorgerecht zum Wohl des Kindes abgegeben habe. (Kind ist nun in Obhut des Jugendamtes und ich habe seit einem Jahr auch kein Kontakt). Im Gespräch erklärte ich vieles was nun nicht im Protokoll steht und es ist unterschrieben worden im Zeitdruck des Jugendamtes, weil das Taxi ja schon unten stände, zu guterletzt musste ich auch die Kleine stillen und konnte es nicht durchlesen. Das Kind (9) wurde zudem alleine in seinem Zimmer befragt. Das Jugendamt wusste von dem Arzttermin und hat im Gespräch nicht weiter nachgefragt. Nun bekam ich ein Schreiben von Jugendamt mit der Bitte um Entbindung der Schweigepflicht für den Kinderarzt für alle 3 Kinder, weil ich ja, wie Jugendamt betonte, das alleinige Sorgerecht für alle 3 habe. Es ging in der Meldung nur um Den 9. Jährigen.
Da mir gewisse Dinge auch falsch protokolliert wurden und nicht diese Schweigepflichtsentbindung für alle 3 unterschreiben möchte, ist nun die Frage, wie ich da jetzt am besten weiterhin verfahren kann? Da mein Partner auf See ist, konnten wir noch nicht das gemeinsame Sorgerecht erklären lassen, was wir jetzt am 30. Terminiert haben, weil er am Dienstag nach knapp 3 Monaten Heim kommt. Ich bedanke ***** ***** Infos

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Anfrage:

Die Situation scheint schon ziemlich verfahren zu sein, so dass es jetzt gilt, mal in ruhiges Fahrwasser zu kommen.

Letztlich darf eine Befragung eines Kindes nicht ohne Zustimmung der Eltern stattfinden, es sei denn, es ist im Rahmen eines laufenden Verfahrens.

Ich möchte Ihnen raten, keine Schweigepflichtentbindungserklärung zu unterschreiben. Das Jugendamt reagiert da zwar verschnupft, aber schließlich hat so eine Erklärung ja auch einen Sinn!

Die Sorgeerklärung am 30. sollten Sie genau so protokollieren, wie Sie es vorhaben. Ansonsten ist das Amt schon gehalten, etwaigen Meldungen zu einer eventuellen Kindeswohlgefährdung nachzugehen und Maßnahmen für die Kinder einzuleiten.

Am Besten würde es sein, wenn Sie sich in Ruhe beim Amt nochmals beraten lassen und nach Hilfen zur Erziehung nachfragen. Da haben Sie ein Recht darauf, auch müsste man Ihnen beispielsweise eine Familienhilfe stellen, wenn Sie mit den dreien alleine sind und alleine klar kommen müssen.

Letztlich geht es ja darum, für Ihre drei Kinder das Beste zu machen. Lassen Sie sich da von nichts ablenken und bestehen Sie auf Ihre Rechte. Das Jugendamt ist nämlich in erster Linie zum Helfen da und nicht zum Maßregeln.

ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung,

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht

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Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die Sorgerecht Erklärung verläuft mit dem 2 Vater, der beiden Kleineren Kinder. Der ist von der Bundeswehr unterwegs und vom Bund wird, wenn Bedarf, eine Fürsorge für Kinder und Partner gestellt, wenn Einsatz. Das habe ich dem Jugendamt mitgeteilt,weil ich keine positiven Erfahrungen mit dem Jugendamt hatte und immer nur zu Beratungsstellen geschickt wurde, was mir soviel Zeit gekostet hat. Der Streit in der Familie war auch längst abgeschlossen. Ich habe jetzt ein Schreiben gefertigt, in dem 13 Punkte notiert sind, die für mich relevant sind, um eine Entscheidung zu treffen. Zudem konnten sich beide ein Persönliches Bild von den Kindern machen. Auch die Umgangsreglerin (war 15.jahre im Jugendamt tätig und ist dann zum Gericht gewechselt) führte bereits das Gespräch mit der Bearbeiterin und war erschrocken über deren Verfahrensweise und wollte es klären, doch die gute Frau geht nicht mehr an das Telefon. Ich werde mein Schreiben wohl noch einmal überdenken und bedanke ***** *****ür Ihre rasche Antwort. Liebe Grüße