So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Rechtsanwalt Kr...
Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3962
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Unser Vater verstarb vor kurzen im Pflegeheim AA in Tessin.

Diese Antwort wurde bewertet:

Unser Vater verstarb vor kurzen im Pflegeheim AA in Tessin. Die Leiterin des Heimes schlug uns das xxx Bestattungsinstitut vor Ort vor. Wir hatten erst keine Einwände und hatten einem Termin bei den xxx  wahrgenommen um alles Weitere zu besprechen. Dieser xxx hatte sich zuerst sehr vernünftig angehört und wollte auch die Entrümplung der Wohnung unseres Vaters annehmen. Ich unterschrieb nun einige seiner Handgeschriebenen Unterlagen. Alles wurde nur mündlich besprochen, wir erhielten keine Durchschriften der Dokumente. Er meinte das er uns das alles via E-Mail oder auf dem Postweg zukommen will.
Wir wurden dann sehr stutzig über den Preis über eine Verbrennung und eine Anonyme Seebestattung. Er rechnete da einen Preis von über 2500,- € uns vor. Nun sind wir nachhause gekommen und ich bin sofort ins Netz gegangen und hatte sofort, mehrere Angebote erhalten. Welch zwischen 850,- € und 950,- € lagen. Das war natürlich sehr shocking und ernüchternd zugleich.
Ich habe daraufhin sofort bei den xxx eine Stornierung / und wiederruf unserer Vereinbarung gesendet.
Nun besitzt der xxx die bodenlose Frechheit und sendet uns ein Utopische Rechnung von über 1600,- €. Er berechnet zum Beispiel einen Sarg, Hemd, Kissen und Decke. Welches er nicht in Anspruch genommen hatte. Das Bestattungsinstitut yyy, fan unsern Vater splitternackt in einen Unausgestatteten Sarg vor. Den man mit einer blanken Holzkiste vergleichen kann. Die Firma yyy dann haben unseren Vater in einen Ordentlichen Sarg umgebettet. Viel andern Berechnung sind obendrein an den Haaren herbeigezogen und wurden nie wirklich vollbracht. Oder hätten auf dem Postweg erledigt werden können.
Nun haben wir obendrein den schweren Verdacht das die Frau *** die Leiterin des Heimes mit den xxx  gemeinsame Sache macht. Er überpreist die Rechnungen und die *** kassiert mit kräftig ab und bekommt für jede Leiche die der xxx  abholt einen dicken Bonus vom xxx. Das ist natürlich nur ein Verdacht, leider haben wir dafür keine konkreten Beweise. Das steht natürlich zurzeit überhaupt nicht zur Debatte.
Es geht hier mehr oder weniger um den xxx wie er mit unserem verstorbenen Vater umgegangen ist und wie er Ihn gelagert hatte. Sind das Gesetzliche Missachtung der Gesetzliche Vorgaben, oder ist das so in Ordnung wie diese Bestattungsinstitute mit Verstorbenen umgehen können. Könnten wir den xxx anzeigen wegen, unwürdiger Behandlung eines Toten. Wir kenn uns mit den Gepflogenheiten leider nicht aus. Bitte beraten Sie uns! Sollten wir diese weit überzogene Rechnung begleichen?!
Wir bitte um konkrete Aufklärung in diesem Fall.

Recht herzlichen Dank,

Mit freundlichen Grüßen,

Peter ***

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Mit einer Strafanzeige werden Sie wohl leider nicht weiterkommen. Es gibt keinen Straftatbestand, der sich mit dem Aufbewahren von Leichen befasst. Unter Strafe gestellt ist das Stören einer Bestattungsfeier (§ 167a StGB) und das Stören der Totenruhe (§ 168 StGB). Aber meiner Ansicht nach sind diese Straftatbestände nicht erfüllt. Sie können natürlich trotzdem eine Strafanzeige machen. Das ist für Sie kostenlos und möglicherweise bereitet die Polizei dem Bestatter durch Ermittlungen Unannehmlichkeiten oder kommt gar doch noch dazu, dass hier ein strafbares Verhalten vorliegt.

Hinsichtlich der Rechnung kann ich gut nachvollziehen, dass Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit haben. Sie könnten es einfach auf einen Rechtsstreit ankommen lassen. Wenn Sie nicht zahlen, müsste der Bestatter Sie auf Zahlung verklagen. Und er wäre in dem Prozess beweispflichtig dafür, dass die in Rechnung gestellten Positionen tatsächlich angefallen sind. Dieser Beweis wird vermutlich schwer zu führen sein. Und als Gegenbeweis können Sie die entsprechenden Mitarbeiter des Bestattungsinstitutes Titze, die den Leichnam gesehen haben, als Zeugen benennen.

Eine Klage bedeutet für Sie ein finanzielles Risiko. Aber das gilt auch für diesen Herrn Müller. Und da er die Beweislast hat, also im Prozess verliert, wenn er den Beweis nicht führen kann, ist sein Risiko höher.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Herr Krüger,

Ich möchte Ihnen noch kurz die Rechnung des xxx übermitteln und auch die Bestätigung des yyy Bestattungsunternehmen. Um das Sie ein besseres Bild der Gesamtlage bekommen.

Leider kann ich das nicht Übermitteln über dieses System. Es währe nett wenn Sie mir Ihren E-Mailing Kontakt kurz zu meiner Mailing Adresse senden Könnten. Danke, ***** *****

Die Rechnungen habe ich mir angesehen. Es fehlt noch die Bestätigung des anderen Bestattungsinstitutes. Sie können es als PDF oder JPG an***@******.*** senden. Ich komme dann sofort auf die Sache zurück.

Ihre Email habe ich erhalten.

Lassen Sie mich zur Rechnung wie folgt Stellung nehmen:

Es ist für mich schwer nachzuprüfen, ob die Rechnung in Ordnung ist. Die Positionen erscheinen auf den ersten Blick zumindest plausibel.

Ihre Zweifel beziehen sich vor allem auf die Kosten für den Sarg , Hemd, Kissen und Decke. Wenn er wirklich nackt in einem nackten Sarg gelegen hat, was ja auch das Unternehmen Tietz bestätigt, dann sind Ihre Zweifel durchaus berechtigt. Und warum Kosten für den Sarg anfallen, kann ich nicht nachvollziehen. Nach Ihrer Schilderung wurde der Verstorbene umgesargt, sodass der in Rechnung gestellte Sarg beim Bestattungsinstitut geblieben ist.

Sie könnten die Ihrer Meinung nach unberechtigten Positionen herausrechen und dem Bestatter nur die Differenz zu seinem Rechnungsbetrag überweisen. Erläutern Sie ihm Ihre Kürzung und teilen Sie ihm mit, dass Sie einen Anwalt beauftragen werden, falls er an seiner Forderung festhält ohne zu erklären, warum Ihre Kürzung seiner Ansicht nach unberechtigt ist.

Falls es keine überzeugende Erklärung gibt, lassen Sie es eben auf eine Klage ankommen.

Wie Sie die Machenschaften angreifen können, ist schwer zu sagen. Es könnte hier in Zusammenarbeit mit dem Heim ein gemeinschaftlicher Betrug zu Lasten der Hinterbliebenden vorliegen. Und das wiederum würde bedeuten, dass die Polizei ermitteln muss. Sie könnten sich auch z.B. beim Ordnungsamt erkundigen, wer für die Aufsicht des Bestatters und des Heimes zuständig ist, und dort dann Ihren Verdacht vortragen.

Sie müssen kein weiteres Geld überweisen. Es wäre nur notwendig, dass Sie eine positive Bewertung zu meiner Antwort abgeben, damit der von Ihnen eingesetzte Betrag zu meiner Vergütung freigegeben wird.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Herr Krüger,

wir haben noch eine Klärung / Auskunft nötig.

Nach dem Tod unseres Vaters ist meine Frau, welches das einzige leibliche Kind der Ehe ist. Die Mutter war schon seit Jahren vom Vater geschieden und Verstarb vor ca. 10 Jahren. Nun, es existiert noch eine Halbschwester vom Vater. Inwieweit ist diese dann Erbberechtigt und wenn überhaupt mit welchem %satz überhaupt wäre diese Halbschwester überhaupt berechtigt. Kurz noch zu erläutern, da ich heute schon eine wirre Antwort erhalten habe, die Halbschwester ist nicht die Halbschwester meiner Frau, sonder die Halbschwester Ihres Vaters.

Diese Informationen sind für uns sehr wichtig bevor meine Frau vom Erbschaftsgericht eingeladen wird.

Noch zu erwähnen, es Besteht kein Testament von Vater, nur ein Brief in den er schrieb das meine Frau seine Tochter doch mal alles gesetzich Erben würde. Das ist soweit alles.

Recht herzlichen Dank, LG, ***

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Krüger,
wir haben noch eine Klärung / Auskunft nötig.
Nach dem Tod unseres Vaters ist meine Frau, welches das einzige leibliche Kind der Ehe ist. Die Mutter war schon seit Jahren vom Vater geschieden und Verstarb vor ca. 10 Jahren. Nun, es existiert noch eine Halbschwester vom Vater. Inwieweit ist diese dann Erbberechtigt und wenn mit wieviel % überhaupt.
Diese Informationen sind für uns sehr wichtig bevor meine Frau zum Erbschaftgericht eingeladen wird. Noch klar zu sagen, die Halbschwester ist nicht eine Halbschwester meiner Frau, sie ist eine Halbschwester Ihres Vaters !!!
Nun habe ich schon zwei Mal heute diese 75,- € über das Portal entrichtet. Einmal bekam ich nur verwirrende Antworten einer Anwältin und das zweite Mal keinerlei Rückmeldung. Wie bitteschön kann das nun geregelt werden, das ich nicht nur der Zahlende Esel bin und keine Konkreten Antworten erhalten kann.
Recht herzlichen Dank,
LG,
Peter Bohk

Danke für Ihre weitere Frage. Ich werde die Frage nachfolgend beantworten. Zur Vergütung werde ich Ihnen ein Premium Angebot unterbreiten, das Sie bitte annehmen wollen.

Ihre Frau ist als Kind des Erblassers Erbin der 1. Ordnung. Dessen Halbschwester ist lediglich Erbin 2. Ordnung und wird damit von Ihrer Frau als Erbin verdrängt. Wenn es sonst keine Erben der 1. Ordnung gibt, wovon nach Ihrer Schilderung auszugehen ist, ist Ihre Frau also Alleinerbin des Vaters.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Herr Krüger, leider sind Sie etwas zu spät, einer Ihrer Kollegen hatte schon gestern diese Frage beantwortet. Trotzdem recht herzlichen Dank. Bis zum nächsten Mal.LG,Peter

Ok. Ich verstehe.

Alles Gute!