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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6653
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Bei meinem Anliegen geht es um einen Antrag auf

Diese Antwort wurde bewertet:

bei meinem Anliegen geht es um einen Antrag auf Fristverlängerung der Zwischenprüfungsfrist im Fach Jura. Ich studiere derzeit im 5. Semester Jura auf Staatsexamen in Heidelberg. Davor habe ich drei Semester Unternehmensjurist auf Bachelor in Mannheim studiert und abgebrochen. Anschließend habe ich mich an der Uni Mainz für das erste Semester Jura auf Staatsexamen beworben und eine Zusage erhalten. Dort angekommen hat man mich direkt in das zweite Semester eingeschrieben, weil das Prüfungsamt mir die Leistungen im ZivilR aus Mannheim anerkannt hat. Nachdem ich ein Semester in Mainz studiert habe, habe ich nach Heidelberg gewechselt. Aufgrund der Einstufung in das zweite Semester in Mainz, musste ich in Heidelberg logischerweise mit dem dritten Semester beginnen. In Mannheim gab es kein Strafrecht im Rahmen des Studiengangs und in Mainz wurde zu dem Zeitpunkt als ich dort war nur Strafrecht II angeboten. Das Prüfungsamt in Mainz hat mir davon abgeraten diese Veranstaltung zu belegen ohne vorher die Grundlagen gehört zu haben. So kam es dazu, dass ich in Heidelberg zum ersten Mal (im dritten Semester) Strafrecht gehört habe. Mittlerweile bin ich im fünften Semester und konnte die Übung im Strafrecht noch nicht bestehen. Bei meiner Einschreibung in Heidelberg sagte ich klar und deutlich, dass ich kein Strafrecht gehört habe. Das Prüfungsamt berichtete mir, dass man 8 Versuche für die Prüfung (4 Semester lang 2 Prüfungen) und 4 Versuche (4 Semester lang 1 Hausarbeit) hat. Die Studenten in Heidelberg beginnen mit Strafrecht im 2. Semester. Sodass sie zum Bestehen Versuche im 2., 3., 4., 5. oder 6. Semester haben. Also insgesamt 4x2 Versuche. Ich bin jetzt um 5. Semester und habe 3x2, also 6 Versuche gehabt. Mir fehlt also noch 1x2 Versuch für die Prüfung und 2 Versuche für die Hausarbeit. Gem. der Prüfungsordnung darf man die Übung im fünften ODER im sechsten Semester wiederholen und hat dann insgesamt 4x2 Versuche gehabt. Aber da ich zum zweiten Semester nicht in Heidelberg war und auch vorher keine Möglichkeit hatte, Strafrecht zu belegen müsste ich meine zwei Versuche im sechsten Semester absolvieren. Dies ist aber laut Prüfungsordnung nicht möglich, da ich im fünften Semester an der Übung teilgenommen habe. Nun bleibt mir keine andere Wahl, als einen Antrag auf Fristverlängerung der Zwischenprüfungsfrist zu stellen. Ich fühle mich gegenüber den Studenten die direkt in Heidelberg angefangen haben bezüglich Strafrecht ungerecht behandelt, da diese mehr Versuche haben um die Übung zu bestehen obwohl sie auf dem selben Niveau waren wie ich. Ich hatte bezüglich Strafrecht keine Vorteile, obwohl ich ein Semester weiter war als diejenigen die mit Strafrecht im zweiten Semester beginnen. Zum Bestehen der Zwischenprüfung fehlt mir nur noch Strafrecht. Die Übungen im Zivilrecht und im Öffentlichen Recht sind bestanden.

Ich bitte um Ihre Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen

M.A

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

In der Tat ist in dem von Ihnen beschriebenen Fall eine Ungleichbehandlung gegeben. Dies ist in Ihrem Wechsel der Hochschulen begründet.

Auch kann die Prüfungsordnung nie alle Sachverhalte abbilden, weshalb in einem Sonderfall eine Einzelentscheidung zu fällen wäre.

Bzgl. des genauen Vorgehen sollten Sie sich am besten mit dem dortigen Studienfachberater oder dem Dekanat besprechen.

Fakt ist, dass Sie nicht schlechter gestellt werden können als die in Heidelberg beginnenden Studenten. Dies vor allem dann, wenn Sie an den vorausgegangenen Hochschulen keine Möglichkeit hatten, die Vorlesung und Übung Strafrecht zu besuchen.

Aufgrund Ihrer Schilderung dürfte Ihnen jedoch die entsprechende Frist verlängert werden um auf diesem Wege einen "Ausgleich" zu schaffen.

Selbstverständlich sollte der Antrag schriftlich und nachweisbar erfolgen und eine entsprechende Begründung enthalten.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

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