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RA Spitz
RA Spitz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 403
Erfahrung:  Rechtsanwalt, zugleich Fachanwalt für Arbeitsrecht, M.A. (Kriminologie und Polizeiwissenschaft)
91771857
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RA Spitz ist jetzt online.

Hallo, ich (61) habe eine Fra­ge zum Resturlaub bei

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich (61) habe eine Fra­ge zum Resturlaub bei Eigenkündigung. Ich bin seit Feb. 2017 krank geschrieben, jetzt noch bis 15. Jan. 2018. Anfang Januar möchte ich zum 31.03.2018 wegen Zerrüttung des Arbeitsverhältnisses kündigen. In der Kündigung werde ich auch gleichzeitig meinen Resturlaub 28 Tage aus 2017 beantragen. Ich rechne allerdings damit, dass mein Arbeitgeber auf mein beantragten Urlaubsantrag nicht reagiert. Wenn nun in meinem Kündigungsschreiben mit aufnehme, wenn ich bis zum 10. Januar nichts Gegenteiliges von Ihnen hören, gehe ich davon aus, dass mein Urlaub genehmigt ist, kann ich dann meinen Urlaub antreten?

ehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

in Beantwortung Ihrer Frage (“Wenn nun in meinem Kündigungsschreiben mit aufnehme, wenn ich bis zum 10. Januar nichts Gegenteiliges von Ihnen hören, gehe ich davon aus, dass mein Urlaub genehmigt ist, kann ich dann meinen Urlaub antreten?”) möchte ich Ihnen Folgendes mitteilen:

Das ist rechtlich so nicht möglich, da Schweigen keine Willenserklärung darstellt. Der Urlaub muss ausdrücklich (= Willenserklärung) genehmigt werden. Wenn der Urlaub nicht genommen werden kann, muss Ihr Arbeitgeber die Resturlaubstage aus 2017 in Geld abgelten.

Sollten Sie noch Rückfragen haben, so bitte ich um Nachricht. Ansonsten bitte ich Sie höflich, eine Bewertung meiner Antwort abzugeben. Dies ist erforderlich. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Spitz, M.A.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht

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