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Kanzlei4you
Kanzlei4you, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 341
Erfahrung:  Berufserfahrung
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Wir haben in einem Sorgerechtstreit den Anwalt getauscht,

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben in einem Sorgerechtstreit den Anwalt getauscht, nachdem wir mit seiner vorherigen Arbeit nicht zufrieden waren.
Das wir dadurch doppelte Kosten haben war uns bewusst und wurden von der neuen Anwältin aufgeklärt. Die Bezahlung des vorherigen Anwalt wird auch geleistet. Jetzt 5 Tage vor Verhandlung haben wir einen Brief des vorherigen Anwalts erhalten, das er definitiv zum Verhandlungstermin erscheint und wir einen zweiten Anwalt nur mit dessen Zustimmung einsetzten dürfen.
Ist das Rechtens, uns wurde mitgeteilt das mit dem Entzug des Mandats und einer Anwaltsvertrag Kündigung die zusammen Arbeit beendet ist und nur die Bezahlung aussteht?

Sehr geehrte/er Ratsuchende/er,
vielen Dank für Ihre Anfrage, in wenigen Minuten erhalten Sie die Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
RAin S. Fröhlic

Sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank, ***** ***** sich für Justanswer entschieden haben. Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

Die Beauftragung eines Anwalts ist ein Dienstvertrag, den Sie jederzeit kündigen können. Wenn das Mandat durch Kündigung beendet ist, dann hat der Anwalt keine Berechtigung mehr für Sie tätig zu sein. Der Anwalt ist daher nicht berechtigt, an dem Termin teilzunehmen. Sie können auch einen anderen Anwalt beauftragen ohne seine Zustimmung.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiter helfen. Über eine positive Bewertung (Sterne oben rechts anklicken) würde ich mich sehr freuen. Bei weiteren Nachfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Fröhlich

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.Im Brief war auch eine Kopie eines Fax das der ehemalige Anwalt vor zwei Tagen an das Amtsgericht geschickt hat. Darin steht, das die Prozesskostenhilfe für Ihn bewilligt wurde und er daher die Vertrettung definitiv übernimmt.Es ist sehr beunruhigend , kann er uns dadurch auch schaden? bzw sollte er wirklich zum Termin erscheinen Sachen aussagen die für uns zum Nachteil sind?Warum holt er so weit aus, wenn die Lage mit der Kündigung so eindeutig ist. Einschüchterung um das Mandat nicht zu verlieren?

S​ehr geehrte Fragesteller,

wenn Ihnen der Anwalt über die Beantragung der Prozesskostenhilfe beigeordnet worden ist, ist die rechtliche Situation anders.

Sie können dann das Mandat nicht kündigen, sondern nur bei Gericht beantragen, dass der Anwalt entpflichtet wird. Der Anwalt hat daher Recht mit seinen Angaben. Sie müssen ihn aber auch nicht zahlen, sondern die Kosten werden vom Staat übernommen. Ein Entpflichtung kommt nur in besonderen Fällen in Betracht und wird vom Gericht in der Regel nicht gewährt.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Fröhlich

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Also der Anwalt wurde von uns frei gewählt aufgrund einer Empfehlung, und haben ihn die Vertrettung im Umgangsrecht und Sorgerecht Fall beauftragt. Die Prozesskostenhilfe hat er danach für uns beantragt.
Durch die nicht so guten Erfahrung aus der Umgangsverhandlung. Haben wir uns entschieden für den Sorgerecht Streit jemand anderen zu beauftragen. Die Anwältin hat uns über Mehrkosten informiert durch Ihr Einarbeitung die sie nicht mehr geltend machen kann, da er das schon abgerechnet hat. Und evtl Auslagen die er noch hat.
Die jetzige Anwältin hat gewusst das Prozesskostenhilfe beantragt wurde.Ist der Unterschied, ob vorher Prozesshilfe vereinbart wurde und der Anwalt gestellt wird? Hab ich das bei ihrer Antwort richtig verstanden?Also wie verhält es sich in unserem Fall, das wir dem Anwalt erst beauftragt haben und anschließend die Hilfe beantragt wurde? Haben wir ein Recht den Anwalt zu wechseln? Es scheitert auch nicht am Geld, es geht nur um das fehlende Vetrauen. Und wir möchten nicht mehr von ihm vertreten werden.

S​ehr geehrte Fragesteller,

leider ändert sich die Situation nicht, wenn Sie erst den Anwalt frei gewählt haben und erst dann die Beiordnung beantragt worden ist. Sie können nur bei Gericht eine Entpflichtung beantragen. Sie können natürlich eine andere Anwältin zusätzlich beauftragen. Es stellt sich dann nur bei Gericht die Frage, wenn Sie diese Anwältin bezahlen können, warum dann überhaupt Prozesskostenhilfe beantragt worden ist. Mit anderen Worten, wenn eine andere Beauftragung nicht am Geld scheitert, dann dürfte auch für den ersten Anwalt keine Prozesskostenhilfe zu gewähren sein.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Fröhlich

Rechtsanwältin

Kanzlei4you und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.