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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 23376
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, Es geht um folgendes, ich hatte 2017 einen

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
Es geht um folgendes, ich hatte im Juni 2017 einen schweren Arbeitsunfall und wurde seit her 7 mal Operiert.
Im laufe der Krankheit wurde ich meinen Meinung nach ungerecht behandelt durch Anrufe und Nachrichten wieso ich nicht Arbeiten sei obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch einen Gips trug.
Daher entschied ich mich das ich die Firma verlassen werde.
Pünktlich am 30.11.2017 kündigte ich also fristgerecht zum 31.12.2017.
Ich habe noch schriftlich auf der Lohnabrechnung von November stehen das mir noch 36 Tage Resturlaub zustehe, leider wurde ich von meinem arbeitgeber lediglich angepöbelt und nicht mehr für ernst genommen.
Daher eine Frage steht mir rechtlich gesehen zu, mir den Resturlaub bis Jahresende Entlohnen zu lassen.
Danke vorab,
Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Scherzinger

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Sind Sie denn derzeit noch krankgeschrieben?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Auch ohne weitere Informationen kann ich zu Ihrer Anfrage Stellung nehmen wie folgt:

Wenn Sie - wovon ich in Ihrem Fall ausgehe - nach wie vor krankgeschrieben sind, so haben Sie in der Tat einen Urlaubsabgeltungsanspruch.

D***** *****egen nämlich die Voraussetzungen des § 7 Absatz 4 des Bundesurlaubsgesetzes vor:

https://www.gesetze-im-internet.de/burlg/__7.html

Kann der Urlaub wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er nach dieser Bestimmung abzugelten.

Da Sie bis zum Ende der ordentlichen Kündigungsfrist - also bis zum 31.12.17 - den Urlaub aber nicht mehr nehmen können, haben Sie folglich einen Abgeltungsanspruch gemäß § 7 Absatz 4 Bundesurlaubsgesetz!

Klicken Sie für die in Anspruch genommene Rechtsberatung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn noch Fragen offen geblieben?

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Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Entschuldigen sie, ja ich bin noch krankgeschrieben. Eine frage leider hab ich keinen Rechtsschutz daher, muss ich meinen Rechtsbeistand aus eigener Tasche bezahlen.

Haben Sie vielen Dank!

Sie benötigen hierzu keinen Anwalt.

Sollte der AG nicht freiwillig zahlen, so gehen Sie wie folgt vor: Fordern Sie Ihren AG dann schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) zur Zahlung auf. Setzen Sie hierzu eine Frist von maximal 14 Tagen ab Brifdatum.

Kündigen Sie in dem Schreiben zugleich an, dass Sie nach Ablauf der Frist Klage zum Arbeitsgericht erheben werden, und verbinden Sie dieses mit dem Hinweis, dass der AG die Kosten des Rechtsstreites zu tragen haben wird.

Lässt er die Frist wiederum verstreichen, so begeben Sie sich zu der Geschäftsstelle des Arbeitsgerichts, und geben Sie dort die Klage zu Protokoll. Die Mitarbeiter des Gerichts werden Ihnen hierbei behilflich sein - einen RA benötigen Sie hierzu nicht!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt