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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6570
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Sehrgeehrte Damen und Herren, Uns stellt sich das Problem

Beantwortete Frage:

Sehrgeehrte Damen und Herren,
Uns stellt sich das Problem mit einer Krankenkasse. Folgender Sachverhalt:
Meine Frau ist seit dem 08.07.16 Arbeitsunfähig,wegen eine Psychischen Erkrankung.Bisher hat die Krankenkasse das Krankengeld gezahlt. Am 21.08.17 hatten sie einen Termin bei ihrer behandelnden Ärzin.Zu diesem Termin ist sie erschienen.Die Dame am Empfang sagte ihr, das die behandelnde Ärztin erkrankt sei und der Oberarzt erst am Donnerstag den 24.08.17 sie behandeln könne. Auf die Frage nach der AU und den Terminen,sei alles in Ordnung da würde uns nicht passieren. AU bei der Krankenkasse eingereicht und prompt eine Ablehnung erhalten, mit der Bgründung der nicht nahtlosen Verlängerung.Die Klinik hat uns den Sachverhalt bestätigt,trotzdem keine Zahlung des Krankengeldes. Ich habe daraufhin Widerspruch eingelegt.
Die Krankenkasse verlangt nun zum zweiten mal eine Verdienstbescheinigung und eine private Krankenversicherung mit der Berechnungsgrundlage etwa 4320,-€ Gehalt und somit 750,-€ monatlicher Krankenversicherung.Weiterhin sagt die Krankenkasse,sie könne ja auch über mich versichert werden,das spare kosten.
Meine Frage an sie:Was passsiert mit dem „Anspruch“ auf Krankengeld bei familienversicherten,denn da wird kein Krankengeld gezahlt,und wie sollen wir uns diesbezüglich verhalten,da es sich ja noch um ein offenes Verfahren handelt?
Eine Antwrt per mail oder aber auch über Telefon 015153939419 oder***@******.***
Gepostet: vor 24 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 24 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben.

Grundsätzlich wäre die Entscheidung der Krankenkasse nicht falsch, denn wenn es Lücken bei den AU_Bescheinigungen gibt, entfällt der Anspruch auf Krankengeld und zmeist damit auch der Versicherungsschutz.

Von dieser grundsätzlichen Regel hat das BSG mit Urteil vom 11.5.2017, AZ: B 3 KR 22/15 R eine grundsätzliche Ausnahme zugelassen. Diese gilt dann, wenn das Verschulden nicht bei Ihrer Frau,. sondern beim Arzt liegt, was nach Ihrer Schilderung hier zutreffen sollte.

Damit sollte Widerspruch und Klageweg auf jeden Fall bestritten werden.

Die Frage ist, wie geht man zwischenzeitlich mit dem Versicherungsschutz um ? Wenn die Klage gewonnen wird, ist ihre Frau rückwirkend versichert und auch das Krankengeld muss nachgezahlt werden. daher ist bei guter erfolgsaussicht nicht zu einer "vorübergehenden" Familienversicherung zu raten.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Danke für die Kompetente Beratung. Ich denke, wir werden abwarten,wie die TKK entscheidet.
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 24 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne. Sind Sie bitte noch so freundlich und nehmen Sie eine Bewertung vor. Selbstverständlich können Sie auch nach der Bewertung bei Bedarf weitere Fragen stellen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 24 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch weiteren Fragen? Falls nicht,nehmen Sie bitte eine Bewertung vor,damit das von Ihnen hinterlegte Geld als Honorierung an den Experten ausgezahlt wird. Ihnen entstehen dadurch keinerlei Extrakosten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.