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Ralf Hauser
Ralf Hauser,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 82
Erfahrung:  Inhaber at Hauser Rechtsanwaelte
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Ralf Hauser ist jetzt online.

Wir haben heute die Vorladung zur Abgabe einer

Beantwortete Frage:

Wir haben heute die Vorladung zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung erhalten. Jedoch wurde nur meine Lebensgefährtin aufgefordert und ich selber nicht, obwohl ich der erstgenannte im Prozess war und meine Lebensgefärhtin gar nicht anwesend war. Warum wird nicht gegen mich vollstreckt und ist das rechtens nur meine Lebensgefährtin mit der Forderung zu konfrontieren. Können wir gegen den Termin zur Abgabe der EV Widerspruch einlegen ?
Gepostet: vor 27 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Ralf Hauser hat geantwortet vor 27 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank, ***** ***** sich an justanswer gewendet haben.

Wenn Sie beide zur Zahlung einer Summe als Gesamtschuldner verurteilt worden sind, dann kann der Gläubiger sich aussuchen, ob er bei der Zwangsvollstreckung gegen Beide oder auch nur gegen eine Person vorgeht. Offensichtlich verspricht sich Ihr Gläubiger größere Erfolgsaussichten bei Ihrer Lebensgefährtin.

Nein, Sie können leider nicht gegen den Termin zur Abgabe der EV Widerspruch einlegen. Sie können allenfalls versuchen, mit dem Gläubiger eine Ratenzahlungsvereinbarung abzuschließen und dadurch die Abgabe der EV zu verhindern.

Wenn Sie nicht die EV abgeben, kann sogar eventuell Haftbefehl gegen Sie bzw. Ihre Lebensgefährtin erlassen werden.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung und freue mich immer über eine positive Bewertung.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Widerspruch zur Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung: Viele Gläubiger beantragen beim Gericht mit der Pfändung auch gleich die Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung. Verläuft die Pfändung nicht erfolgreich, kann somit nicht vollstreckt werden, ist es dem Gerichtsvollzieher erlaubt direkt im Anschluß die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung zu verlangen. Dem können Sie als Schuldner jedoch ohne Angaben von Gründen widersprechen.Die Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung ist kein Spiel und sollten Ihnen hierbei Fehler unterlaufen, kann dies ernsthafte Folgen für Sie haben.Somit sollte die Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung immer in Ruhe und mit aller Sorgfalt vorbereitet erfolgen. Sie müssen sich hierbei die Zeit nehmen sicher zu stellen, dass Sie alle Angaben wahrheitsgemäß machen und kein Vermögen „vergessen“ wird.Der Gerichtsvollzieher wird Ihre Weigerung die Eidesstattliche Versicherung abzugeben akzeptieren und Sie zu einem erneuten Termin zur Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung vorladen. Diesen Termin müssen Sie dann auf jeden Fall wahrnehmen.Hallo Herr Hauser,auf Grund des oben genannten Artikels bon ich auf ihre Seite gekommen.
Die Forderung vom Anwalt der Gegenseite widerspricht der Forderung vom Gläubiger. Somit müssten wir doppelt bezahlen Gläubiger und nach dem Urteil vom AG Esslingen.
Experte:  Ralf Hauser hat geantwortet vor 27 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

nur wenn der Gläubiger Pfändung und zugleich bei Fruchtlosigkeit die Abgabe der EV beantragt hat, können Sie in dem Termin widersprechen. Haben Sie aber gesondert einen Termin zur Abgabe der EV erhalten, können Sie nicht widersprechen.

Sie müssen nur einmal die Urteilssumme zahlen, egal was ein Anwalt Ihnen schreibt. Sie müssen die ausgeurteilte Summe und die Verfahrenskosten zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Hallo Herr Hauser,
erst mal Danke. Eine Frage bitte noch kurz heute, nach dem Urteil vom AG und dem Beschluss vom LG hat weder der Gläubiger versucht zu pfänden noch der Anwalt. Laut Schreiben vom Gerichtsvollzieher handelt es sich um eine Zwangsvollstreckung nach dem Urteil vom AG und die Abnahme der Vermögensauskunft beantragt, was bedeuted das ? Ist die Ladung zur Abgabe der Verögensauskunft keine Abgabe zur Eidesstattlichen Versicherung oder doch.
Experte:  Ralf Hauser hat geantwortet vor 27 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

der Gläubiger betreibt die Zwangsvollstreckung. Er beruft sich dabei auf das Urteil. Das Gericht betreibt von sich aus keine Zwangsvollstreckung, auch wenn es für Sie auf den ersten Blick so scheint.

Früher hieß es "eidesstattliche Versicherung" und heute Vermögensauskunft. Es ist aber das gleiche.

Wenn ich Ihre Fragen vollständig beantwortet habe, freue ich mich über eine positive Bewertung mit 3-5 Sternen.

selbstverständlich können Sie auch noch anschließend Fragen stellen.

Beste Grüße

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

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