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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 27029
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo. Bevor ich hier eine Frage stelle, wollte ich nach

Beantwortete Frage:

Hallo. Bevor ich hier eine Frage stelle, wollte ich nach ähnlichen Fragen bzw- Antworten schauen. Mir wurde am 27.10.17 mündlich gekündigt wurde und erst nach meiner Klage im Arbeitsgericht folgte eine fristgemäße Kündigung von 6 Monaten. Jedoch wurde ich davor "rausgeschmissen und sollte nicht mehr kommen".
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Zudem wurde ich in der schriftlichen Kündigung als "altersbedingt schwer erkrankt" bezeichnet, was nicht der Wahrheit entspricht, da ich im Alter von 51 Jahren seit 17 Jahren keine Krankmeldung abgegeben hatte. Ich empfinde dies gleichzeitig als respektlose Herabwürdigung für einen Kündigungsgrund und wollte fragen, wie ich vorgehen kann. weitere Information: Nebenjob seit 17 Jahren
Gepostet: vor 25 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 25 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Auch wenn Sie Klage gegen die mündliche Kündigung erhoben haben, so müssen Sie auch gegen die neue schriftliche Kündigung unbedingt innerhalb der Frist von 3 Wochen im Wege einer Erweiterung der Kündigungsschutzklage vorgehen. Dies bitte unbedingt beachten, da ansonsten die weitere Kündigung bestandskräftig ist auch wenn sie rechtlich nicht haltbar ist.

Wenn Sie Ihre Klage auch auf die neue Kündigung erweitert haben, dann muss der Arbeitgeber seine Kündigung dem Gericht gegenüber auch begründen können. Eine krankheitsbedingte Kündigung ist auch unabhängig von Ihrer seit 16 Jahren bestehenden Gesundheit sehr schwierig zu begründen. Ihr Arbeitgeber müsste nicht nur nachweisen, dass Sie krank sind, sondern er müsste auch beweisen können, dass Sie aller voraussicht nach auch längere Zeit krank bleiben und so eine Belastung für den Arbeitgeber darstellen.

Sie sehen die 2. Kündigung ist materiell unwirksam. Wichtig ist nur, dass Sie mit Ihrer Klage nun auch die zweite Kündigung mit umfassen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Nach der mündlichen Kündigung wurde ich "rausgeschmissen" und sollte "nicht mehr wiederkommen". Was soll ich also nun in der Frist von 6 Monaten machen -- Bis zum Gerichtstermin am 5.12.17?Könnte ich eine Anzeige wegen der Behauptung "alterbedingt schwer erkrankt" einleiten?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 25 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern Ihnen gesagt wurde Sie sollen nicht wiederkommen, müssen Sie Ihre Arbeit nicht weiter anbieten. Sie erhalten vielmehr den Lohn auch ohne Ihre Arbeit geleistet zu haben.

Soweit die Äußerung "altersbedingt schwer erkrankt" in der Kündigung erfolgt ist dies zwar eine Unverschämtheit Ihnen gegenüber, strafbar ist dies jedoch leider nicht.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Eine kurze Frage hätte ich noch: Als sie mir gesagt haben, dass ich nicht wiederkommen soll, galt noch die mündliche Kündigung mit der Frist von 4 Wochen. Gilt dies dann automatisch auch bei der neuen Frist von 6 Monaten? Wie soll ich handeln, wenn sie ihre Meinung vor Gericht ändern sollten und ich doch weiter arbeiten sollte?Vielen Dank für Ihre Antwort.
Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
PS: In der schriftlichen Kündigung wurde diesbezüglich nichts weiter gesagt.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 25 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

das kommt darauf an. Wenn Ihnen bei der zweiten Kündigung gesagt wurde, dass die Anordnung in der ersten Kündigung nicht weiter gelten soll, also dass Sie bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nun wieder weiter arbeiten sollen, dann müssen Sie grundsätzlich weiterhin arbeiten. Ist aber nichts weiter gesagt worden, so gilt die erste Anordnung des Arbeitgebers, nämlich dass Sie nicht wieder kommen sollen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Bedeutet dies dann auch, sofern in der zweiten Kündigung nur steht, dass das bestehende Arbeitsverhältnis fristgerecht und ordentlich nach 6 Monaten gekündigt wird, dass sie ihre Meinung nicht mehr ändern können? (Also, dass ich nun doch wieder arbeiten soll)
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 25 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

natürlich kann der Arbeitgeber seine Meinung noch ändern und Sie auffordern bis zum Ablauf der 6 Monate Kündigungsfrist wieder zru Arbeit zu erscheinen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.