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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 23092
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Frage zu einem Testament. Testament schreibt H.Asam 85

Beantwortete Frage:

Frage zu einem Testament.
Testament schreibt H.Asam 85 Jahre.
Verheiratet mit E. Asam (81.Jahre), diese hatte einen Schlaganfall und ist zur Zeit im Krankenhaus, wahrscheinlich nicht mehr geschäftsfähig. – kein Testament.
Herr Asam möchte sein Haus an einen seiner Neffen vererben, möchte aber dass seine Frau so lange das Wohnrecht hat, so lange sie lebt (z. B. mit Pflegekraft). Sein Haus möchte er aber in seiner Line weitervererben (hatte Gütertrennung mit seiner Frau)
Das Barvermögen:
Solange seine Frau lebt soll sie , bzw ihr Betreuer über das Barvermögen frei verfügen können (z.B. für die Pflegekraft oder Pflegeheim usw.) Nach Ihrem Tod soll das verbleibende Barvermögen Prozentual auf verschieden Personen aufteilt werden.
Wie kann dieses Testament formuliert werden?
Sonstige Anmerkungen:
Herr Asam hat eine große Verwandtschaft, auch Geschwister und deren Kinder, denen er auf keinen Fall etwas vererben möchte.
Auf Seiten seiner Frau ist es ähnlich.
Bitte dringend um eine Antwort, da im Moment noch kein Testament gemacht wurde.
Danke
Gepostet: vor 29 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 29 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Sie geben an, dass die betreffende Person sich im Krankenhaus aufhält und (wahrscheinlich) nicht geschäftsfähig sei - worauf stützen Sie diese Einschätzung? Hat ein behandelnder Arzt die Geschäftsunfähigkeit festgestellt?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 29 Tagen.

Meine Nachfrage hat folgenden Hintergrund: Sollte der Erblasser tatsächlich nicht mehr geschäftsfähig sein, so ist er auch testierunfähig - § 2229 Absatz 4 BGB.

Das bedeutet, dass er rechtlich nicht in der Lage wäre, rechtswirksam ein Testament zu errichten.

Steht allerdings nicht fest, ob er tatsächlich geschäftsunfähig ist, und ist zudem hinsichtlich der Testamentserrichtung angesichts der Erkrankung Eile geboten, so rate ich Ihnen an, umgehend einen Notar zu kontaktieren: Dieser kann ihn in dem Krankenhaus aufsuchen und sich persönlich ein Bild von der Testierfähigkeit machen.

Ist er testierfähig, so kann der Notar in dem Krankenhaus vor Ort sämtliche Verfügungen, die Sie in Ihrer Fragestellung erwähnt haben, in ein notarielles Testament aufnehmen!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich bin die NIchte von Herrn Asam und ich soll im helfen das Testament zu verfassen (natürlich wird er es schreiben), da er ab kommender Woche auch ins Krankenhaus muss, will er nun (endlich) ein Testament machen.H.Asam , der das Testament verfassen will ist geistig gesund.
Seine Ehefrau E.A***** *****egt seit kurzem im Krankenhaus, ist Halbseitig gelähmt, noch kann sie nicht sprechen, im Moment gibt es keine Sichere Prognose, noch zu kurz.
Herr Asam hat aber immer schon mit seiner Ehefrau ausgemacht, das er das Haus an seinen Neffen vermachen will.
Herr Asam möchte einfach sicher stellen, das sein Vermögen zwar seiner Frau zur Verfügung steht, will jedoch dass nach dem Tod seiner Ehefrau das restliche Vermögen so aufgeteilt wird wie sich die beiden das immer schon vorgestellt haben.
Es sollen sowohl Neffen auf der Seite meines Onkels etwas bekommen, sowohl auch auf Seiten meiner Tante, aber nicht alle.
Ich hoffe ist konnte mich gut ausdrücken.
Ich habe meinem Onkel schon empfohlen einen Notar aufzusuchen, da er aber im Moment selbst ins Krankenhaus muss. will selbst versuchen ein Testament zu verfassen, damit nicht alles ganz anders läuft als sich das Ehepaar vorgestellt hat.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 29 Tagen.

Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Es besteht der Grundsatz der Testierfreiheit: Ihrem Onkel steht es daher gänzlich frei, wie er seinen Nachlass ordnet und welche testamentarischen Verfügungen er trifft.

Er kann daher in dem Testament das Haus ausdrücklich an seinen Neffen vererben, und er kann zugleich anordnen, dass seine Frau in dem Haus ein lebenslanges Wohnrecht erhalten soll.

Auch hinsichtlich des Barvermögens ist er in seinen erbrechtlichen Verfügungsmöglichkeiten unbeschränkt: Er kann testieren, dass seine Frau, bzw. der Betreuer zu Lebzeiten der Frau über das Vermögen frei verfügen können und dass das verbleibende Restvermögen nach dem Ableben der Frau an verschiedene Personen (die er in dem Testament namentlich erwähnen kann) aufgeteilt werden soll.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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