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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5866
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Es handelt sich bei nachstehendem Anliegen um noch kein

Kundenfrage

Es handelt sich bei nachstehendem Anliegen um noch kein laufendes Verfahren. Es geht dabei um ein "Wegerecht", bei dem derjenige der das Wegerecht zu seinem Grundstück begehrt - ausgebaute Weingartenhütte" darauf - zu diesem Grundstück einen öffentlichen Weg hat. Die Pächter seiner Grundstücke bewirtschaften diese über die öffentliche Straße. Es entsteht für ihn keinerei wirtschaftliche Nachteile. Für die Grundstücksinhaber über die das Wegerecht begehrt wird, haben zumindest finanzielle Nachteile, wenn ein Servitut eingetragen wird, da dies ja den Kaufpreis vermindert.
Vom Grundstückseigentümer über dessen Grundstück das Wegerecht begehrt wird, wurde vor Jahren eine Beteiligung der Kosten vom "Wegerechtbegehrer" für eine Betonierung des Weges abgelehnt, da er nicht daran interessiert gewesen ist, dass dadurch ein Anspruch auf die Benützung des Weges entsteht, da der Nachbar sowieso einen öffentlichen Zugang hatte und noch immer hat. Dieser öffentliche Zugang (feldweg) wurde im Vorjahr noch verbreitert, damit der Besitzer der Weingartenhütte mit dem Rasenmähertraktor dazu kommt. Das Grundstück über das das Wegerecht begeht wird, wurde vor ca. 10 Jahren geteilt. Der Wegerechtbegehrer hat einen Plan vorgelegt, worauf ein "unbesrittener Fußsteig" und ein Bringungsrecht eingezeichnet ist. Es ist jedoch kein behördlicher Stempel ersichtlich und auch nicht von wo der Plan her ist. Bei der zuständigen Gemeinde liegt nichts auf. bei der Agrarbezirksbehörde ist der fragliche Akt
nicht mehr vorhanden??!! Jedoch wird die Auskunft gegeben, dass es "auf Grundlage dieses Aktes kein aufrechtes Bringungsrecht mehr gibt" - wo der Akt nicht mehr vorhanden ist ???? - aber mit ziemlicher Sicherheit gesagt werden kann, dass über den Fußweg nicht entschieden wurde, weil er als unbestritten bezeichnet wurde. Auf der einen Seite kann man ohne "bestätigen", dass ein Bringungsrecht hinfällig ist, auf der anderen Seite kann man ziemlich sicher , ebenfalls ohne Akt, bestätigen, dass ein Fußsteig wie es in der Skizze bezeichnet wird, vorhanden sei!
Vom "Begehrer wird behauptet, dass dieser Weg schon immer von ihm benutzt wird, hier steht jedoch Aussage gegen Aussage.
Welche Möglichkeiten bestehen keinen Eintragung eines Servitutes?
Dem "Gegner" wurde für sich und seine Frau auf Lebenszeit die Benützung bzw. der Durchgang durch das Grundstück angeboten! Jedoch abgelehnt
Auf dem Grundstück wurde ein Haus erbaut und jetzt ein Zaun errichtet um die Kleinkinder zu schützen, da das Haus direkt an der Straße liegt.
Wann ist eine Mediation möglich, vom Gegner wird gleich mit Gerichtsklage gedroht da er angeblich eine Rechtsschutzdeckung hat und dadurch sofort,wenn seinen Vorstellung nicht entsprochen wird, eine Klage möglich ist und somit eine Mediation ausgeschlossen wird.

Gepostet: vor 13 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 13 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Habe ich das richtig verstanden, dass es keine vertragliche Vereinbarung bzgl. des begehrten Wegerechtes gibt. Zusätzlich findet sich auch keine Eintragung im Grundbuch? Und es existiert neben dem begehrten Wegerecht ein öffentlicher Weg mit Zugang zum Grundstück? Sind Sie als Fragensteller derjenige, gegen den das Wegerecht beantragt wird?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr geehrter Hr. Dr. Traub, das Wegerecht wird gegen mich beansprucht, es gibt keine Eintragung im Grundbuch und es gibt eine öffentliche Straße - Feldweg - zum Grundstück desjenigen der das Wegerechtüber mein Grundstück zu seinem beantragt!
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Er möchte es jedoch mittels "ersessenen Rechts" beanspruchen!
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 13 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Nach einer ersten Einschätzung ist davon auszugehen, dass die Gegenseite keinen Anspruch auf ein Wegerecht hat.

Dies wird von zwei wesentlichen Umständen getragen.

1.) es existiert ein öffentlicher Weg, der Zugang zu dem Grundstück ermöglicht,

2.) es gibt keine nachweisbare Vereinbarung über die Existenz eines Wegerechts.

Ein Wegerecht, wird nur dann ohne wirksame tragende Vereinbarung zwischen den Parteien angenommen, wenn es sich um ein sog. Notwegerecht handelt. Dieses wird vom Gesetzgeber und der Rechtsprechung dann gewährt, wenn zu dem Grundstück keine andere Zugangsmöglichkeit besteht. Dies ist vorliegend nicht gegeben.

Die Begründung eines Wegerechtes aus "ersessenem Recht" ist in der deutschen Rechtsordnung nicht möglich.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr geehrter Hr. Dr. Traub, es handelt sich um österreichisches Recht!?Mit freundlichen Grüßen, Margarete Bunkrad
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 13 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

dies war leider aus der Fragestellung nicht ersichtlich. Als Land ist Deutschland ausgewiesen.

Ich gebe sodann diese Frage zur Bearbeitung an einen anderen Experten frei und wünsche Ihnen viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr geehrter Hr. Dr. Traub, war nicht meine Absicht, aber durch die Angabe meiner Telefonnummer, dachte ich, dass dies damit geregelt sei(wegen Vorwahl)!Mit freundlichen Grüßen Margarete Bunkrad