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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 419
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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wie formuliere ich als Ergänzungspflege (bereits 6 Jahre Pflegeeltern

Kundenfrage

wie formuliere ich als Ergänzungspflege (bereits 6 Jahre Pflegeeltern auf Dauer bei diesem Kind) einen Antrag auf Vormundschaft? Welche Argumente dürfen nicht fehlen und welche Fehler dürfen nicht passieren? Das Sorgerecht ist dreigeteilt:
leibliche Mutter: Schulische und religiöse Belange (wir haben auch dafür eine Vollmacht; sie findet im Leben des Kindes nur zu Famioienfeierlichkeiten statt);
Pflegemutter und Ergänzungspflegerin: Aufenthaltsbestimmung, Regelung der ärztlichen Versorgung, Regelung des Umgangs mit der Mutter, Beantragung von Jugendhilfemaßnahmen
Jugendamt: Rest (finanzielle Angelegenheiten).
Unser Junge ist nun groß genug (8 Jahre), dass er begreift, dass seine Position besonders ist. Er will gänzlich zu uns gehören und auch, dass wir alleine für ihn bestimmen können. Sowohl das Jugensamt, als auch die leibliche Mutter finden nicht statt. Die Pflege war von Anfang an auf Dauer ausgelegt. Meine nicht leibliche Schwester wollte ihn von Anfang an nicht zurück. Daran hat sich nach fast 6 Jahren nichts geändert. Wir haben nun vor einem Jahr versucht, seinen Nachnamen ändern zu lassen, jedoch wurde das aufgrund der 3 Teilung des Sorgerechts abgelehnt. Wir versuchen nun dringend die Vormundschaft zu erhalten, um dann auch den Namen ändern lassen zu können.
Wie Sie Sich vorstellöen können wollen wir im Gerüst und in der Formulierung des Antrages beim Familiengericht München keine Fehler begehen. Der Antrag soll von uns selbst gestellt werden, ich benötige jedoch juristischen Rat bzw. Formulierungshilfe.
Gepostet: vor 15 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 14 Tagen.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 12 Tagen.

Sehr geehrte Fragesteller,

Gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage:

Dreh- und Angelpunkt der Themenstellung ist das noch bestehende Soregrecht der leiblichen Mutter. Solange hier die elterliche Sorge auch nur in Teilbereichen besteht, kann keine umfassende Vormundschaft eingerichtet werden.

Der Weg muss daher über den Entzug der restlichen elterlichen Sorge führen, § 1666 BGB. Die Voraussetzungen hierfür sind, da es sich um einen schweren Grundrechtseingriff Art. 6 GG geht, recht hoch.

Das bedeutet, dass ein Antrag nur dann erfolgversprechende ist, wenn durch die Aufrechterhaltung das Kindeswohl tatsächlich gefährdet ist. Reine Erwägungen zur Praktikabilität spielen daher keine Rolle.

Daher halte ich Ihre bisherigen Ausführungen noch nicht für erfolgversprechend.

Auf einzelne Formulierungen kommt es weniger an, als darauf, dass Sie im Einzelnen Tatbestände aufführen, die eine Gefährdung des Kindeswohls nahe legen.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Sehr geehrter Hoheisel-Gruler,vielen Dank für Ihre erste Antwort. Wie wären die Chancen auf eine Vormundschaft, wenn meine Schwester von sich aus den Verzicht der bei ihr verbliebenen Teile des Sorgerechts (für die wir ja ohnehin eine Vollmacht haben und worum sie sich in keiner Weise kümmert) initiiert? Sie hat weder die Zeit, noch das Interesse sich um Belange ihres leiblichen Kindes zu bemühen, zumal sie seit gut 2 Jahren in Düsseldorf lebt (wir müssen sie ja selbst dazu anhalten, wenigstens ab und an anzurufen, oder auch eine Textnachricht zu schicken). Wäre das eventuell erfolgsversprechend? Im Januar/Februar findet die alljährliche Überprüfung der Sorgerechtssituation zur das zuständige Familiengericht statt. Würde es Sinn machen, in diesem Zusammenhang einen Übertrag durch sie zu beantragen und wenn ja, in welcher Form wäre dieser zu stellen?Vielen Dank für Ihre Antwort und herzliche Grüße
Marion Steinbrunner
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 12 Tagen.

Soweit die Schwester kund tut, dass Sie sich außer Stsnde sieht, die Elternverantwortung auch wahrnehmen zu können, dürfte die Bestellung der Vormundschaft kein Problem mehr darstellen. Denn dann wäre die Kindeswohlgefährdung immanent. Die Amtsvormundschaft ist dann auch keine Alternative, wenn eine natürliche Person für die Vormundschaft bereit steht und geeignet ist!

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Könnten Sie uns gegebenenfalls bei der Formulierung des Antrages unter der Voraussetzung, dass meine Schwester Ihren Sorgerechtspflichten nicht nachkommen kann und dieses auch kunbtut, behilflich sein? Ich denke aus taktischengründen ist es sinnvoll, das Schreiben in der Ichform zu formulieren, um durch ein rechtsantwealtliches Schreiben nicht unnötig Zündstoff einfließen zu lassen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass dies hier in München auf Ablehnung stößt.
Wenn dies aus Ihrer Sicht möglich ist und meine Schwester mit dem Procedere einverstanden ist (sie ist ja nun wirklich nicht präsent u kümmert sich überhaupt nicht, va jetzt, da Miguel Schulprobleme hat), wie zügig könnte wir den Antrag stellen?Herzliche Grüße
Marion Steinbunner
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 7 Tagen.

Gerne unterstütze ich Sie hierbei. Ich habe Ihnen hier ein Angebot unterbreitet.