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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1465
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
49776616
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Rain Nitschke ist jetzt online.

Ich hab gestern einen Brief vom RA bekommen, dass ich am

Kundenfrage

Ich hab gestern einen Brief vom RA bekommen, dass ich am 21.5.2017 auf dem Grundstück eine Wohnungsgenossenschaft geparkt haben soll. Es wurde wohl ein Abschleppunternehmen gerufen, ich sei aber schon weggewesen. Jetzt soll ich die entstandenen Kosten übernehmen. Welche Möglichkeiten habe ich dies zu umgehen, welche Beweise muss das Unternehmen mir vorlegen? Vielen Dank

Gepostet: vor 21 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 21 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage! Wenn Sie auf das Schreiben nicht reagieren bzw nicht zahlen möchten, dann müsste die Gegenseite Klage einreichen und dann auch den Beweis führen, dass Sie an dem besagten Tag zur der streitgegenständlichen Stunde dort geparkt haben, dies auch noch widerrechtlich war und das ein Abschleppunternehmen tatsächlich vor Ort war und Kosten produziert wurden.

Außergerichtlich können Sie daher erst einmal bestreiten, dass Sie dort waren oder sich nicht erinnern können (nach einem halben Jahr nicht ungewöhnlich), an dem Tag dort gewesen zu sein und man Ihnen daher entsprechende Nachweise vorlegen möge.

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Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Guten Abend Frau Nitschke,
Wie lange darf man denn auf einem solchen Grundstück( Großer Platz) stehen?
Ich weiß, dass dort ein älterer Freund wohnte, den wir abholten. Es muss doch möglich sein, jemanden bei sich zu Hause abzuholen, dazu muss man ja auch klingeln können. Oder?Welche Nachweise muss das Unternehmen aus ihrer Sicht bringen?
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 21 Tagen.

Das Problem ist, dass man auf einem Privatgrundstück gar nicht parken darf, wenn dies ausdrücklich dort ausgeschildert ist. In dem Fall ist es dann leider irrelevant, ob es sich um Parken oder nur um ein kurzes Anhalten handelt. Der Eigentümer hat das Hausrecht und kann entscheiden, wer sein Grundstück befährt oder betritt.

Der besagte Freund müsste ggf. im Nachgang mit seinem Vermieter (der Wohnungsgenossenschaft) einmal klären, inwiefern er den Parkplatz auch für seine Gäste nutzen darf. Bzw. inwiefern es gestattet ist, den Parkplatz zumindest für das Ein- und Aussteigen zu nutzen. Wenn noch jemand im Auto gesessen hat (sie sagten "wir haben ihn abgeholt"), hätte man natürlich auch zunächst darum bitten können, wegzufahren. So etwas muss auf einem Privatgrundstück jedoch prinzipiell nicht gemacht werden. Genauso wenig muss ein Eigentümer nicht erst eine bestimmte Zeit abwarten und schauen, ob der Wagen nicht doch kurzfristig wegfährt. Wer sich unbefugt auf dem Grundstück aufhält, begeht sogenannte "verbotene Eigenmacht" und es darf der Abschleppdienst gerufen werden.

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Wie gesagt: Im Klagefall müsste die Gegenseite den vollständigen Beweis liefern, dass Ihr Wagen zu dem besagten Zeitpunkt widerrechtlich abgestellt war. Fotos müssen nicht zwingend vorgelegt werden, aber es wird zumindest den einen Zeugen geben, der das Abschleppunternehmen gerufen hat.

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Ist es aber normal, dass man sich fast ein halbes Jahr zeit lassen kann?
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 21 Tagen.

Es ist schon etwas ungewöhnlich, dass man zwar nach kurzer Zeit den Abschleppdienst ruft, aber ein halbes Jahr benötigt, um die Kosten geltend zu machen. Verboten ist das allerdings nicht und im Bereich der Verjährung sind wir noch lange nicht.

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 19 Tagen.

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K.Nitschke

Rechtsanwältin