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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5846
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich habe am 14.Febr. 2017 aufgrund meiner gesundheitlichen

Beantwortete Frage:

ich habe am 14.Febr. 2017 aufgrund meiner gesundheitlichen Probleme mit 62 Jahren meine Arbeitsstelle als angestellte Lehrerin an einer Privatschule, an der ich über 24 Jahre gearbeitet habe, mit Wirkung zum 31.August 2017 gekündigt und bin seither krank geschrieben. Ich war 26 Jahre im Schuldienst. Es wurde mir zunächst ein Bescheid zur Bewilligung des ALG 1 über 24 Monate zugesandt. Nun erhalte ich zu meinem Erstaunen, obwohl ich sogar meine drei Ärzte beim ärztlichen Dienst des Arbeitsamts von ihrer Schweigepflicht entbunden habe, eine Aufhebung des Bescheids mit dem Hinweis, dass ich ab 13.Okt. 2017 nicht mehr kranken- und pflegeversichert bin, weil zu diesem Zeitpunkt die Leistungsfortzahlung im Krankheitsfall beendet ist. Ich könne aber Widerspruch innerhalb eines Monats gegen diesen Bescheid einlegen. Nun weiß ich nicht , ob das rechtens ist und was ich machen soll... Über einen Rat von Ihnen würde ich mich freuen. Mit freundlichen Grüßen und vielem Dank im Voraus!

B.***

P.S. Als Rechtsgrundlage wurden §§137 Abs. 1, 138 i.V.m. 146 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGBIII) und §48 Abs. 1 S.2 des Zehnten Buches Sozialgesetzuch i.V.m.§ 330 Abs.3 SGBIII angeführt.

Es geht um die Zahlung von ALG1 im Krankheitsfall.

Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Zur Wahrung Ihrer rechtlichen Interessen sollten Sie gegen den Bescheid des Arbeitsamtes Widerspruch einlegen. Hernach bekommen Sie eine tragkräftig begründete Entscheidung für Ihren Fall, welche ggf. mit Rechtsmittel angegriffen werden kann.

Prinzipiell ist es so, dass bei mehr als 6-wöchiger Krankheit während der Zeit der Arbeitslosigkeit das ALG 1 nicht weiter bezahlt wird. Dies ergibt sich explizit aus § 146 Abs. 1 SGB III.

Aber:

Nach diesen 6 Wochen haben Sie für insgesamt 72 Wochen Anspruch auf Krankengeld (auch während der Arbeitslosigkeit). D. h. nicht mehr das Arbeitsamt sondern Ihre Krankenkasse übernimmt sodann die monatliche Zahlung.

Setzen Sie sich diesbezüglich bitte umgehend mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung und erkundigen Sie sich für Ihren konkreten Fall (auch welche Unterlagen Ihrerseits vorzulegen wären).

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Herr Dr. Traub, heisst das, ich bekomme in gleicher Höhe wie das Arbeitslosengeld nun Krankengeld? Oder bin ich nun nur krankenversichert? Was muss ich tun, um das mir zunächst angekündigte AlG 1 über zwei Jahre zu erhalten?Danke für die Beantwortung dieser für mich sehr wichtigen Nachfragen.Es grüsst Sie B.***

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja, das ist korrekt.

Nach § 47b Abs. 1 SGB V wird das Krankengeld für Bezieher von Arbeitslosengeld I in Höhe des Betrages des Arbeitslosengeldes gewährt, den der Versicherte zum Zeitpunkt der Arbeitsunfähigkeit bezogen hat.

Faktisch übernimmt die Zahlung nunmehr die Krankenkasse am Betrag ändert sich nichts.

Setzen Sie sich diesbezüglich für einen reibungslosen Ablauf - wie von mir ausgeführt - mit der Krankenkasse in Verbindung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Danke für diese wertvolle Information! Ich gebe Ihrem Rat die beste Bewertung und hoffe, dass Sie entsprechend bezahlt werden...Mit freundlichem Gruß! B.***

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter helfen konnte und stehe Ihnen auch in Zukunft gerne über JustAnswer zur Verfügung.

Über die Abgabe einer positiven Bewertung (anklicken zwischen 3 - 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich freuen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.