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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2927
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Wir haben vor einiger zeit ein boot gekauft. da wir dem

Kundenfrage

wir haben vor einiger zeit ein boot gekauft. da wir dem arbeitsamt unterliegen haben wir fas boot auf unseren sohn zugelassen aber wieder verkauft weil es nich das richtige war.verkauft per briefkopf im namen des sohnes. wir selber waren vor ort und haben gegengezeichnet.

wir haben nun 2 fragen.
wir haben das boot mit einem tiefgang von ca60cm gekauft. über ebay Kleinanzeigen mit einem tiefgang von ca 60 cm angeboten. die familie die es gekauft hat wollte von uns wissen ob es 100%ig 60cm hat. da wir es mit 60 gekauft haben teilten wir mit dass wir es nie an land hatten und auf grund der circaangabe es nicht genau wüssten. wir haben das vermessen angeboten. die käuferin hat das abgelehnt. nun hat sich rausgestellt dass das boot 91 cm tiefgang hat.

unsere 2 fragen:
wir haben das boot so verkauft wie wir es gekauft haben. von einem anderen tiefgang wussten wir nichts.die käufer möchten sen kaif wandeln. Paragraph 442 bgb besagt dass der kauf gewandelt werden muss wenn die käufer arglistig getäuscht wurden wären.sas haben wir nicht. der anwalt der käufer beruft sich auf paragraph 437 ziffer 2u.3.. die käufer waren vor ort - haben das objekt gesehen, wir haben das vermessen angeboten

müssen wir den Kauf wandeln?
können wir unseren sohn aus dieser angelegenheit irgendwie raushalten ?

Gepostet: vor 24 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 24 Tagen.

Sehr geehrte Ratsuchende,

maßgeblich wird sein, ob im Kaufvertrag klargestellt wurde, dass nicht sicher bekannt ist, ob das Boot "ca. 60 cm Tiefgang" hat, wie in der Anzeige angegeben.

Die ist nämlich bei der Frage, ob ein Mangel vorliegt, auch zu berücksichtigen, wenn keine ausdrückliche Regelung im Kaufvertrag zu finden ist, vgl. § 434 Abs. 1. BGB.

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/BJNR001950896.html#BJNR001950896BJNG024101377

Sie müssten zumindest ggf. mit Zeugen nachweisen können, dass Sie ausdrücklich gesagt haben, den Tiefgang nicht zu kennen, wenn schon nichts im Kaufvertrag steht. Daran wird es dann am Ende hängen, ob Ansprüche bestehen oder nicht.

§ 442 hilft Ihnen nur, wenn Sie nachweisen können, dass der Käufer bei Kauf wusste, dass der Tiefgang nicht 60 cm ist, was nach Ihren Angaben nicht der Fall ist.

Noch ein Detail, damit die Begrifflichkeiten klar sind:

Wandlung gibt es seit der letzten großen BGB Reform 2001 im Kaufrecht nicht mehr. Das heisst jetzt Rücktritt vom Kaufvertrag.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine entsprechende Bewertung ab, denn nur dann erhalte ich meine Vergütung über Just Answer. Nach einer solchen Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen zum gleichen Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
im kaufvertrag sind 60cm festgehalten. so haben wir es gekauft. die käufer wollten eine garantie. die konnten wir nicht geben da wir es mit der ca-
angabe gekauft haben- daraufhin haben wir das nachmessen angeboten.das wurde abgelehnt..können wir unseren sohn irgendwie aus der sache raushalten.vom anwalt des gegners haben wir eine kostennote über 1000€ erhalten. ist das angemessen.?
sollten wir es auf einen prozess ankommen lassen?
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 24 Tagen.

Hmm, dass sieht schlecht aus.

Da müssen Sie dann schon beweisen, dass Sie etwas anderes besprochen haben, was einer gegenteiligen Aussage im Kaufvertrag zur Überzeugung eines Gerichts schwer wird.

Die Kostennote kann ohne Kenntnis dessen, was der Gegner überhaupt wollte (Wert des Bootes, geforderter Schadensersatz, etc.), nicht beurteilt werden. Die Gebühren richten sich ja nach dem Gegenstandswert.

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
wir hatten unseren sohn als zeugen. der käufer hatte frau und sohn bei. ich weiß nicht was frau und sohn des gegners aussagen werden.können wir unseren sohn( ein anderer sohn als bei bootskauf anwesen) raushalten. es war schließlich unser boot
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 24 Tagen.

Der ist aber aus Ihrem Lager. Wenn ein Gericht dazu noch Ihre Anzeige und den Kaufvertrag sieht, sehe ich dennoch eher nicht, dass man Ihnen glauben wird. Man wird Sie auch mit Recht fragen, warum Sie dann nach der Diskussion immer noch 60 cm in den Kaufvertrag schreiben.

Wenn die RA Gebühren einer 1,3 Gebühr des tatsächlichen Gegenstandswertes entsprechen würde ich an Ihrer Stelle ohne deckende Rechtsschutzversicherung den Kauf eher rückabwickeln und versuchen, möglichst auf einen Verzicht auf zusätzlichen Schadensersatz hinzuwirken als die Kosten einen Rechtsstreites zu riskieren.

Viel Glück!

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
eine diskusion gab es nicht. wir wussten den genauen tiefgang nicht. ein messen wurde nicht angenommen.ist es möglich uns als eltern als vertragsgegner festzuhalten wenn wir dies den gegnerischen anwälten mitteilen?
Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
wir haben schließlich auch sie verkaufsverhandlungen geführt.
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 24 Tagen.

Nach Ihren Angaben hat Ihr Sohn das (ggf. ihm vorher übereignete) Boot verkauft. Ich war davon ausgegangen, dass Sie de Kaufvertrag nur in Vertretung Ihres Sohnes unterzeichnet haben.

Ich ging davon aus, dass die Gegenseite sich auch dann an Ihren Sohn gewandt hat.

Wenn nein, können Sie die Chance nutzen, indem ihr Sohn den Kauf rückabwickelt korrekt und Sie dann argumentieren, dass die RA Kosten nicht angefallen sind, da die Forderung ja an Ihren Sohn gegangen sein müsste und nun ja schon alles abgewickelt ist, so dass auch Ihr Sohn keine RA Kosten schuldet.

Wenn Sie nun vertreten wollen, dass Sie in Wirklichkeit Vertragspartner sind, ist das wohl nur möglich, wenn die Gegenseite sich dieser Tatsache auch bewusst war. Das müssten Sie im Zweifel auch beweisen.

Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
unser sohn hat das boot von unserem geld gekauft und auf seinem namen zugelassen. der kaufvertrag erolgte über unseren sohn. zuhegen war mein mann und hat unterzeichnet. das anwaltliche schreiben ging an unseren sohn.die käufer haben länge und breite des bootes vermessen. beim tiefgang haben sie gefragt wegen 60cm und das nachmessen abgelehnr. der sohn des gegners meinte er hat ahnung von booten, sich die schraube angeschaut und 60cm als richtig befunden.wir kannten den tiefgang wirklich nicht.
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 24 Tagen.

Wenn Ihr Sohn den Käufer glauben lässt, er verkauft das Boot, dann wird er auch die Kosten hierfür tragen müssen. Ich denke, Sie gewinnen nichts außer Ärger, sich herauszureden, dass Sie die wirklichen Verkäufer sind.

Dass Sie den Tiefgang nicht kannten, dürfte unstrittig sein. Sie haben aber dennoch in Anzeige UND Kaufvertag diesen angegeben, so dass dies Vertragsbestandteil geworden ist.

Tut mir leid.

Falls ich noch etwas zur Höhe der Anwaltsgebühren sagen soll, brauche ich noch weitere Informationen zum Kaufpreis und den weiteren Forderungen.

Viel Glück!

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
der kaufpreis liegt bei 12000€
Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
weiter kommen liegegebühren in einem fremden hafen hinzu. hier haben wir unseren liegeplatu angeboten. und das vermessen in einer werft. auxh dies haben wir vor ort angeboten
Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
unser sohn war nie vor ort. im.er nur mein mann.
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 24 Tagen.

Für die 12000 Euro wären die RA Gebühren 958,19 brutto im Regelfall.

Bei den Liegegebühren stellt sich die Frage, ob diese nicht sowieso angefallen wären, wenn das Schiff den korrekten Tiefgang gehabt hätte und ob das räumlich wirklich erforderlich war, wenn Sie Ihren Liegeplatz angeboten haben (wenn nachweisbar).

Bzgl. der Vermessung sollten Sie natürlich argumentieren, dass eben gerade die Vermessung ja vor Kauf angeboten wurde und nicht gewünscht war und Sie nur den Fehler gemacht haben, die 60 cm dann im Kaufvertag zu belassen.

Ich würde versuchen auszuhandeln, dass Sie zeitnah gegen Erstattung des Kaufpreises und 958,19 Anwaltsgebühren das Boot in Eigenregie zurücknehmen und auf alle weiteren angeblichen Ansprüche verzichtet wird. Ansonsten maximaler Widerstand mit örtlicher anwaltlicher Hilfe (letzteres kommt aber ziemlich sicher deutlich teurer im Ergebnis).

Viel Glück!

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
ich danke ***** ***** und werde mit dem anwalt des gegners in verbindung treten.
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 24 Tagen.

Bitte. Falls es dann noch Rückfragen gibt, ist das auch nach der Bewertung meine Antwort an dieser Stelle noch ohne Zusatzkosten möglich.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
ich kann leider nicht nachvollziehen weshalb es für mich zum nachteil sein kann wenn ich eine sache so verkaufe wie ich sie übernehme. länge und breite des bootes haben die käufer nachgemessen. beim tiefgang haben sie verzichtet. wir wussten es ebenso so nicht.wir haben uns mehrere seiten hierzu im netz angeschaut. viele sagen, der kauf kann nur rechtlich rückabgewickelt werden wennn ein vorsätzlicher betrug vorliegt...
sie würden nicht dazu anraten es auf eine klage ankommen zu lassen??
vielen dank.
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 22 Tagen.

Ich weiß nicht, was Sie gelesen haben. Es wäre zur Beurteilung ev. hilfreich, wenn Sie die Quellen zitieren würden.

Das Problem liegt ja nicht darin, dass Sie die Sache verkauft haben wie übernommen, sondern dass Sie eine bestimmte Eigenschaft zum Vertragsinhalt gemacht haben.

Wenn Sie eine Eigentschaft im Kaufvertrag zusichern, haften Sie dafür, auch wenn das ins Blaue hinein geschieht.

Wenn Sie vom Voreigentümer genauso getäuscht wurden, hätten Sie sich (innerhalb der Gewährleistungsfrist) ggf. bei dem schadlos halten sollen.

Eine Frage hätte ich noch:

Als Privatverkäufer können Sie die Gewährleistung beim Verkauf ausschließen. Haben Sie das ev. getan? Ich habe den Kaufvertrag ja nie gesehen.

Aufgrund der Vorgeschichte könnte man argumentieren, dass die Angabe der 60 cm im Kaufvertrag jedenfalls keine Beschaffenheitsvereinbarung (sondern eben nur eine Beschreubung) ist, die auch bei wirksamen Gewährleistungsauschluss bindend wäre, vgl. § 444 BGB.

Gruß

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__444.html

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
als Anlage der Kaufvertrag
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 22 Tagen.

Schade, leider kein Gewährleistungsauschluss.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Der Käufer selber hat auf seinen Kaufvertrag bestanden. Wir haben somit keinerlei Lichtblick?
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 22 Tagen.

Sieht leider schlecht aus. Das war jedenfalls nicht schlau, den Kaufvertrag so zu machen mit den 60 cm Tiefgang, aber das hatten wir ja schon erörtert.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
wir haben es wie gesagt so gekauft, wollten keine falschen angaben machen und uns auch nichts schlimmes bei gedacht.kann man bei den anwälten etwas anbringen um ggf entstandene bzw in rechnung gestellte kosten / zusatzkosten nicht ausgleichen zi müssen- wie bei einem vergleich?
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 22 Tagen.

Wie ich schon schrieb:

Bei den Liegegebühren stellt sich die Frage, ob diese nicht sowieso angefallen wären, wenn das Schiff den korrekten Tiefgang gehabt hätte und ob das räumlich wirklich erforderlich war, wenn Sie Ihren Liegeplatz angeboten haben (wenn nachweisbar).

Bzgl. der Vermessung sollten Sie natürlich argumentieren, dass eben gerade die Vermessung ja vor Kauf angeboten wurde und nicht gewünscht war und Sie nur den Fehler gemacht haben, die 60 cm dann im Kaufvertag zu belassen.

Ich würde versuchen auszuhandeln, dass Sie zeitnah gegen Erstattung des Kaufpreises und 958,19 Anwaltsgebühren das Boot in Eigenregie zurücknehmen und auf alle weiteren angeblichen Ansprüche verzichtet wird.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
vielen dank ***** ***** nacht
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 22 Tagen.

Ihnen auch eine gute Nacht.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Hsben wir die Möglichkeit unserem Verkäufer gegenüber Schadensersatzansprüche geltend zu machen.? Verkäufer war ein Holländer
- wir haben das boot per auktion bei ebay ungesehen ersteigert ( auktionsbeschreibung als Anhang)
- wir haben es für 1000€ nach deutschland überführt
-ohne die falschangaben wären uns die 1000€ anwaltskosten nicht auferlegt wurden sowie verbringung im fremdhafen und die kisten für das vermesssenunseren kaufvertrag übersende ich als anlagelg
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 22 Tagen.

Die Gewährleistung ist auch hier nicht ausgeschlossen.

Sie sollten die Schäden beim Verkäufer geltend machen.

Achten Sie darauf, die Beschreibung mit voller Artikelnr. komplett zu sichern, ehe sie bei Ebay gelöscht wird.

Denken Sie daran, dass Ihr Sohn derzeit den Schaden hat, Sie also Ihre Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Verkäufer an ihn auch abtreten müssen, damit er die Ansprüche geltend machen kann.

Achten Sie bei der Geltendmachung auf eine konkrete Fristsetzung. Gerichtlich sollten Sie nur mit anwaltlicher Hilfe vorgehen.

Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
wir wünschen keine rückgabe. eine schadensetsatzklage hätte aussicht auf erfolg?
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 22 Tagen.

Ich habe nie etwas von einer Rückgabe gesagt?!

Vor einer Klage sollten Sie erst einmal die Schadensersatzforderung außergerichtlich unter Fristsetzung stellen.

Ansonsten trifft Sie ein Kostenrisiko selbst bei an sich begründeter Klage.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
hier müssen wir einen anwalt hinzuziehen?
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 22 Tagen.

Nein, aber zumindest für eine Klage würde ich das tun, da Ihnen erkennbar die entsprechenden Grundlagen fehlen, um die vielen Formalien einzuhalten.

Dennoch sollten Sie zunächst unter Fristsetzung selbst eine Forderung an den Verkäufer stellen, damit dieser in Verzug gesetzt wird. Selbst wenn er nicht zahlt, hat das den Vorteil, dass ein später beauftragter Anwalt auch bei einem weiteren außergerichtlichen Schreiben seine Gebühren gegenüber der Gegenseite geltend machen kann, weil diese sich bereits im Verzug befindet. Das verringert die Chance, dass Sie für die Kosten aufkommen müssen.

Viel Glück!

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
auf welchen Paragraphen/ auf welche grundlage hin sollen wir den verkäufer anschreiben?leider fehlen uns hier wirklich die kenntnisse. gleich einen anwalt zu beauftragen ist uns finanziell im augenblick auch nicht möglich
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 22 Tagen.

Sie brauchen keine Anspruchsgrundlage zu nennen, aber auch hier handelt es sich um einen Mangel gem. § 434 und Sie machen Ihr Recht auf Schadensersatz gem. § 437 Nr. 3 i.Vm. den §§ 280 ff. BGB geltend, da eine Nacherfülllung nach § 439 BGB unmöglich ist, der Tiefgang kann ja nicht einfach verringert werden.

Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
ich danke ***** ***** und wünsche ein angenehmes wochenende
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 22 Tagen.

Ihnen auch!

Bitte Bewertung nicht vergessen!

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Wir haben den Käufern und der anwaltlichen Vertretung mitgeteilt dass wir das Boot zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten. Jedoch nicht die Kosten dwr Verbringung und des Vermessens. Es wurde mitgeteilt dass das Boot erst nach vollständiger Bezahlung alles Summen übergeben wird. Wie haben wir uns zu verhalten?
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 16 Tagen.

Achten Sie darauf, diese Aussage möglichst schriftlich zu bekommen.

Ansonsten können Sie sich aussuchen, ob Sie sich verklagen lassen oder den Betrag zahlen und dann selbst auf Herausgabe des Bootes klagen.

Schalten Sie einen Rechtsanwalt vor Ort ggf. schon vor Klage und nach Zahlung und Rückforderung des Bootes mit Fristsetzung ein. Ich denke, dass Sie darum nicht herumkommen werden.

Wenn Sie sich verklagen lassen, muss das die Gegenseite zwar erst einmalt tun. Allerdings halte ich in der konkreten Situation es für wahrscheinlicher, dass Sie dann auch die Kosten tragen müssen.

Viel Glück!