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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6071
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin ich seit April 2017

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin ich seit April 2017 krankgeschrieben und beziehe erstmals in meinem Leben Krankengeld, seit Mitte Juni 2017. Regulär habe ich ein monatliches Einkommen nach TVöD (Uniklinikum). Ich erwäge nach reiflicher Überlegung, diese Stelle zu kündigen. Mir wäre bewusst, dass ich vermutlich 3 Monate kein Geld über das Arbeitsamt erhalten würde. Wonach würde sich danach die Berechnung des Arbeitslosengeldes berechnen? Nach der Höhe meines jetzigen Krankengeldes oder nach meinem vorherigen Einkommen?
Ich danke ***** ***** Antwort.
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage formuliere.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub,
ich freue mich auf Ihre Antwort. Beste Grüße.
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Grundsätzlich ist bei der Berechnung der Höhe des Arbeitslosengeldes das beitragspflichtige Arbeitsentgelt, das im letzten Jahr vor der Entstehung des Leistungsanspruchs erzielt wurde, zu berücksichtigen, vgl. §§ 150 Abs. 1, 151 SGB III.

Wurde an mindestens 150 Tagen ein Arbeitsentgelt erzielt, so wird hieraus die Höhe des Arbeitslosengeldes berechnet. Dies wäre bei Ihnen noch der Fall.
Sind es weniger als 150 Tage in den letzten zwölf Monaten, so wird der Bemessungsrahmen auf zwei Jahre erweitert. Es wird also geprüft, an wie vielen Tagen in diesen zwei Jahren Sie ein Arbeitsentgelt erzielt haben, vgl. § 150 Abs. 3 SGB III.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Lieber Herr traub,
vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ganz konkret: Ich habe bis zum 18. April gearbeitet. Mein Einkommen war bis dahin immer regelmäßig. Das heißt: Würde ich dann noch auf 150 Tage kommen? Handelt es sich um Arbeitstage (5 pro Woche), die für diese Rechnung zugrundegelegt werden? Wenn ich nicht auf 150 Tage käme: Ab wann würde man dann rückwirkend 2 Jahre anschauen? Herzlichen Dank nochmals für eine Antwort.
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

maßgeblich für die zeitliche Betrachtung ist der Beginn des ALG1-Anspruchs.

D. h. es wäre noch zu berücksichtigen, bis wann Sie ordentlich kündigen können (einzuhaltende Kündigungsfristen). Sodann rückwirkend müssen Sie 5 Monate Arbeitsentgelt erhalten haben, welches dann für die Bemessungsgrundlage herangezogen wird.

Es können auch mehr wie 5 Arbeitstage pro Woche berücksichtigt werden. Regelmäßig ist jedoch die arbeitsvertragliche Regelung von 5 Arbeitstagen pro Woche zugrunde zu legen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Lieber Herr Traub,
herzlichen Dank für Ihre Spezifizierung. Gerne werde ich Ihre Antwort positiv bewerten.
Beste Grüße!