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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6044
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich habe festgestellt, dass ich die Umsatzsteuererklärungen

Beantwortete Frage:

Ich habe festgestellt, dass ich die Umsatzsteuererklärungen für die kurzfristige Vermietung einer Ferienwohnung zum Vorsteuerabzug der Jahre 2011 bis 2015 in unzutreffender Höhe erklärt habe. Wie gehe ich vor und ist bereits Festsetzungverjährung eingetreten, falls ja, für welche Zeiträume?
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Sie haben jeweils korrigierten Erklärungen für die Jahre mit dem falschen Steuerausweis ggü. dem Finanzamt zu erklären. D. h. jedes Jahr wäre zu berichtigen.

Weiter sollten Sie eine umfassende und vollständige Darstellung ggü. dem Finanzamt schriftlich verfassen, in welchem die gesamten Steuersachverhalte offengelegt werden und herausgestellt wird, dass die Taten nicht vorsätzlich erfolgten.

Das Finanzamt wird in Ihrem Fall nämlich zunächst einmal von Steuerhinterziehung nach § 370 AO ausgehen.

Die Festsetzungsfrist beträgt bei Steuerhinterziehung gem. § 169 Abs. 2 S. 2 Abgabenordnung (AO) zehn Jahre, soweit eine Steuer hinterzogen, und fünf Jahre, soweit sie leichtfertig verkürzt worden ist.

Rechswahrend sollten wie beschrieben vorgegangen werden. Sodann kann immer noch das Vorliegen der Frage einer Steuerhinterziehung oder einer Steuerverkürzung (ggf. gerichtlich) geklärt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub,haben Sie vielen Dank für Ihre Antwort. Käme die Berichtigung nicht einer Selbstanzeige gleich. Insgesamt geht es hier um eine Vorsteuer in Höhe von 1.420 € zzgl. der Änderung der Steuerbescheide zu den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung in entsprechender Höhe. Der Sachverahlt betrifft das Hausgeld, bei dem die WEG nicht auf die Umsteuer optiert hat. Die fehlende Abzugsfähigkeit war mir so nicht bewusst.Mit freundlichen GrüßenF.D.
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

sofern das Finanzamt eine Steuerhinterziehung annimmt, kann von einer Selbstanzeige nach § 371 AO ausgegangen werden.Diese greift aber nur, wenn die Sachverhalte in der Vergangenheit vollkommen offen gelegt und berichtigt werden.Somit würden Sie sicherheitshalber eine Steuerhinterziehung "entkräften".Nach einer abschließenden Beurteilung durch die Finanzbehörden kann man immer noch bzgl. einer möglichen Verjährung gegen einzelne Bescheide Rechtsmittel einlegen.Durch das von mir vorgeschlagende Vorgehen wären SIe auf der sicheren Seite und würden sämtlichen Eventualitäten vorbeugen (losgelöst von einer ersten Einschätzung durch das Finanzamt).Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Dr. Holger Traub und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr. Taub,haben Sie vielen Dank, ***** ***** ich vor.Mit freundlichen GrüßenFrank Dittmann