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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 23039
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Bei mir wurde am 21.8.17 das 1 strecksehnenfach durchtrennt.

Kundenfrage

Bei mir wurde am 21.8.17 das 1 strecksehnenfach durchtrennt. Nach dem fadenzug bildete sich eine Beule am Handgelenk die 3*2cm mit wundwasser gefüllt war. Daraufhin wurde eine schiene angelegt. Nachdem die Schiene abkam habe ich nun das Problem das ich Schmerzen habe und sich eine harte Beule gebildet hat, auch schläft mir der Arm mehrmals am Tag ein. Daraufhin bin ich zu meinen Hausarzt der mir dann den Arztbericht vom Operateur aushändigte. Im Arztbrief vom 23.8 stand das eine Lymphdrainage gemacht wurde (würde nicht gemacht) das eine schiene angelegt wurde (wurde nicht gemacht erst im September), das eine Antithrombose Prophylaxe verordnet wurde ( würde nicht gemacht) und das eine Wiedervorstellung vereinbart wurde (wurde nicht gemacht da der Arzt dann im Urlaub war und er meinte das die Weiterversorgung der Hausarzt übernehmen kann). Für diesen Sachverhalt gibt es zwei Zeugen. Jetzt wollte ich fragen was ich gegen den Arzt Unternehmen kann, den ich gehe schwer davon aus das wenn der Arzt es so gemacht hätte wie im arztbrief angegeben, das ich dann diese Probleme jetzt nicht hätte.
Vielen Dank ***** ***** ***

Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Unter den mitgeteilten Umständen können Sie in der Tat Schadensersatz und ein angemessenes Schmerzensgeld von dem Arzt einfodern, denn es liegt unter Zugrundelegung Ihrer Angaben zum Sachverhalt ein Behandlungsfehler vor, für dessen Folgen der Arzt Ihnen zum Schadensersatz verpflichtet ist.

Lassen Sie sämtliche gesundheitliche Schäden noch einmal von einem unabhängigen Arzt begutachten, dokumentieren und attestieren.

Sämtliche der Ihnen als Folge des Behandlungsfehlers enstandenen Mehraufwendungen (Anschlussbehandlungen, Fahrtkosten, Medikamente etc.) können Sie sodann als Schadensersatz verlangen.

Hierneben erscheint die Zahlung eines Schmerzensgeldes zum Ausgleich der erlittenen (und noch anhaltenden) Schmerzen von mindestens 1.000 Euro als angemessen.

Sie sollten nun von dem Arzt schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) unter Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage die Abgabe eines schriftlichen Anerkenntnisses verlangen, für die Folgen der erlittenen Schäden finanziell einzustehen und Ihnen Schadensersatz und ein Schmerzensgeld zu leisten.

Beziffern Sie dabei bereits möglichst Ihre finanziellen Schadenspositionen (Behandlungskosten) genau. Setzen Sie zur Abgabe dieser Anerkenntniserklärung eine Frist von maximal 14 Tagen ab Briefdatum, und kündigen Sie zugleich an, dass Sie nach Fristablauf Ihre Ansprüche auf dem Rechtsweg durchsetzen werden. Verbinden Sie dieses mit dem Hinweis, dass Sie hierzu einen Anwalt auf Kosten des Arztes einschalten werden.

Lässt dieser die gesetzte Frist fruchtlos ablaufen, so ist er in Verzug mit der Folge, dass die dann anfallenden Anwaltskosten von ihm als Verzugsschaden zu tragen sein werden.

Geben Sie abschließend Ihre Bewertung für die erbrachte anwaltliche Beratung ab, indem Sie oben auf die Sterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sind denn nun noch Fragen offen geblieben?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

Geben Sie andernfalls Ihre Bewertung ab.

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

Geben Sie daher bitte nunmehr Ihre Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Dienstleistung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne).

Kostenlose Rechtsberatung durch Rechtsanwälte ist gesetzlich verboten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

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Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die von Ihnen in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt