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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16846
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Nichte ist Mitglied einer Erbengemeinschaft. Nach dem

Beantwortete Frage:

Meine Nichte ist Mitglied einer Erbengemeinschaft. Nach dem Tod der Mutter/Oma verlangte der Miterbe die Herausgabe der Schlüssel, so dass meine Nichte ab diesem Datum keinen Zugang zum dem Objekt hat. Der Miterbe bewohnt seit 2006 das Gebäude alleine ohne das meine Nichte eine Nutzungsentschädigung erhält.
Das Landratsamt Karlsruhe Baurechtamt hat nunmehr die Erbengemeinschaft angeschrieben, dass die auf dem Grundstück befindliche Scheune baufällig ist. Das Dach sowie die Giebel bis zur Traufe müssen abgebrochen werden. Fristsetzung 06.10.2017.
Der Miterbe ist nicht in der Lage das Geld für den Abbruch aufzubringen, bei ihm werden bereits Pfändungen für nicht bezahlte Rechnungen durchgeführt.
Unsere Frage ist nunmehr, wer für die Kosten des Abbruches aufkommen muss und welche Möglichkeiten für meine Nichte gegeben sind, dass sie finanziell nicht in Anspruch genommen wird.
Vielen Dank ***** ***** Unterstützung
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage

Warum leitet denn die Nichte nicht eine Telungsversteigerungb ein ?

Dann wird das Ojekt versteigert und der Erlös geteilt.

Denn solange sie mit im Grundbuch steht ist sie für Schäden haftbar , sie ist sog Zustandstörerin.

Sie kann sich zwar wenn sie in Anspruch genommen wird an den halten, der das Objekt bewohnt.

Aber bei dem ist ja nicts zu holen.

Eine Versteihgerung des Objekts ist die einzige Möglichkeit, wie sie sich ihren Pflichten als Eigentümerin entziehen kann, es sei denn, einem Verkauf wird zugestimmt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Nachfolgende Fragen stellen sich nun weiterführend:
1) mit welchen Kosten ist bei einer Teilungsversteigerung zu rechnen ??
2) wie ist die korrekte Vorgehensweise für eine Beantragung und welchen Grund muss man anführen ??
3) Was ist wenn das Objekt welches nach meiner Einschätzung nichts mehr wert ist nicht ersteigert wird ??
4) Da der Miterbe keine andere Wohnmöglichkeit hat, wäre er obdachlos wie soll man dies vertreten ??
5) Da meine Nichte ja das Gebäude nicht abwohnt, ist da nicht der alleinige Verursacher in der Bringschuld ??
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Behörde ist es egal, wer das Objekt bewohnt.

Sie hat das Recht, sich an den zu halten, der im Grundbch steht

Die Mieteigetümer können es dann untereinander ausgleichen.

Man muss für die Beantragung keinen Grund anführen , ein einfacher Antrag an das Vollstrevkungsgericht genügt.

Zuständig ist das Gericht, wo das Objekt liegt.

Es ist auch egal, dass derjenige dann obdachlos wird, es besteht Miteigentum und jeder hat das Recht, die Teilungsversteigerung zu beantragen.

Kosten je nach Wert des Objekts.

Wenn es nicht weggeht, wird zum halben Vekehrswert versteigert

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Solange die Nichte im Grundbuch steht, ist sie für alles haftbar

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Und wenn das Gebäude niemand zum halben Verkehrswert ersteigert was ist dann ??
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Dann bleibt sie weiter mit Eigentümerin und ist weiter für alle Abgaben, Steuern und für sämtliche Gefahren haftbar.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Was für eine Möglichkeit gibt es sonst noch, das sie dieses Objekt los wird ??
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Verkaufen , aber dfa muss er zustimmen, oder aber von ihm abkaufen lassen.

Bei einer Schenkung fällt Schenkungssteuer an, der Freibetrag ist nur 20.000 Euro

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Wenn ich ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um positive Bewertung vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ist der Freibetrag von 20.000 € pro Schenkung oder in Summe. In welcher Zeitfolge dürfen die Schenkungen stattfinden ??
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Der Freibetrag ist eine Summe für alle Schenkungen innerhalb von zehn Jahren.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchende, ich habe Ihnen nun mehr umfassend Ihre Fragen beantwortet und würde höflichst bitten, mich positiv zu bewerten damit ich für meine Arbeit auch bezahlt werde vielen Dank

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.