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Gero Geißlreiter
Gero Geißlreiter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 141
Erfahrung:  Erster Kreisrat a.D.
99361202
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Gero Geißlreiter ist jetzt online.

In dem Verfahren bezüglich des Sorgerechts und

Kundenfrage

in dem Verfahren bezüglich des Sorgerechts und Aufenthaltbestimmungsrechts, stellte der Kindsvater am 7.9.2017 einen Verweisungsantrag. Bereits am 9.9.2017 erhielt ich nun den Beschluss das das Verfahren an ein anderes Gericht übergeben wird. Meine Anwältin befindet sich seit dem 25.8 im Urlaub und ist erst am 11.9 wieder in Arbeit. Dies teilte sie auch dem Gericht mit, als meine Anträge eingereicht wurden... nun erhielt ich diverse Post vom Gericht bezüglich Termine, einen Antrag der Gegenpartei mit unter in der geprüft werden soll ob das vorerst bestimmte Gericht überhaupt zuständig ist, und nun der Beschluss das dem Antrag auf Verweisung des Kindsvaters stattgegeben wurde. Ich habe seit dem 25.8 nichts mehr von meiner Anwältin gehört...sie versicherte mir jedoch das ihre Post bearbeitet werden würde und sie via Email in Notfällen erreichbar sei.... was kann ich nun tun? Der Beschluss ist rechtskräftig, daher nicht mehr anfechtbar...is das rechtens? Wenn ich keinerlei Infomationen hierzu erhalte...auch das ich mich bislang nicht geäußert habe über die Problematik der Zuständigkeit...ich érhielt nichts was mich diesbezüglich dazu auffordertet.....was kann ich denn nun tun??

Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Gero Geißlreiter hat geantwortet vor 2 Monaten.

Ein Verweisungsbeschluss wegen sachlicher und/oder örtlicher Unzuständigkeit des zuerst angegangenen Gerichts ist in der Tat unanfechtbar. Allerdings sind die Beteiligten vor der Verweisung anzuhören, d.h., ihnen ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Seine Zuständigkeit muss das Gericht von Amts wegen zu prüfen. War das Schreiben des Kindesvaters an das Gericht vom 07.09.2017 ein Antrag oder seine Stellungnahme zur beabsichtigten Verweisung durch das Gericht? Wann genau hat das Gericht Sie bzw. Ihre Anwältin zur beabsichtigten Verweisung angehört (wahrscheinlich direkt nach Einreichung des Antrages)?

Eventuell hat sich die Vertretung Ihrer Anwältin gegenüber dem Gericht auch bewusst nicht geäußert, weil sie die Meinung des Gerichts geteilt hat - es handelt sich schließlich um eine Rechtsfrage.

Experte:  Gero Geißlreiter hat geantwortet vor 2 Monaten.

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