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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3789
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Guten Tag, meinem Sohn wurde zum 3.Mal der Führerschein

Kundenfrage

Guten Tag,
meinem Sohn wurde zum 3.Mal der Führerschein eingezogen, wegen Alkohol.Nun meine Frage, er hat zu Hause 4 Bier getrunken, sich dann mit seiner Freundin gestritten und ist dann in eine Kneipe gefahren und hat dort viel Alkohol konsumiert.Die Polizei hat in dort abgeholt und einen Blutalkoholwert von 2,2 Promille gemessen.Dieser Wert kann aber doch nicht berechnet werden, denn mit 2,2 Promille ist er doch nicht gefahren!Was droht ihm nun für eine Strafe?Was muß er bezahlen und wie lange ist der Führerschein weg?
Viele Grüße
Ursel Wrobel
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
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Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Ihrem Sohn kann der Führerschein nur entzogen werden, wenn ihm nachgewiesen wird, dass er mit zuviel Alkohol im Blut Auto gefahren ist. Der Alkoholwert nach seinem Kneipenbesuch kann dabei aber nicht zu Grunde gelegt werden. Und der Alkoholwert bei seiner Fahrt zur Kneipe ist nicht genau bekannt. Die Polizei kann bei einem Nachtrunk aber zurückrechnen, wie hoch der Alkoholwert gewesen ist, als er gefahren ist. Es kann anhand der Abbaugeschwindigkeit von Alkohol im Körper berechnet werden, ob die behauptete Menge Alkohol, die Ihr Sohn nach der Fahrt in der Kneipe getrunken haben will, zutreffen kann.

Hierfür muss aber bekannt sein, was er vor Fahrtantritt getrunken hat und was danach und wieviel Zeit dazwischen lag. Wenn diese Unbekannten nicht bekannt sind, kann Ihrem Sohn keine Trunkenheitsfahrt nachgewiesen werden. Es kann also für Ihren Sohn ratsam sein, einen Anwalt zu beauftragen, der genau prüft, ob die Polizei richtig zurückrechnet.

Falls Ihrem Sohn ein Trunkenheitsfahrt nachgewiesen wird, kann es zu einem Führerscheinentzug kommen. Und es wird eine Geldstrafe geben von einigen Tausend Euro. Problematischer aber ist, dass die Fahrerlaubnisbehörde von Ihrem Sohn eine MPU fordert wird, bevor er eine neue Fahrerlaubnis erhält. Er wird dann leider mindestens ein Jahr keinen Führerschein haben.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Monaten.

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