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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3316
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
55358529
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RARobertWeber ist jetzt online.

Kann man sich eigentlich als Anzeigenerstatter/Geschädigter

Kundenfrage

Kann man sich eigentlich als Anzeigenerstatter/Geschädigter dem Strafverfahren gegen den Beschuldigten wegen Bedrohung anschließen und die beiordnung als Nebenkläger beantragen und diesen Antrag vorab schon der zuständigen Polizeiinspektion übermitteln oder muss man schon abwarten, bis die Anklage der zuständigen Staatsanwaltschaft zugelassen wurde und das zuständige Amtsgericht ein Termin zur Hauptverhandlung anberaumte? Vom Beschuldigten ist ein hohes Gewaltpotenzial auszugehen, da er erst vor kurzem eine 2jährige Haftstrafe verbüßte. Aufgrund dieser Bedrohung, habe ich mich Tagelang ohne Begleitung nicht aus dem Haus getraut, da ich das Gefühl hatte, verfolgt zu werden.
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

eine Nebenklage ist nur bei den in § 395 StPO genannten Straftaten möglich, leider gehört der § 241 StGB (Bedrohung) nicht dazu. Daher bleibt Ihnen nur der Zivilrechtsweg, insbesondere die Möglichkeit der einstweiligen Verfügung. Allerdings sollten Sie engen Kontakt mit der Staatsanwaltschaft halten und regelmäßig die Ermittlungsakte einsehen, für den Fall, dass die Staatsanwaltschaft doch eine der in § 395 StPO genannten Straftaten anklagt.

Zuständig für den Beiordnungsantrag ist alleine das Gericht, nicht die Staatsanwaltschaft. Die Polizei hat damit nichts zu tun.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung.

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Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Zum kompletten Sachverhalt
_____________________________Am 01.08.2017 zwischen 16:19 bis 22:49 führte ich mit einer Person bei Facebook einen längeren Chatverlauf.In diesem Chatverlauf wird mir unverhohlen mit Gewalt gedroht. Hinzu kommt, dass auch meiner Familie gegenüber mit Gewalt bedroht wird und ich dabei auch noch zuschauen soll, somit ist m.E. der Straftatbestand der Nötigung erfüllt, daneben könnte auch an eine Bedrohung gedacht werden.Dennoch spricht die Gegenpartei von ,,die“. Also, nicht die Gegenpartei droht mir etwas an sondern mutmaßt, dass Dritte dies tun. Hierauf hat der Schreibende höchstwahrscheinlich jedoch keinen Einfluss, weshalb wahrscheinlich nicht von einer Straftatbestanderfüllung auszugehen ist.Ich erstattete dennoch Strafanzeige. Ich bat, die Ermittlungen aufzunehmen, mir ein Aktenzeichen des vorliegenden Verfahrens mitzuteilen sowie mich vom Ausgang des Verfahrens zu unterrichten.Hier ist nach meiner persönlichen Einschätzung in der Tat der Straftatbestand der Bedrohung erfüllt. Nach der Vorschrift wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wer einen Menschen mit der Begehung eines gegen ihn oder ihm nahestehenden Person gerichteten Verbrechen bedroht. Wenn hier also nach mein Leben getrachtet wird, wäre meine Person bzw meine Familie mit einem Verbrechen bedroht worden.Unter den hier vorliegenden Umständen ist in der Tat eine nach 241 StGB strafbare Bedrohung verwirklicht worden.Hierbei ist es rechtlich unerheblich, ob der Täter lediglich Mutmaßungen ausspricht. Gemäß 241 Absatz 2 StGB macht sich nämlich ebenfalls einer Bedrohung strafbar, wer wider besseres Wissens einem Menschen vortäuscht, dass die Verwirklichung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bevorstehe.Dem zitierten Kontext,, Halt dich von ihr fern sonst wirst du bald verfolgt und dabei bleibt es dann nicht und wenn die dich haben kommt anschließend deine Familie dran und du darfst zuschauen“.Ist als Ankündigung eines Verbrechens zu entnehmen. Es ist daher der Straftatbestand der Bedrohung nach 241 StGB erfüllt.________________________________________Wie sehen Sie die Rechtslage?Ist ein Straftatbestand erfüllt und wenn ja, von welchem Straftatbestand ist auszugehen?Aufgrund dieser Ankündigung, habe ich mich Tagelang ohne Begleitung nicht aus dem Haus getraut, da ich das Gefühl hatte, verfolgt zu werden.Könnte ich mich dem Strafverfahren anschließen und die beiordnung als Nebenkläger beantragen?Die Polizei meinte, dass eine Vorladung als Zeuge nicht mehr kommen wird. Was glauben Sie, was wird die Polizei jetzt machen?__________________________________Ganz wichtige FrageGlauben Sie dass es zu einer Hauptverhandlung kommt?
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das "halt dich von ihr fern sonst..." ist Nötigung und strafbar gemäß § 240 StGB, und bei Nötigung ist eine Nebenklage möglich. Sie können dann in der Tat problemlos die Zulassung der Nebenklage beantragen.

Die Polizei wird den Chatpartner befragen und dann die Ermittlungsakte an die Staatsanwaltschaft übersenden. Diese wird dann über eine Anklageerhebung entscheiden.

Eine Hauptverhandlung ist denkbar, möglich ist aber auch eine Einstellung gegen Auflage oder ein Strafbefehl. Eine genauere Prognose ist ohne Aktenkenntnis leider nicht möglich.

Deswegen sollten Sie auch über eine zivilrechtliche Unterlassungsverfügung nachdenken. Der strafrechtliche Weg ist nicht der einzige Weg, und aus Opfersicht ist der zivilrechtliche Weg oft besser.

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Robert Weber
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wo und Wie beantrage ich nun die beiordnung als Nebenkläger
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die Anschlußerklärung als Nebenkläger müssen Sie bei dem Gericht einreichen, bei dem das Strafverfahren stattfindet. Das geht erst, wenn die Anklage erhoben wurde.

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Robert Weber
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Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich ergänze die Antwort wie folgt:

wegen dem "Wie": Es reicht ein formloses Schreiben an das Gericht unter Nennung des gerichtlichen Aktenzeichens, in dem Sie mitteilen, dass Sie sich als Opfer der Anklage als Nebenkläger anschließen wollen.

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Robert Weber
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Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Wie sieht es eigentlich mit einem Adhäsionsverfahren aus, steht mir dies aufgrund des genannten Sachverhaltes überhaupt zu?
Wenn ich als Geschädigter ein Rechtsanwalt beauftrage, muss ich den selber zahlen oder steht mir die Möglichkeit eines Pflichtverteidigers zu?
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 30 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das Adhäsionsverfahren ermöglicht Ihnen, Schadensersatz im Rahmen des Strafprozesses zu fordern. Das setzt voraus, dass Ihnen ein ersatzfähiger Schaden entstanden ist. Der Sachverhalt deutet aber leider nicht auf einen solchen Schaden hin.

Ein Pflichtverteidiger steht nur Angeklagten zu, jedoch können Sie Prozeßkostenhilfe beantragen.

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Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Sie meinten, dass ich engen Kontakt mit der Staatsanwaltschaft halten soll, was ist darunter gemeint? Die Einsicht in die Ermittlungsakte ist ja ohne Anwalt für den Geschädigten gar nicht möglich.
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 30 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

rufen Sie regelmäßig an, und fragen Sie nach dem Stand der Dinge. Alle zwei bis vier Wochen. In der Tat können Sie nur durch einen Anwalt Einsicht in die Akten nehmen, allerdings sollten Sie sich sowieso anwaltlich vertreten lassen, um Fehler zu vermeiden.

Zudem können Sie gemäß § 406e Absatz 5 StPO Abschriften, also Kopien aus der Akte verlangen.

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Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Ich rufe ständig bei der Staatsanwaltschaft an, aber die haben die Akte nicht vorliegen, da Sie noch bei der zuständigen Polizeistation liegt. Die Polizei gibt mir keine Auskunft. Der Akteninhalt darf nur über die Staatsanwaltschaft bekannt gegeben werden.Welche zivilrechtliche Schritte hätte aufgrund des Sachverhaltes Aufsicht auf Erfolg?
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 30 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das ist normal, warten Sie einfach, bis die Akte bei der Staatsanwaltschaft angekommen ist.

Wie oben bereits dargelegt haben Sie die zivilrechtliche Möglichkeit einer einstweiligen Verfügung auf Abstandhaltung sowie auf Unterlassung der Kontaktaufnahme.

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Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Er hat ja geschriebenHalt dich von ihr fern sonst wirst du bald verfolgt und dabei bleibt es dann nicht und wenn die dich haben kommt anschließend deine Familie dran und du darfst zuschauenDie Polizei ist ja nicht doof. Die wird sich doch fragen stellen wie zBvon wem soll er sich fernhalten und warum? Nahm er denn Kontakt zu der Person auf von der er sich fernhalten soll?Von wem wird er dann verfolgt? Vielleicht liegt ein weiterer Straftatbestand vor und zwar Anstiftung.,,und dabei bleibt es dann nicht“. Was ist dann? Hier könnte eine Ankündigung eines Gewaltdeliktes vorliegen.Oder was denken Sie?
Als erfahrener Strafverteidiger wissen Sie doch Sicherlich, wie die Polizei arbeitet.
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 30 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die Polizei hat mit einer zivilrechtlichen Unterlassungsverfügung nichts zu tun, das macht das Amtsgericht. Die Polizei bekommt die nicht zu Gesicht.

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Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Es bezieht sich auf das StrafverfahrenJetzt mal ganz ernsthaft.
Was entnehmen Sie aus dem TextverlaufesHalt dich von ihr fern sonst wirst du bald verfolgt und dabei bleibt es dann nicht und wenn die dich haben kommt anschließend deine Familie dran und du darfst zuschauen
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 30 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

absolut ernsthaft:

Dem entnehme ich das, was ich schon weiter oben geschrieben habe. Es ist eine Drohung und eine Nötigung, und damit strafbar.

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Robert Weber
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Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Zum Abschluss des Abends, bevor ich nun akzeptiereAls erfahrener Strafverteidiger wissen Sie doch Sicherlich, wie die Polizei arbeitet. Die Polizei ist ja nicht doof. Die wird sich doch fragen stellen wie zBvon wem soll er sich fernhalten und warum? Nahm er denn Kontakt zu der Person auf von der er sich fernhalten soll?Von wem wird er dann verfolgt? Vielleicht liegt ein weiterer Straftatbestand vor und zwar Anstiftung.,,und dabei bleibt es dann nicht“. Was ist dann? Hier könnte eine Ankündigung eines Gewaltdeliktes vorliegen oder was denken Sie?
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 30 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

in der Tat kann sich die Polizei fragen, von wem Sie sich fernhalten sollen und ob Sie Kontakt mit der Person aufnahmen und von wem Sie verfolgt werden.

"Und dabei bleibt es dann nicht" ist eine eindeutige Drohung. Allerdings wird sich die Polizei nicht fragen, was für ein Gewaltdelikt dann kommen kann, da die Formulierung so schon ausreicht.

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