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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5810
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine Frage. Es geht um meinem Sohn. Er

Beantwortete Frage:

Guten Tag,
ich habe eine Frage. Es geht um meinem Sohn. Er hat aus der Vergangenheit einige "Altlasten" die er nun versucht, zu bereinigen.
Ein P-Konto hat er schon, hier ist alles ok.
Resultierend aus zwei vergangenen Gerichtsurteilen hat er nun monatlich je 150 Euro (also insgesamt 300 Euro) abzuzahlen.
Laut seiner Aussage lässt sich das Gericht nicht darauf ein, diese hohe Summe zu reduzieren.
Da er monatlich nur etwas über den Freibetrag verdient (manchmal auch noch darunter) ist meine Frage, ob man die hohe Summe aus den Urteilen reduzieren kann.
Gibt es hier auch diese Bemessungsgrenze?
Vielen Dank ***** ***** schnelle Antwort.
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage formuliere.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Seit dem 01.07.2017 gilt ein neuer Pfändungsgrundfreibetrag.

Dieser liegt für eine Einzelperson (ohne Unterhaltsverpflichtung) bei € 1.133,80 netto.

D. h. alles bis zu diesem Betrag kann Ihrem Sohn nicht genommen werden, auch wenn das Gericht sich nicht auf eine Reduzierung der Raten einlässt.

Der vorgenannte Betrag muss einem Schuldner als sog. pfändungsfreies Minimum erhalten bleiben.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Das Gericht droht meinem Sohn aber damit, dass eine Haftstrafe ansteht, sollte er die Raten nicht begleichen.
Die titulierten Urteile legen diese 150 Euro (2x) fest.
Macht es Sinn, sich aufgrund dieses Pfändungsfreibetrages noch einmal mit dem Gericht auseinanderzusetzen und um Reduzierung zu bitten?
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Welcher Rechtsgrund liegt den Urteilen zugrunde, d. h. wegen was erging gegen Ihren Sohn das jeweilige Urteil?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Das erste Urteil (hier sind noch ca. 900 Euro offen) - betrunken mit Fahrrad
Das zweite Urteil - 2800 Euro - Körperverletzung
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es handelt sich hierbei um Strafurteile. Diese sind in der Tat auch unterhalb der Pfändungsfreigrenze vollstreckbar. Alternativ müsste Ihr Sohn sodann eben für die entsprechende Zeit (zum Erlass der Schulden) in Haft.

Gleichwohl können Sie nochmals an die Gerichte herantreten und darauf verweisen, dass die eingeforderten Beträge unterhalb der gesetzlich gewährten Pfändungsfreigrenze liegen und Ihr Sohn ansonsten keine hinreichende Mittel zur Bestreitung seines täglichen Lebensbedarfes hätte.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Vielen Dank für Ihre Antworten.
Wir werden dann versuchen, die Raten zu minimieren.