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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22351
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Betreff: schwere gefährliche Körperverletzung an

Kundenfrage

Betreff: schwere gefährliche Körperverletzung an Schutzbefohlene mit Folge einer sichtbaren Entstellung des Nasentückens
Sehr geehrte Damen und Herren
Im Jahre 2010, damals die Schutzbefohlene 17 Jahre, schlug der Vater seiner Tochter mit der Faust in das Gesicht, die Folge Nasenbeinbruch mit Fehstellung, ( heute noch sichtbar) schwere Kieferprellung sowie Lockerung der Schneidezähne.
Tochter des Täters heute 24 Jahre.
Auf Grund weiteren schweren Delikte gegenüber der Mutter, Vergewaltigung im bes. schweren Fall habe ich, Lebenspartner der Mutter, vor 3 Wochen eine Anzeige bei der Stastsanwaltschaft eingereicht.
Heute war die Vernehmung bei der Kripo.
Meine Frage:
Die Tochter damal 17 Jahre, wie lange ist die Verjährung gehämmt?
Genügt meine Anzeige oder da die Tochter jetzt volljährig ist, muss sie einen eigenständigen Antrag machen?
In der heutigen Vorladung hat sie jedes Detail bestätigt. Habe eine schriftliche Zeugenaussage vorab von ihr bekommen.
Die Tochter ist finanziell und emotional vom Vater abhängig. Psychisch instabil und psychiatrischer Behandlung, ebenso die Mutter.
Die Details der brutalen Verbrechen sind so groß, möchte ich nicht beschreiben.
Ich würde mich um eine schnelle Antwort freuen und bedanke ***** ***** Voraus
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Im Falle der Tochter ist es in der Tat so, dass diese selbst noch Strafanzeige erstatten kann: Es liegt unter den gegebenen Umständen nämlich eine Misshandlung Schutzbefohlener vor - § 225 StGB:

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__225.html

Bei diesem Straftatbestand greift die Verjährungssondervorschrift des § 78 b Absatz 1 Nr. 1 StGB:

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__78b.html

Danach ruht die Verjährung, bis das Opfer der Straftat das 30.Lebensjahr vollendet hat!

Die Tochter kann demgemäß ohne weiteres auch jetzt noch Strafanzeige erstatten!

Geben Sie abschließend Ihre Bewertung für die erbrachte anwaltliche Beratung ab, indem Sie oben auf die Sterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Paragraph 225 greift. Die Frage ist muss sie selbst eine Anzeige machen, sie schreiben von kann.
Genügt meine Anzeige da es ein Oficialdelikt meines Erschtens ist.
Die Abhängikeit von der Tochter ist enorm, sie wird selbst keine Anzeige machen
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Das ist richtig: Der § 225 ist ein Offizialdelikt mit der Folge, dass die Strafverfolgungsbehörden verpflichtet sind, von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren einzuleiten.

Die Anzeige der Tochter ist daher rechtlich nicht zwingend und letztlich entbehrlich, wenn Sie Anzeige erstatten!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Sind denn nun noch Fragen offen geblieben?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Sie haben noch immer keine Bewertung hinterlassen.

Sie haben eine umfassende Rechtsberatung in Anspruch genommen.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die von Ihnen in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich beantwortet worden!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt