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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22900
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich hätte eine Frage in Bezug

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich hätte eine Frage in Bezug auf eine Sachbeschädigung. Ich bin mit meiner Partnerin in einem PKW eine Unterführung durchgefahren die für den PKW Verkehr gesperrt ist. Oben angekommen wo die Straße wieder offen befahrbar war regte seich ein Mann der mit seiner frau und 2 Kindern ging furchtbar auf. Dieser war in etwa von meiner Fahrtrichtung 2/3 auf der rechten Fahrbahn welche an dieser Stelle keinen Gehweg hat. Seine Frau und die zwei Kinder waren am äußersten rechten Fahrbarnrand. Jedenfalls reggte sich der Mann so auf das er mir mit der hand an den rechten Außenspiegel haute und dadurch einen erheblichen Schaden zufügte. Die dazu gerufene Polizei nahm die Sachlage auf und man einigte sich unter Zeugen (Polizei) das der Mann schuld sei und über reagierte und er den Schaden auch zahlen würde. Jetzt habe ich ein Schreiben von seiner versicherung bekommen wo drin steht das ich das zu verschulden hätte da er damit nicht rechnen konnte das dort ein Auto kommen würde bzw. kommen könnte und das es eine verengte Fahrbahn wäre (welches aber durch kein Verkehrszeichen so beschildert ist) und er sich nur durch seine Handbewegung geschützt hätte. Natürlich weigert es sich nun den Schaden zu bezahlten.
Über eine Antwort von Ihnen wäre ich sehr dankbar.
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Der Schädiger ist Ihnen gemäß §§ 823, 276, 249 BGB zu vollem Schadensersatz verpflichtet, da er schuldhaft Ihr Eigentum beschädigt hat.

Die Ersatzpflicht des Schädigers entfällt auch nicht dadurch, dass dessen Versicherung den Schaden nicht reguliert - dies ist rechtlich für die Schadensersatzpflicht des Schädigers völlig unerheblich, denn der Schädiger haftet persönlich!

Gehen Sie daher nun wie folgt vor: Setzen Sie dem Schädiger letztmalig schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) eine letzte Frist von maximal 7-10 Tagen ab Briefdatum zur Schadensersatzzahlung.

Kündigen Sie in dem Schreiben an, dass Sie nach Fristablauf ohne weitere Ankündigung einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihres Anspruchs beauftragen und dass die hierdurch bedingten Kosten der Schädiger als Verzugsschaden zu tragen haben wird.

Gerät dieser mit dem Ablauf der Frist in Verzug, sind die Rechtsverfolgungskosten (Anwaltskosten) als Verzugsschaden ersatzfähig. Sie können dann auf Kosten des Schädigers einen Rechtsanwalt einschalten, der Ihre Ansprüche sodann geltend machen und durchsetzen wird.

Der Anwalt wird den Schädiger zunächst außergerichtlich und schriftsätzlich in Anspruch nehmen.

Zahlt dieser dann noch immer nicht, wird der Anwalt Klage erheben oder einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken - auch die hiermit verbundenen weiteren Kosten eines Prozesses hätte der Schädiger zu tragen!

Geben Sie abschließend Ihre Bewertung für die erbrachte anwaltliche Beratung ab, indem Sie oben auf die Sterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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