So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26882
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

In meiner Scheidungsangelegenheit habe ich einen mir

Beantwortete Frage:

In meiner Scheidungsangelegenheit habe ich einen mir bekannten Anwalt gesucht. Von einer mir unbekannten Kanzlei bekam ich eine Mitteilung, Anwalt L. sei in Partnerschaft mit der Kanzlei verbunden. Kanzlei verlangt Mandatschaftserklärung. Im Laufe der Scheidung verlangt der Anwalt immer wieder Vorschüsse in bar. Nach Abschluss der Scheidung erfolgt Abrechnung der Kanzlei, ohne Berücksichtigung geleisteter Anzahlungen mit dem Vermerk, Anwalt L. sei nicht mehr in der Kanzlei tätig. Kann ich geleistete Anzahlungen an Anwalt L. mit der Rechnung der Kanzlei verrechnen ? Habe ich (RS versichert) eine Chance nicht doppelt zahlen zu müssen ? MfG F. Schaer
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ja, geleistete Vorschüsse müssen bei der Endabrechnung in Abzug gebracht werden. Dies ergibt sich eindeutig aus § 58 RVG.

Die Anrechnung muss auch dann erfolgen, wenn L zwischenzeitlich nicht mehr in der Kanzlei tätig ist. Ausschlaggebend ist allein, dass L während Ihres Mandats in der Kanzlei tätig war und als Teil dieser Kanzlei Ihnen diese Vorschüsse abverlangt hat.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Danke für die rasche Antwort. Gilt die Verpflichtung der Anerkennung auch, wenn die Kanzlei den Anwalt auf dem Briefbogen als "Freien Mitarbeiter" führt ? (Der Anwalt bestätigt die Entgegennahme der Anzahlungen, ist aber tatsächlich seit heute nicht mehr "Freier Mitarbeiter" der Kanzlei..MfG Fritz Schaer
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

in diesem Falle kommt es darauf an, ob L die Zahlungen für die Kanzlei angenommen hat oder für sich selbst. Auch wenn L nur freier Mitarbeiter in der Kanzlei war so konnten Sie davon ausgehen, dass er die Gelder für die Kanzlei entgegen nahm. Eine Ausnahme besteht allerdings dann wenn er Ihnen gegenüber angegeben hat dass er die Gelder nicht für die Kanzlei sondern für sich entgegen nimmt.

Diese Aussage müsste daber die Kanzlei beweisen, da L ja während Ihres Mandats für die Kanzlei aufgetreten ist.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

konnte ich Ihre Frage beantworten?

RASchiessl und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ja, sehr schnell und kompetent. Bin sehr zufrieden und bewerte Sie entsprechend. Danke ***** ***** einen schönen abend noch. MfG Fritz Schaer
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Danke schön!!