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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22897
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag! Mein ehemaliger Abteilungsleiter hat ein

Kundenfrage

Guten Tag!
Mein ehemaliger Abteilungsleiter hat ein Stalkingurteil gegen mich erwirkt. Ich habe ihn jedoch nur aufgesucht, weil ich ein mir zustehendes Zeugnis benötigt habe um in die Managementvermittlung des Arbeitsamtes aufgenommen zu werden.
Was kann ich tun?
Mit freundlichen Grüßen
Christiane Engel-winter
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Handelt es sich um eine einstweilige Verfügung oder um ein Urteil? Auf welche Beweismittel konkret stützt sich die Enztscheidung?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Es handelt sich um eine einstweilige Anordnung. Ich habe Herrn Stein am 20.02.2017, 27.03.2017,24.04.2017 und 22.05.2017 im Schwimmbad in Mühlacker aufgesucht. Ich bekomme noch ein zeugnis von ihm. Die Firma ETAS GmbH hat mich fristlos gekündigt und mir verboten Kontakt mit den Mitarbeitern aufzunehmen. Das Zeugnis wurde am 5.4.2016 erstellt, ich wollte jedoch noch einige Änderungen. Aber sowohl die Personalabteilung als auch Herr Stein verweigern jedweden Kontakt.
Ursache könnte sein, daß ich einen Sicherheitsrelevanten Fehler bei Herrn Denner Chef von Bosch gemeldet habe.
Ich habe jetzt die Kündigung akzeptiert, da man mich derart gemobbt hat, daß ich an einer Angststörung leide. Es wird auch noch auf mehreere Sms Nachrichten verwiesen. Diese habe ich zur Zeit nicht zur Hand.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Monaten.

Vielen Dank für Ihre weiteren Mitteilungen!

Ich rate Ihnen an, umgehend Widerspruch gegen die ergangene einstweilige Verfügung bei dem zuständigen Gericht einzulegen, denn unter Zugrundelegung Ihrer weiteren Mitteilungen zum Sachverhalt liegt kein Stalking vor, das eine solche einstweilige Verfügung tragen und rechtfertigen könnte.

Es war vielmehr vollkommen legitim, dass Sie den Kontakt zu Ihrem Vorgesetzten gesucht haben, um mit diesem die inhaltlichen Einzelheiten des auszustellenden Zwischenzeugnisses zu besprechen.

Da ein solches Zwischenzeugnis für einen AN von karriereentscheidender Bedeutung sein kann, ist es auch durchaus nachvollziehbar, dass Sie auf die aus Ihrer Sicht erforderlichen Änderungen in dem Zeugnis bestanden haben.

Es wäre dann an Ihrem Vorgesetzten gewesen, Ihre Einwände im unmittelbaren und persönlichen Kontakt mit Ihnen entweder zu entkräften oder aber diese aufzunehmen, um mit Ihnen gemeinsam gegebenenfalls nach Kompromissformulierungen in dem Zeugnis zu suchen.

In Anbetracht der Wichtigkeit des Zeugnisses mussten Sie es jedenfalls nicht hinnehmen, dass Ihr Vorgesetzter sich jeglichem Kontalt verweigert hat.

Legen Sie daher gegen die ergangene einstweilige Verfügung Widerspruch ein. Um dessen Erfolgsaussichten zu maximieren, rate ich Ihnen unbedingt an, sich anwaltlich vertreten zu lassen!

Geben Sie abschließend Ihre Bewertung für die erbrachte anwaltliche Beratung ab, indem Sie oben auf die Sterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Können sie einen Widerspruch für mich formulieren?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Wieviel würde das Kosten?
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Monaten.

Gerne kann ich Ihnen im Rahmen des hiesigen Premium Service über die bereits beantwortete Anfrage hinaus ein entsprechendes Widerspruchsschreiben fertigen.

Ich unterbreite Ihnen hierzu ein Angebot - einen Moment bitte.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Monaten.

Haben Sie vielen Dank!

Ich werde Ihnen den Entwurf in etwa 15 Minuten hier einstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sie können den Widerspruch wie folgt formuieren:

Antrag

auf Aufhebung der einstweiligen Verfügung.

In dem einstweiligen Verfügungsverfahren

mit dem Aktenzeichen (=hier Az. einfügen)

erhebe ich

Widerspruch

gegen die durch Beschluss vom....erlassene einstweilige Verfügung.

Ich bitte, umgehend einen Termin zur mündlichen Verhandlung anzuberaumen, in dem ich beantragen werde,

die einstweilige Verfügung aufzuheben und den zugrunde liegenden Antrag zurückzuweisen.

Begründung:

Das mit der Beschlussverfügung angeordnete Kontaktverbot besteht zu Unrecht.

Die Widerspruchsführerin hat zu keinem Zeitpunkt das ihr zur Last gelegte Stalking begangen, weshalb es bereits an jeglichem Verfügungsanspruch mangelt.

Glaubhaftmachung: anliegende eidesstattliche Versicherung der Widerspruchsführerin

Die Widerspruchsführern hat vielmehr in ausschließlicher Wahrnehmung ihrer berechtigten und schutzwürdigen Interessen ihren Vorgesetzten ersucht, inhaltliche Änderungen an dem Zwischenzeugnis vorzunehmen.

Diese inhaltlichen Änderungen des Zwischenzeugnisses waren auch erforderlich, denn das Zwischenzeugnis entsprach in seinen insoweit in Rede stehenden und maßgeblichen Passagen nicht den Tatsachen.

Glaubhaftmachung: anliegende eidesstattliche Versicherung der Widerspruchsführerin

Die Änderungen des Zwischenzeugnisses waren auch angezeigt, denn diesem kommt im Zuge etwaiger Bewerbungen entscheidende Bedeutung zu.

Nach allem ist die einstweilige Verfügung somit aufzuheben.

Anlagen:

- eidesstattliche Versicherung der Widerspruchsführerin vom