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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5346
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Guten Tag, Die X trifft auf einer Feier den Jurastudenten V

Beantwortete Frage:

Guten Tag,
Die X trifft auf einer Feier den Jurastudenten V und fragt diesen was sie gegen den vor drei Wochen erhaltenen Ablehnungsbescheid des Bafög - Amtes tun könne. Der V erwidert, dass er ohne den Ablehnungsbescheid gesehen zu haben, nichts dazu sagen könne, die X aber die Möglichkeit habe beim Verwaltungsgericht Klage gegen den Ablehnungsbescheid einzureichen. X bedankte sich bei V und gab diesem für seinen Rat 50€. Eine Woche später reichte die X Klage ein, die sich als unzulässig herausstellte, da die Klagefrist § 74 VwGO nicht eingehalten wurde. Die Klägerin habe die Kosten des Verfahrens zu tragen. Nun zu meiner Frage: Kann die X vom V Ersatz der gezahlten Verfahrenskosten verlangen?
Ist es korrekt, dass die Beratung des X eine Rechtsdienstleistung iSd § 2 I RDG darstellt und dieser somit gegen § 3 RDG verstößt mit der Folge, dass der entgeltliche Geschäftsbesorgungsvertrag ,§ 675 BGB, zwischen X und V gem. § 134 BGB nichtig ist? Sod***** *****eße sich ein evtl. Schadenersatzanspruch der X auf Ersatz der Verfahrenskosten nur auf eine c.i.c §§ 280I, 311 II Nr.1, 241 II stützen, oder ?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Ihre Ausführungen sind zutreffend, wenn man von einer entgeltlichen Rechtsdienstleistung ausgehen kann. Dies kann von der Gegenseite in den Streit gezogen werden, indem sie sich auf den Standpunkt stellt, es sollte sich um einen "Freundschaftsdienst" handeln. Hiergegen spricht jedoch die nachträgliche Zahlung und Annahme der € 50,00.

Unentgeltliche Rechtsberatung kann nach § 6 Abs. 1 RDG als zulässig anzusehen sein.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragenstehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Nun möchte die X vom V Ersatz der gezahlten Verfahrenskosten. Welche Anspruchsgrundlagen kämen dort in Betracht ? Ein SchadE gemäß § 280 I scheidet aus, weil kein wirksames Schuldverhältnis vorliegt,da der Vertrag gem. 134 BGB nichtig ist, so dass die X ihren Schaden entweder über die c.i.c. liquidieren könnte, wobei ich mich frage worin die Pflichtverletzung des V liegen soll. Käme darüber hinaus auch ein Aufwendungsersatz oder die Vorschriften der GoA in Frage? Vielen Dank!
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die Pflichtverletzugn von V ist darin zu sehen, dass die Anfrage nicht zurückgewiesen wurde bzw. der beratende Sachverhalt nicht hinreichend hinterfragt oder angeschaut wurde.

Cic. ist eine mögliche Anspruchsgrundlage. GoA schweidet aus. Worin soll die Erledigung für einen anderen liegen?

§ 823 Abs. 1 BGB greift nicht, weil er nicht das Vermögen schützt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.