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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1396
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
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Rain Nitschke ist jetzt online.

Guten Tag. Ich habe letzten Jahres eine Handtasche bei

Kundenfrage

Guten Tag. Ich habe im Sommer letzten Jahres eine Handtasche bei "Kleiderkreisel" erworben. Die Tasche wurde mir zugeschickt, ich habe aber das Geld lange Zeit nicht überwiesen. Zu dem damaligen Zeitpunkt, hat sich meine Freund und Vater meiner Tochter, von mir getrennt und ist zu einer anderen Frau gezogen. Mir ging es lange Zeit sehr schlecht. Ich bin zur Psychotherapie gegangen und brauchte Hilfe bei der Betreuung meiner Tochter. Rechnungen sind lange liegen geblieben. Mir war alles "egal". In dieser Zeit habe ich ein Schreiben von der Polizei bekommen. Ich sollte zur Anhörung kommen. Ich habe das Geld aber eine Woche vorher (im Herbst) überwiesen. Also habe ich das polizeiliche Schreiben nicht ernst genommen. Das war mein Fehler... Später kam ein Schreiben vom Amtsgericht. Da stand drin das ich Angeklagt bin wegen Betruges. Ich hatte die Chance mich zu äußern. Als habe ich einen Brief geschrieben. Ich habe meine damalige Situation geschildert und meinen Fehler zugegeben. Ich habe den Kontoauszug beigefügt, auf dem ersichtlich war, den Schaden bereits beglichen zu haben. Außerdem habe ich das Gericht gebeten, von der hohen Geldstrafe abzusehen , da ich alleinerziehend bin, nicht viel Geld habe und vor kurzem erst nach Dresden gezogen bin. Heute kam aber leider wieder ein gelber Brief. Ich werde zur Hauptverhandlung geladen. Aber warum? Ich habe den Schaden beglichen und den Fehler zugegeben. Ich habe Angst das ich viel Geld zahlen muss oder das ich sogar ins Gefängnis muss. Können sie mir helfen? Liebe Grüße, Sarah Burkhardt.
Gepostet: vor 20 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 20 Tagen.

Sehr geehrte Ratsuchende,

sehr wahrscheinlich war das Verfahren durch Ihre Säumnis schon in einem Stadium, in dem Anklage erhoben wurde. Sie schreiben ja selbst, dass Sie dem Amtsgericht geschrieben haben. Kann es sein, dass Sie damals schon einen Strafbefehl erhalten haben? Sie schreiben, dass Sie darum gebeten habe, von einer hohen Geldstrafe abzusehen. In dem Fall wird aus einem Strafbefehlsverfahren ein Hauptsacheverfahren. Die Sache muss also verhandelt werden. Sehen Sie es daher als Chance, Ihre Sicht des Sachverhaltes noch einmal in Ruhe erklären zu könne und das Gericht davon überzeugen zu können, dass ein strafbares Verhalten nicht vorliegt.

M.E. brauchen Sie nach Ihrer Sachverhaltsschilderung jedoch keine Angst haben. Sie haben aus persönlichen Gründen die Tasche vorerst nicht bezahlt. Dies ist zwar nicht korrekt, aber ein Vorsatz wird man Ihnen daraus nicht anlasten können. Sie sollte daher zum Termin erscheinen und dort die Sachlage erklären. Nehmen Sie nötigenfalls auch Unterlagen mit, die bestätigen, dass Sie in der Zeit gesundheitlich angeschlagen waren. Ein Attest wäre prima. Nach Ihrer Schilderung können Sie durchaus das Gericht um Freispruch bitte. Ein vorsätzlicher Betrug liegt nicht vor.

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K. Nitschke

Rechtsanwältin

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 16 Tagen.

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K. Nitschke

Rechtsanwältin

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