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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5296
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Hallo, es geht um die Frage der persönlichen Haftung als

Kundenfrage

Hallo, es geht um die Frage der persönlichen Haftung als Vorstand (Schriftfüher) bei Insolvenz des Vereins. (Insolvenzeröffnungsantrag ist gestellt, jetzt wurde ein Rechtsanwalt vom Amtsgericht einbestellt, der die Sachlage prüft) auch ein persönliches Erscheinen ist erwünscht. Der Kassenwart hat sich vom Amt als Vorstand zurückgezogen (was er stets betont, auch gegenüber dem Gericht und jetzt gegenüber dem Gutachter.) Und ich sei die Verfahrenbevollmächtigte (für die Insolvenzantragstellung)
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage formuliere.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Der Vorstand eines Vereins kann in der Tat auch persönlich haften.

Eine Haftung kann sich u. a. aus § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 42 Abs. 2 BGB ergeben.

Danach haftet der Vereinsvorstand im Falle schuldhaft verzögerter Insolvenzantragsstellung für den daraus entstehenden Schaden. Diese Haftung ist zwar nicht vergleichbar mit der Haftung z.B. nach § 64 Satz 1 GmbHG, da die Haftung nach § 42 Abs. 2 BGB ein Verschulden des Vorstands voraussetzt. Gleichwohl wird das Verschulden vermutet, sofern die Insolvenzreife objektiv erkennbar und auch keine Rechtfertigung für die Verzögerung der Antragstellung gegeben war (vgl. BGH, Urt. v. 14.05.2007, Az. II ZR 48/06).

Inwiefern eine Haftung in Ihrem Fall gegeben ist, muss anhand des konkreten Falles geprüft werden.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

waren meine Ausführungen informativ bzw. haben diese Ihnen weitergeholfen? Haben Sie noch Rückfragen bzw. kann ich Ihnen sonst noch irgendwie weiter helfen?

Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Herr Dr.Traub,
Ihr Antwort hatte ich bereits gegoogelt. Von daher konnten Sie mir nicht helfen. Sehr wahrscheinlich ist es immer so, dass jeder Fall anders ist, und grundsätzlich via Internet keine handfeste rechtsanwaltliche Beratung erfolgen kann? Mein Problem ist ja tatsächlich vielschichtig und kostet mich sehr wahrscheinlich die übliche Rechtsanwaltsgebühr einer Beratung in einer Kanzlei. Bitte entschuldigen Sie in diesem Fall, dass ich durch meine Bewertung Ihnen Ihre Bezahlung scheinbar vorenthalte. Meine Selbstrecherchen (Vereinsrecht, Insolvenz, Vorstände etcc.) im Netz haben mich auf justanswer gelockt. Und tatsächlich ist es verlockend in Zeiten, in denen man glaubt, man braucht einen Anwalt (weil man Laie ist) auf so eine Seite dann zu gehen, die einem (schnellen) Rat verspricht. Und leider führt mich Ihre Antwort jetzt genau dorthin, wo ich sehr wahrscheinlich hin gehen muss: Zu einem Anwalt, in eine Kanzlei. Genau das steht nämlich in Ihrer Antwort drin. (Die genaue Prüfung meiner Situation)
Vielleicht hätten Sie mit Ihrem Fachwissen mir sagen können (müssen), dass diese Frage den Rahmen einer virtuellen Rechtsberatung sprengen wird? Und mir geraten, einen Anwalt aufzusuchen?
Vielen Dank für Ihre Zeit, wenn Sie das gelesen haben.S.Fritz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

ich bedaure, dass ich Ihnen nicht weiter helfen konnte.

Ihre Frage habe ich dahingehend verstanden, dass Sie wissen wollten, ob Sie als Vereinsvorstand für eine verspätete Insolvenzantragstellung persönlich haften.

Dies habe ich Ihnen ausgeführt.

Was wollen Sie darüber hinaus beantwortet haben?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Herr RA Traub,das wundert mich jetzt, da ich für Ihre Antwort keine Bewertung abgegeben hatte und dennoch die Bezahlung an justanswer erfolgt ist. Wie kommt das denn zustande?viele Grüße
S.F
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

ich bin "nur" der bearbeitende Rechtsanwalt. Sämtliche Vertragsbeziehungen entstehen mit dem Portal. Wenn Sie keine Bewertung abgeben, bekomme ich für meine Ausführungen zwar kein Guthaben gutgeschrieben.

Ihre Zahlung an das Portal, über welches Sie die Beratung gebucht haben, bleibt jedoch bestehen.

Dies ist mit dem Portal zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
das ist ja frech. Also nicht von Ihnen sondern vom System. Weil so steht das nicht drin. Na, dann überlege ich mir noch, ob ich Sie "bewerte" ....denn das ist nicht korrekt. Erklärt. Jedenfalls bringt es mich dazu dann doch den Vorteilen der virtuellen Möglichkeiten zu misstrauen. Das Portal bedient sich da eine goldene Nase. Mit so kleinen Klacksbeträgen....Ich bin Freischaffenden Künstler. Das ist eine aussterbende Tierart. Wenn ich Bilder zur Verfügung stelle , bei einer städtischen Artotek, dann zahlt der Bürger eine Verwaltungsgebühr. Ca. 35 Euro. Nach einem Jahr bekomme ich das Bild zurück (wenn der Ausleiher es nicht kauft) und ich bekomme nichts. Das ist Handeln zu Lasten der Freiheit, denn Künstler werden so zu Dienstleistern von Wohnzimmergeschmäckern. Und die Kunst geht .....verloren. Jura ist bestimmt eine Kunst. Einfache Schlussfolgerungen gibt es da nicht. Eben, jeh nachdem von welcher Seite geschaut wird. Medizin, Rechtsprechung und Kunst müsste frei sein vom Sachzwang sein Lebensunterhalt damit verdienen zu müssen. Im Grunde....Viele Grüsse
S.Fritz