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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 901
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Ich habe am 10.08.2017 eine Zwangsräumung vom Gericht bekommen.Was

Kundenfrage

Ich habe am 10.08.2017 eine Zwangsräumung vom Gericht bekommen.
Was kann ich tun. Kann man einen Räumungsschutzantrag bis zum Auszug 21.08.2017
beim Gericht stellen. Ich muss diese bis zum 27.07.2017 bei Gericht einreichen.
Bitte, bitte helfen Sie mir. Bitte, bitte keine Zwangsräumung.
Danke ***** ***** Antwort Herr Rechtsanwalt.
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte Kundin,

gerne beantworte ich ihre Frage wie folgt:

Sie können gemäß § 726a ZPO einen Räumungsschutzantrag stellen. Dieses Bestimmung lautet wie folgt

Auf Antrag des Schuldners kann das Vollstreckungsgericht eine Maßnahme der Zwangsvollstreckung ganz oder teilweise aufheben, untersagen oder einstweilen einstellen, wenn die Maßnahme unter voller Würdigung des Schutzbedürfnisses des Gläubigers wegen ganz besonderer Umstände eine Härte bedeutet, die mit den guten Sitten nicht vereinbar ist. Es ist befugt, die in § 732 Abs. 2 bezeichneten Anordnungen zu erlassen.

Ihrem Antrag, die Vollstreckung bis zum Auszug am 21.08.2017 einstweilen einzustellen, wird das Vollstreckungsgericht also nur stattgegen, wenn Sie ganz besondere Umstände vortragen können, die unter Berücksichtigung des Schutzinteresses des Vollstreckungsgläubigers eine Härte für Sie bedeuten, die mit den guten Sitten nicht vereinbar ist. Die Härte, die sich allein aus der Tatsache für Sie ergibt, aus ihrer Wohnung gesetzt zu werden bleibt dabei außer betracht. Es müssen also andere Umstände vorgetragen werden, welche die zwangsweise Räumung am Räumungstermin als eine Härte erscheinen lassen, die mit den guten Sitten unter Berücksichtigung des Interesses des Vollstreckungsgläubigers an der Räumung nicht vereinbar ist.

Bitte beachten Sie, dass Sie den Vollstreckungsschutzantrag aufgrund dieser Bestimmung spätestens 14 Tage vor dem Ihnen gesetzten Räumungstermin stellen müssen. Sonst wird dieser als verfristet vom Vollstreckungsgericht ohne Prüfung abgewiesen.

Ich hoffe meine Antwort hilft Ihnen weiter. Nachfragen können Sie gerne stellen, wenn Sie das wünschen.

Andernfalls darf ich Sie um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten, damit meine Leistung vergütet wird.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte Kunde/in,

wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, dann darf ich Sie nochmals höflich darum bitten, meine Leistung durch eine positive Bewertung meiner Antwort zu vergüten.

K. Severin

Rechtsanwalt