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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5325
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Wir haben über den Reiseanbieter *** am 15.6. eine Reise in

Kundenfrage

wir haben über den Reiseanbieter *** am 15.6. eine Reise in die Türkei gebucht.( Reiseantritt 13.9.) Aus den bekannten aktuellen Gegebenheiten, wollten wir von der Reise zurücktreten. (Meine Frau hat vor 2 Jahren einen lebensbedrohlichen Überfall gerade mal so überlebt). Die Reise kostet 876 € .Wir leisteten eine Anzahlung von 30 % . Dieser Betrag wurde in deren AGB auch als Rücktrittspauschale angesetzt. Nun verlangt diese Gesell. eine Pauschale von total überzogenen 760 € , mit dem Hinweis auf BGB 651i Abs.2. Was können wir dagegen unternehmen ? MfG ***

Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Holger Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage formuliere.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Sie sollten von einer vorschnellen Bezahlung der geltend gemachten Stornokosten absehen.

Prinzipiell beeinflusst die Meldung des Auswärtigen Amtes auch die Möglichkeiten eines stornofreien Rücktritts.

Dies gilt allerdings nur dann, wenn auf der Seite des Auswärtigen Amtes (vgl. http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/SicherheitshinweiseA-Z-Laenderauswahlseite_node.html?letter=T) für das Land explizit eine Reisewarnung ausgesprochen wird (vgl. bei Syrien).

Für die Türkei gilt gegenwärtig noch eine geringere Stufe, so dass eine "höhere Gewalt", welche bei einer Sicherheitswarnung durch das AA angenommen werden kann, nicht vorliegt.

Prinzipiell können somit bei einer Stornierung Stornokosten verlangt werden.

In Ihrem Fall haben Sie jedoch eine klare vertragliche Vereinbarung, auf welche Sie sich berufen können. Diese belauft sich auf 30%. Diese vertragliche Vereinbarung geht der zitierten Gesetzesnorm vor.

Weiter müsste der Reiseveranstalter darüber hinaus nachweisen, dass er Ihre Reise nicht an einen Dritten vermitteln konnte (wenn keine vertragliche Regelung bestehen würde).

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-