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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1468
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
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Rain Nitschke ist jetzt online.

Mir wurde 2015 die fahrerlaubnis abgenommen vom Gericht

Kundenfrage

Mir wurde 2015 die fahrerlaubnis abgenommen vom Gericht wurde eine 5 monatige sperre auferlegt da mir die Mittel fehlten um an eine mpu zu machen weiß ich nicht wie ich es schaffe wieder die fahrerlaubnis zu bekommen ich habe jedoch keine Auflage vom Gericht bekommen eine mpu zu machen. Können Sie mir bitte sagen was ich dagegen machen kann. Mfg ***

Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Das Landratsamt hat jedoch entschieden das es eine mpu geben soll der Alkohol wert beim pusten war 0,86
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

das gericht muss die MPU auch nicht festlegen. Nach Ablauf der Sperrfrist können Sie die Fahrerlaubnis wieder beantragen und die jeweilige Behörde (bei Ihnen das Landratsamt) entscheidet dann, welche Maßnahmen nötig sind. Bei Alkohol am steuer ist in der Regel immer eine MPU nötig. Die Kosten liegen in dem Fall ca. bei 420,00 EUR, wenn es "nur" Alkohol war. Kommen noch andere Gründe hinzu (Drogen), dann kann es auch deutlich teurer werden.

Mittlerweile gibt es speziell MPU Kredite. Sollten Sie aufgrund Ihres Jobs vom Führerschein abhängig sein und aufgrund dessen arbeitslos sein, macht es auch Sinn, einmal beim Arbeitsamt nachzufragen, ob die die Kosten vorstrecken. Ohne MPU sehe ich leider keine Möglichkeit, dass Sie die Fahrerlaubnis zurück erhalten.

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Sollte Ihre Frage beantwortet sein, würde ich mich über Ihre positive Bewertung durch Anklicken der Sterne ( 3-5) freuen. Dadurch wird das Guthaben auf Ihrem Kundenkonto an mich weiter geleitet und die Beratung vergütet. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ich danke für Info
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 4 Monaten.

Gerne.. Seien Sie doch bitte so gut und geben noch Ihre Bewertung ab. Vielen Dank ***** ***** Gute für Sie!

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.

Ich hätte da aber noch eine Frage: Da ich nicht arbeitslos bin aber eine Verpflichtung gegenüber 4 Personen habe gibt es da keine Härtefall Regelung worauf ich mich stützen kann. Da meine Frau für die eigene Mutter 24 Stunden daheim ist und nicht arbeiten kann dadurch ( 100% demenz) und mich nicht jeden tag in die Arbeit fahren kann wo ich stellenweise bis zu 26 Stunden dienst habe. Es würde mich auch noch interessieren ab wann ich meinen Führerschein neu machen musst. Mfg ***

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 4 Monaten.

Grundsätzlich können Sie gegen die Anordnung vorgehen und dort Ihre Argumente vorbringen. Die Anordnung wird sich in Ihrem Fall nach § 11 FeV richten.

Danach ordnet die Behörde die "MPU" an, wenn entweder körperliche Mängel bekannt sind, oder der Bewerber (Sie) nicht erheblich oder nicht wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder Strafgesetze verstoßen haben, sodass dadurch die Eignung ausgeschlossen wird (Abs.1) Durch das Urteil steht bei Ihnen jedoch fest, dass Sie zumindest gegen verkehrsrechtliche Vorschriften verstoßen haben. Demnach kann die Behörde auch das Gutachten verlangen. Ich kenne jetzt auch leider die komplette Akte bei Ihnen nicht. Handelte es sich um einen einmaligen Verstoß und sind Sie sonst nicht mehr auffällig geworden, dann stehen die Chancen natürlich besser, als wenn die genannten Voraussetzungen nicht vorliegen. Sie können daher Ihre persönliche Situation schildern und darum bitten, die MPU aufzuheben. ABER: weigern Sie sich bitte nicht im Vorfeld.

Abs. 8 besagt folgendes:

Weigert sich der Betroffene, sich untersuchen zu lassen, oder bringt er der Fahrerlaubnisbehörde das von ihr geforderte Gutachten nicht fristgerecht bei, darf sie bei ihrer Entscheidung auf die Nichteignung des Betroffenen schließen.

Schildern Sie daher lediglich Ihre Situation und teilen aber mit, dass Sie die MPU machen würden, wenn Sie die finanziellen Mittel aufbringen könnten.

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Sie können natürlich auch warten, bis Ihre Tat verjährt ist. Die Tilgungsfrist beträgt jedoch 10 Jahre. Dann kann zwar keine MPU mehr gefordert werden, da diese im Prinzip Teil der Strafe ist. Allerdings ist es möglich, dass man nach so einer langen Zeit, von Ihnen eine erneute Führerscheinprüfung fordert. Die MPU dürfte dagegen günstiger sein.

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Eine weiter Möglichkeit (die aber ebenfalls Geld kostet) ist der Führerschein im Ausland. Allerdings müssten Sie dazu mindestens 6 Monate einen festen Wohnsitz im anderen Land haben

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Aktuell kann ich Ihnen daher leider nur dazu raten, über eine Finanzierung nachzudenken

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Danke für die genaue Informationen Mfg Randa
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 4 Monaten.

Gerne. Seien Sie doch bitte noch so gut und geben Ihre Bewertung ab! Haben Sie vielen Dank ***** ***** Gute für Sie!

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Danke
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 4 Monaten.

Gerne. Die Bewertung nehmen Sie durch Anklicken der Sterne vor. Dies ist noch nicht geschehen ;-)

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Dankr