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Gero Geißlreiter
Gero Geißlreiter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 92
Erfahrung:  Erster Kreisrat a.D.
99361202
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Gero Geißlreiter ist jetzt online.

Hallo, heute wurde von einer Schule den Mitschülern

Kundenfrage

Hallo,
heute wurde von einer Schule den Mitschülern mitgeteilt, dass die Atteste von unserer Arztpraxis bzw explizit von einem bestimmten Dr *** (ausländischer Name) nicht mehr angenommen bzw nicht gerne gesehen werden.
Dasselbe wurde auch vor wenigen Wochen denn Mitarbeitern von BMW gesagt.
Soweit ich weiß, dürfen sie das nicht ablehnen, sondern falls sie Zweifel mit dem Attest haben, können Sie dem jenigen eine Amtsattestpflicht geben und nicht unseren Ruf schädigen.
Unsere Atteste sind höchstwahrscheinlich auffällig, weil wir sehr viele Patienten aus dieser Schule/Firma haben und Vorurteile aufgrund des ausländischen Namens bei den Vorgesetzten entstanden sind, obwohl der Arzt (offiziell) hohe Kompetenzen hat und bei den Patienten sehr beliebt ist.
Gegen was könnte man klagen und ist das erlaubt einfach Atteste abzulehnen?
Denn sowas den Leuten zu mitteilen ist meiner Meinung nach gegenüber der Praxis Rufmord und gegenüber dem Arzt auch Rassistisch.
Gegen welche Gesetze verstoßen die Vorgesetzten wirklich?
(hohes Trinkgeld)
Gepostet: vor 28 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Gero Geißlreiter hat geantwortet vor 28 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer! Gerne kümmere ich mich um Ihr Anliegen.

Eine Nachfrage: Wurden die Aussagen weiter unterlegt oder garniert mit Aussagen z.B. wie "Gefälligkeitsattest", "untersucht gar nicht wirklich" oder Ähnlichem?

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Das wurde wahrscheinlich nicht gesagt, aber davon gehe ich stark aus, weil bei der hohen Patientenzahl und dem Nachnamen schon Vorurteile haben kann.Ich als Mitarbeiter weiß, dass so etwas nicht stimmen kann. Es werden am Tag sehr viele Patienten behandelt, wir arbeiten 7 Tage die Woche parallel mit 5 sehr kompetenten Ärzten und haben auch mehrere Filialen."Im Lehrerkollegium haben wir uns geeinigt, dass wir ab sofort die Atteste von einem bestimmten Dr xxxx nicht annehmen, bzw. die werden nicht gerne gesehen"Wurde den Schülern gesagt (Zeugen vorhanden)Von den Firmen habe ich noch keine großen Informationen bekommen
Experte:  Gero Geißlreiter hat geantwortet vor 28 Tagen.

Ein ärztliches Attest ist erst einmal hinzunehmen. Gibt es begründete Zweifel, so kann eine Überprüfung eingeleitet werden (Amtsarzt, MDK). Das sehe ich so wie Sie. Atteste müssen auch nicht "angenommen", sondern zur Kenntnis genommen werden.

Eine Beleidigungsstraftat (Beleidigung, § 185 StGB, Üble Nachrede, § 186 StGB) kann noch nicht nachgewiesen werden. Gleichwohl dürfte es sich empfehlen, frühzeitig einzuschreiten. Ich würde zunächst ein (anwaltliches) Schreiben für die Arztpraxis an die Schulleitung empfehlen sowie an die Person oder Abteilung bei BMW, die diese Äußerungen getätigt haben. Darin könnte schon allgemein auf eine mögliche Unterlassungsklage hingewiesen werden (auch wenn deren Voraussetzungen noch anhand der Details der Fälle geprüft werden müsste). Gegenüber BMW sollte das Schreiben wegen der dünnen Faktenlage eher moderater sein.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen gangbaren Weg aufzeigen. Nachfragen beantworte ich gerne. Ansonsten wäre ich für eine positive Bewertung dankbar, weil dies Voraussetzung meiner Honorierung ist. Vielen Dank!

Beste Grüße von Gero Geißlreiter, Rechtsanwalt

Experte:  Gero Geißlreiter hat geantwortet vor 27 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

kann ich weitere Fragen beantworten? Bitte seien Sie so fair, meinen Zeit- und Arbeitsaufwand mit einer positiven Bewertung zu honorieren. Herzlichen Dank!

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