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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3530
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Es geht um das Thema Reiseunfähigkeit. Ich hatte am

Kundenfrage

Es geht um das Thema Reiseunfähigkeit.
Ich hatte am 10.03.2017 einen Unfall mit stationärem Aufenthalt in der Uni-Klink Göttingen und zwar bis 16.03.2017. Anschließend war ich aufgrund der vorliegenden Krankheit durchgehend krankgeschrieben und zwar bis zum 31.05.2017.
Ich besitze eine Fahrkarte (DB Job-Ticket für ein Jahr) für die Strecke Göttingen - Hannover.
Die Bahn habe ich daraufhin gebeten, mir anteilig den Fahrpreis zu erstatten, da ich das Job-Ticket nicht benutzt habe. Die Krankschreibungen wurden von unterschiedlichen Ärzten und Fachärzten ausgestellt.
Die Bahn besteht aufgrund der AGB auf die Vorlage eines Attestes, dass ich reiseunfähig war.
Der o.g. Zeitraum ist lücklos nachweisbar.
Ist das aus Ihrer Sicht berechtigt oder welche Möglichkeiten bestehen?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Die DB kann von Ihnen verlangen, dass Sie ein Attest vorlegen, das Ihre Reiseunfähigkeit bescheinigt.

In den AGB der DB heißt es hierzu:

"Im Falle einer mit Reiseunfähigkeit verbundenen Krankheit von mehr als 21 bis maximal 60 aufeinander folgenden Kalendertagen ist eine Erstattung des DB Job-Tickets unter Abzug eines Bearbeitungsentgelts in Höhe von 15 € möglich. Die Reiseunfähigkeit und deren Dauer sind durch ein ärztliches Attest gegenüber dem Abo-Center nachzuweisen. ... "

Es ist ja auch nachvollziehbar, dass die DB ein solches Attest verlangt. Die DB muss die Möglichkeit haben, die Reiseunfähigkeit nachzuprüfen.

Die Krankschreibung an sich ist noch kein Nachweis darüber, dass Sie reiseunfähig waren. Aber es sollte doch für Ihren Arzt einfach möglich sein, Ihnen ein Attest auszustellen?

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der eine Arzt teilt mir frdl. mit, dass er kein Attest ausstellen kann.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Er muss doch einen Grund dafür haben. Das gehört zu seinen Aufgaben als Arzt.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Wenn er es wirklich nicht machen will, dann könnten Sie den Arzt als Zeugen benennen in einem Gerichtsprozess gegen die DB. Aber ich denke, dass das wohl wenig Aussicht auf Erfolg hat, wenn er Ihnen auch so die Reiseunfähigkeit nicht attestieren möchte.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Wie kann ich noch helfen, besteht weiterer Klärungsbedarf?

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, eine positive Bewertung über das Bewertungssystem zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag freizugeben. Sie können auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für die Antwort.
Der Facharzt (Neurologe) hat mir aufgrund der Diagnose sogar eine Krankenhauseinweisung in die Psch. ausgestellt. Diese habe ich dann aber aus persönlichen Gründen (Gefahr des Arbeitsplatzverlusts) nicht wahrgenommen. Ich werde mal meinen Hausarzt fragen, ob er mir dann ein Attest ausstellen kann. Die Bahn verstehe ich in soweit, dass in letzter Zeit "Schmuh" mit der Erstattung gemacht wurde. In den früheren AGB zum Job- Ticket stand nichts von Reiseunfähigkeit. Vielleicht lässt sich auf dem Kulanzwege noch etwas erreichen .
Ich habe das Job-Ticket bereits seit mehr als 10 Jahren und noch nie irgendjemanden damit "betrogen".
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Dass Sie niemanden betrügen, glaube ich Ihnen gerne.

Aber gleichwohl gibt es Betrüger, die auf diese Art und Weise Geld erstattet verlangen.

Sie könnten die DB verklagen. Aber ich denk, dass Sie ein Attest benötigen, um obsiegen zu können.

Versuchen Sie es nochmal auf dem Kulanzweg.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich weiß nach wie vor nicht, warum sich der Arzt so absolut weigert, mir irgendwie zu helfen. Schließlich bin ich auch noch Privatpatient. Aber ich keine Nerven, mit dem Arzt in einen Rechtsstreit zu gehen.
Das ginge wahrscheinlich nicht gut für mich aus.
Im übrigen ist mir unklar, inwieweit ich die DB verklagen könnte, da die AGB eine Reiseunfähigkeitsbescheinigung verlangen.
Was letztendlich die Reiseunfähigkeit bedeutet, könnte wahrscheinlich nur in einem Prozess von einem Richter geklärt werden. Den o. g. Arzt werde ich jedenfalls nicht mehr aufsuchen.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Das kann ich verstehen, dass Sie den Arzt zukünftig meiden werden.

In einem Prozess könnte ein Richter die AGB hinsichtlich des benötigten Attestes möglichweise als unwirksam erachten.

Gleichwohl müssten Sie die Reiseunfähigkeit in einem Prozess nachweisen. Und dafür benötigen Sie einen Arzt, der sie Ihnen bestätigt. Und ob Ihnen dieser Beweis gelingt, kann ich schwer beurteilen.

Der Kulanzweg wäre wohl tatsächlich der Beste.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Reiseunfähigkeit bei ausreisepflichtigen Ausländern liegt doch auch vor, wenn eine schwere Depression vorliegt. Genau wie in meinem Fall. Das habe ich sogar schriftlich vom Arzt. Was meinen Sie dazu?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Diesen Ausländern wird die Reiseunfähigkeit ja auch bestätigt.

Und diese ärztliche Bestätigung ist es ja gerade, die Ihnen fehlt.

Denken Sie bitte daran, eine positive Bewertung über das Bewertungssystem zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag freizugeben. Sie können auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke. Also müsste ich doch den Arzt verklagen, wäre das so eine Verpflichtungsklage?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Das wäre wohl eine Möglichkeit. Aber nicht besonders erfolgversprechend.

Sehr gerne habe ich geholfen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für die Antwort.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr gerne!

Viel Erfolg!

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

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