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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3660
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

In einem Mietprozeß habe ich wegen der 3-stündigrn

Kundenfrage

in einem Mietprozeß habe ich wegen der 3-stündigrn Verhandlung und des Wiedersehen meines mich verklagenden Sohnes durch die Belastung 3,5 mg Tavor zu mir genommen. Ich war dann, was mir im Voraus nicht bewusst war, durch dieses Medikament m.E. prozßunfähig. Den beschlossenen Vergleich habe ich nur unter Bewußteinstörungen verfolgen können.
Aus diesem Grunde habe ich meinen Anwalt gebeten, das Gericht um eine Frist (etwa 1 Woche) meiner Zustimmung oder Ablehnung zu erbitten.
Wörtlich hat mein Anwalt zu mir gesagt: "das ist nicht möglich".
Meine anschließenden Aufklärungen haben ergeben, daß die Auskunft meines Anwaltes rechtlich nicht nachzuvollziehen ist.
Meine Frage: In welcher Form haftet mein Anwalt evtl. für die Nachteile, die ich im Vergleich unbewusst hingenommen habe?
In welcher Form könnte ich diese Einschränckungen geltend machen ?

Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Ich sehe da keine Haftung Ihres Anwaltes. Er ist nicht verantwortlich dafür, dass Sie unter Medikamenteinfluss gestanden haben. Und äußerlich erkennbar ist dieser Umstand nicht.

Denkbar wäre aber, den Vergleich anzufechten, weil Sie im Zeitpunkt des Vergleichsabschlusses geschäftsunfähig waren. Dazu müsste das Gericht von Ihrer partiellen Geschäftsunfähigkeit überzeugt werden. Ob und wie das möglich ist, müssten Sie mit Ihrem Anwalt besprechen.

Sie sollten aber bedenken, dass ein Vergleich durchaus sinnvoll sein kann. Der Rechtsstreit mit Ihrem Sohn ist damit beendet. Sie müssen sich nicht weiter mit dieser belastenden Situation auseinandersetzen. Dass es belastend für Sie war zeigt die Tatsache, dass Sie sich mit Medikamenten beruhigen mussten.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Monaten.

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