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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5874
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich habe mir vor etwa 20 Jahren das Handgelenk gebrochen

Kundenfrage

Ich habe mir vor etwa 20 Jahren das Handgelenk gebrochen und im Laufe der Zeit hat sich dort eine Arthrose gebildet. Diese wurde schon einmal vor 10 Jahren operiert. Damals hab ich Arbeitsverbot als Maurer von der Berufsgenossenschaft bekommen. Zuvor hat das Arbeitsamt schon versucht mich umzuschulen in einen Kaufmännischen Beruf weil meine Zeugnisse so gut waren und die Chance auf dem Arbeitsmarkt in dem Beruf wohl mehr als gut war. In der laufenden Umschulung musste ich ins Krankenhaus und wurde also auf Kosten der BG operiert. Nach der OP haben sie das dann als Folge vom Arbeitsunfall von 1998 anerkannt. Die BG fragte mich was ich derzeit machen würde und ich sagte denen das ich meist am Pc sitze und schreibe mit der kaputten Hand. Darauf meinte der Oberarzt der BG damals, ich solle den Job sofort kündigen, die BG würde das ab jetzt finanzieren und sie würden mich neu umschulen. Die Arbeit an der Tastatur wäre schlecht für meine Hand. Dann bekam ich eine Umschulung in den Rettungsdienst. Als ich diese dann absolviert hatte, bekam ich aber keine feste Stelle. Also hat mir die Bg angeboten, mich nochmal umzuschulen als LKW Fahrer. Das hat dann auch alles gut geklappt. Leider entwickelte ich eine schwere Schlafapnoe und bin zweimal wärhrend der Fahrt in Sekundenschlaf gefallen. Eine Behandlung hat bis heute nichts gebracht. Somit mußte ich damals den Beruf schon aus eigener Sicherheit und um die Sicherheit anderer aufgeben. Ich kam aber sofort bei einem Weltkonzern der Windmühlen herstellt unter. Dort bin ich jetzt seit 4 Jahren tätig.
Jetzt ist es so, dass ich wegen Depressionen in Reha muß und mein Handgelenk wird versteift werden diesen Winter. Was für mich dann wieder bedeutet, dass ich wahrscheinlich in meinen alten Beruf nicht mehr zurück kann.
Ich weiß, dass klingt alles ziemlich abenteuerlich, aber was soll ich machen? Ich will ja arbeiten.
Meine Frage ist jetzt. Wenn sich nach der Op rausstellt das ich nicht mehr arbeiten kann in meinem alten Beruf, was steht mir dann noch zu? Also in punkto berufliche Förderung? Wer schult mich dann wieder neu um? Die Rentenversicherung oder nochmal die BG? Wer ist da für mich zuständig?

Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 5 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Prinzipiell ist es so, dass bei einem eingetretenen Arbeitsunfall sowie den hierauf zurückzuführenden Folgen die Berufsgenossenschaft sämtliche Kosten trägt.

Auch Umschulungskosten etc. sind ggü. der BG geltend zu machen.

Nur wenn eine dauerhafte Erwerbsunfähigkeit eintritt, sind die Ansprüche an die Rentenversicherung zu richten. In diesem Fall liefe es auf Erwerbsminderungs- bzw. Erwerbsunfähigkeitsrente hinaus.

Hauptansprechpartner in dieser Phase wäre für Sie daher zunächst die BG.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Die BG hat aber ja schon zweimal umgeschult. Zudem sagt meine Psychiaterin das mich meine Arbeit krank macht. Ich arbeite in Dauernachtschicht.
Die BG sagt jetzt doch sicher, dass sie aufgrund der beiden Umschulungen von der Sache ab ist. Selbst wenn das Gelenk versteift wird. Und die Rentenversicherung verweist auf die BG wegen dem kaputten Handgelenk. Die BG dann wieder auf die Rentenversicherung aufgrund der Schlafapnoe und den Depressionen. Nur wer ist vom Gesetz her verpflichtet in diesem Fall?
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die jeweiligen Ansprüche ergeben sich ggü. der BG aus SGB VII und ggü. der Rentenversicherung aus SGB VI.

Allerdings liegt die Problematik in Ihrem Fall darin, dass beide Träger nicht die anfallenden Kosten einter Rente ggü. Ihnen tragen wollen.

Deshalb stützt sich die BG darauf, dass Ihre (drohende) AU auf die Schlafapnoe und die Depressionen zurück zu führen sind. Diese Krankheitsbilder können nicht mit dem Arbeitsunfall in unmittelbaren Zusammenhang gebracht werden, was eine Leistungspflicht der BG ausschließt. Für eine "allgemeine" AU, die nicht auf einen konkreten Arbeitsunfall zurück zu führen ist, wäre die Rentenversicherung zuständig (auch für die Rentenzahlung).

Es ist also nicht eine Frage des Gesetzes, sondern eine Frage des Nachweises, worauf die jeweiligen Krankheiten (die zur AU führen) zurückzuführen sind.

Wäre dies auf den Arbeitsunfall nachweisbar, wäre die BG die alleinige Verpflichtete.

Konnte ich Ihre Fragen beantworten?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-