So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RHGAnwalt.
RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 366
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RHGAnwalt ist jetzt online.

Frage zu Mobbing und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.

Kundenfrage

Frage zu Mobbing und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Ist es zulässig, dass der Arbeitgeber den "Täter" und das "Opfer" an einen Tisch zu einem Gespräch zwingt? Und kann man sich gegen den Arbeitgeber wehren, wenn die Frauen auf Grund dieser Anschuldigungen des Mobbings bezichtigt werden?

Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller

Gerne beantworte ich in Kürze Ihre Frage

Dankeschön für Ihre Geduld

Ihr

Roland HoheiselGruler

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bitte Sie um Nachsicht, dass Sie so lange auf die Beantwortung warten mussten, normalerweise erhalten Sie zügigst Ihre Antwort.

In der Sache ist es so, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, entsprechenden Anschuldigungen im Hinblick auf eine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz nachzugehen und diese auch aufklären muss. Das Opfer einer sexuellen Belästigung hat nach dem AGG auch ein Anrecht darauf, dass der Arbeitgeber dann entsprechende Maßnahmen ergreift.

Ein Täter-Opfer-Ausgleich, wie er beispielsweise im Strafrecht vorkommen kann, gehört nicht zum notwendigen Instrumentarium des Arbeitgebers.

Dieser kann ein solches Gespräch allenfalls anregen - Täter und Opfer an einen Tisch zwingen kann er aber nicht. Das bedeutet, dass niemand gegen seinen Willen sich mit der anderen Partei an einen Tisch setzen muss.

Der Arbeitgeber k***** *****falls verpflichtet werden, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Sache aufzuklären. Dann muss er sich entscheiden, welche Maßnahmen er ergreift.

Wenn es nun so ist, dass die Frauen des Mobbings bezichtigt werden, dann kann man sich deswegen gegen den Arbeitgeber wehren, da er in der Pflicht ist, hier entschieden aufzuklären. Wenn die Beschuldigungen nicht wahr sind, dann können die falsch bezichtigten Täter sich mit Unterlassungsansprüchen dagegen wehren. Seinerseits Mobbingvorwürfe in die Welt zu setzen, ist nicht zielführend und sollte auch dementsprechend sanktioniert werden.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 2 Monaten.

bitte geben Sie noch Ihre Bewertung ab. Dankeschön :)

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 2 Monaten.

Bitte nehmen Sie noch Ihre Bewertung vor. Dankeschön :)

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz