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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1465
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
49776616
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Rain Nitschke ist jetzt online.

Hallo Es geht um Geldwäsche !!! Da ich Beruflich viel

Kundenfrage

Hallo
Es geht um Geldwäsche !!!
Da ich Beruflich viel unterwegs,und das über mehrere Wochen habe ich einen Freund gebeten Geld zu überweisen,für ein Hauskauf,
Markler,Notar und Grundbuch Einträge wollten bezahlt werden.
Die Beträge lagen insgesamt bei ca.4000€.Das Ding ist ich hatte das Geld Bar zu Hause liegen über längere Zeit mein Kollege hat es bei mir abgeholt,Eingezahlt und überwiesen.
Allerdings wurde mein Bank hellhörig,und hat meine Konto auf links gezogen.Und nun habe ich eine Vorladung bei der Polizei wegen Geldwäsche !!!
Was kann man den den am besten sagen in so einer Situation ?
Wo sind die Freigrenzen,ab was für einen Betrag ich es nachweisen muss ?
Warum Geldwäsche und nicht Steuerhinterziehungen ? Ich hätte ihn beispielsweise auch die 4000€ In Goldbahren geben können ?! Und vor allem was kommt noch auf mich zu?
Bin für jede Hilfestellung dankbar!
Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Banken sind verpflichtet, ungewöhnliche Vorkommnisse zu melden. Bei Barzahlungen auf das eigene Konto wird normalerweise erst ab 15.000,00 EUR gehandelt. Zahlt aber ein Fremder auf Ihr Konto etwas ein, wird die Bank schon ab 1.000,00 EUR hellhörig. Geldwäsche muss dennoch nicht vorliegen.

Wichtig ist, dass Sie erklären können, woher das Geld stammt. Geldwäsche im Sinne des § 261 StGB liegt vor, wenn das Geld aus einer rechtswidrigen Tat stammt - Das simpelste Beispiel dürfte Schwarzgeld sein. Haben Sie sich das Geld über Jahre zusammen gespart, liegt definitiv kein strafbares Verhalten vor. Haben Sie in den letzten Monaten immer mal wieder Geld abgehoben und es zuhause hinterlegt, liegt ebenfalls keine Geldwäsche vor. Eben sowenig, wenn Sie das Geld geschenkt bekommen haben.

Das Strafmaß ist recht hoch, für den Einstieg, da die Geldwäsche mit Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis zu 5 Jahren belegt ist. Geldstrafe kommt daher nicht in Betracht, was daran liegt, dass diesem Tatbestand stets eine entsprechende Straftat "vorgeschaltet" ist. Sie sollten daher die Herkunft des Geldes gut begründen können. Alles andere müsste man Ihnen jedoch nachweisen. Belasten müssten Sie sich auf keinen Fall selbst.

Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie einen Kollegen vor Ort einschalten, der zunächst Akteneinsicht beantragt. Dieser kann dann genau prüfen, was man Ihnen zur Last legt und welche Beweismittel schon vorliegen. So kann man gezielt eine Verteidigung aufbauen und entsprechend schriftlich Stellung nehmen. Sollten das Verfahren eingestellt werden, würde dies sogar Ihre Rechtsschutzversicherung übernehmen, sofern Sie eine abgeschlossen haben.

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Sollte Ihre Frage beantwortet sein, würde ich mich über Ihre Bewertung durch Anklicken von mindestens drei Sternen freuen. Dadurch wird das Guthaben auf Ihrem Kundenkonto an mich weiter geleitet und die Beratung vergütet. Gerne können Sie auch zunächst weitere Nachfragen stellen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke
Rechtsanwältin

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

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Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer

K. Nitschke

Rechtsanwältin