So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16996
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
raschwerin ist jetzt online.

ich bin zu einer Haftstrafe verurteilt worden...das

Kundenfrage

ich bin zu einer Haftstrafe verurteilt worden...das hat mich psychisch schwer getroffen,ich war auch vor der Gerihtsverhandlung schon über lange Zeit psychisch krank....merkte das nur nicht bzw. gestand es mir wohl nicht ein.vier Wochen vor der Verhandlung wollte ich mir das leben nehmen...nur durch zufall und wenigen Minuten wurde ich leider gerettet.ich war dann 10 Wochen in einem Krankenhaus einer Psychatrie.während des Aufenthaltes versuchte ich es nochmals obwohl ich ahnte es klappt nicht aber die Angst auf die Verhandlung lies es mich versuchen.als ich ab und an für eine nacht nach haus durfte habs ich nohmals probiert..aber mein herz scheint zu robust zu sein wieder schaffte ich es nicht.dann kam die Verhandlung,mein gutchter der vom gericht gestellt wurde assestierte dass ich nicht krank bin,das kam zustande da ich mit diesem menschen nicht reden konnte ich stellte mich gesund hin obwohl ich es nicht war und wusste dass das gegen mih spricht...aber ich konnte net anders.es war kein vetrauen da und ohne vertrauen bei menschen rutsche ich in eine rolle rein der ich garnicht bin.schöne heile welt zusagen......nun wurde ich auf 14 Monate verurteilt,die revision wurde abgewiesen,ich merke wie es mir psychisch immer schlechter geht (bin seit Mai Krankgeschrieben) durch die jetzt noch hinzukommende Existenzangst da ich ja alles verlieren werde,meine Arbeit,meine Wohnung,meine zwei kater,einfach alles.aus Verzweiflung hab ich wieder Tabletten geschluckt,durch meine Freundin fand man mich wieder rechtzitig,beim zweitenmal obwohl ich es garnicht wirklich wollte tat ich es wieder.Hatte zwei stimmen in mir mach es,die andere sagte mach es nicht (leide an Borderline und Persönlichkeitsstörung)mach es siegte und ich schluckte wieder....diesmal kam niemand drauf aber irgendwie soll es nicht sein und mein herz und die leber sind so robust und halten alles aus.es ist ja nicht so dass ich nur zehn einnehme sondern schon immer an die hundert, gemischt wie marzatepin,paradezamol ect.....das ganze macht mir auch angst.....wann mach ich es wieder und wird es klappen oder nicht.....aber einsperren lasen um alles zu verlieren das will ich nicht...d***** *****eber nicht mehr sein....gibt es nicht eine Möglichkeit mir zu helfen ohne ins Gefängnis zu müssen das würde ich nicht verkraften....habe angst davor,meine Anwältin hilft mir auch nicht wirklich...wurde auch schon falsch beraten.....können sie mir irgendwie helfen was ich machen kann? Mit freundlchen Grüßen ***

Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

*****@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter


Deutschland: 0800(###) ###-####/h4>

Österreich: 0800 802136

Schweiz: 0800 820064


in Verbindung zu setzen.

Vielen Dank für Ihre Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer und Ihr Vertrauen in uns.

Mein Name ist Rechtsanwalt Steffan Schwerin und ich versuche Ihnen jetzt bei Ihrem Anliegen zu helfen. Bitte warten Sie einen Augenblick bis ich Ihre Frage überprüft habe und mit einer Antwort wieder auf Sie zukomme.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.

Hallo,

Sie schrieben mir dass Sie von mir noch mehr Auskünfte benötigten.Ich klickte auf den Button um zu Ihrer Frage zu kommen.Leider finde

ich keine Frage von Ihnen sondern nur dieses Antwortfeld.

Weche Informationen würden Sie noch benörigen?

Kann ich eigentlich beantragen sollte ich in Haft gehen müssen,was ich wohl nicht zulassen würde aber gesetz den Fall ich verbocke wieder alles.Kann ich dann einen Antrag stellen in eine JVA zu kommen um wenigstens meine Arbeit weiter ausführen zu können ?

MfG

Astrid Satzger

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 9 Monaten.

Es besteht zunächst die Möglichkeit, dass Sie einen Antrag auf vorübergehenden Aufschub der Strafvollstreckung stellen, § 456 StPO.
Dieser wäre zu richten an die zuständige Staatsanwaltschaft als Vollstreckungsbehörde.

Ein solcher vorübergehender Aufschub ist für maximal 4 Monate möglich, wenn durch die sofortige Vollstreckung Ihnen oder Ihrer Familie erhebliche, außerhalb des Strafzweckes liegende Nachteile entstehen würden. Sie müssen allerdings nachweisen, dass Sie die Zeit seit der Rechtskraft des Urteils bereits genutzt haben, um Ihre Angelegenheiten zu regeln.

Weiter können Sie selbstverständlich ein Gnadengesuch stellen.

Allerdings kann ich Ihnen nur wenig Aussichten auf Erfolg machen. Ich gehe davon aus, dass Ihre Anwältin dies ebenso gesehen und Ihnen mitgeteilt hat.
Die Regelungen für Bayern finden Sie hier: http://by.juris.de/by/GnO_BY_2006_rahmen.htm
Die an sich wichtigste Regelung findet sich in § 6 und lautet:

„Einreichung der Gnadengesuche
(1) Gnadengesuche können eingereicht werden
1.bei dem Gericht, das in erster Instanz erkannt hat, oder
2.bei der für das Gericht der ersten Instanz zuständigen Staatsanwaltschaft, wenn diese am Verfahren beteiligt war.
(2) Gnadengesuche können auch unmittelbar an das Staatsministerium der Justiz oder an den Ministerpräsidenten gerichtet werden.
(3) Die Gnadengesuche können schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle gestellt werden.
(4)1 Der Gesuchsteller soll für die zur Begründung des Gesuchs aufgestellten Behauptungen Belege (z. B. Arbeitsbescheinigung, ärztliches Zeugnis) beigeben. 2 Soweit für die Entscheidung über ein Gesuch die wirtschaftlichen Verhältnisse des Verurteilten von Bedeutung sind, ist darauf hinzuwirken, dass dieser eine amtliche Auskunft der Finanzbehörde über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse vorlegt oder die Finanzbehörde zur Erteilung der Auskunft ermächtigt.“

Sie können damit das Gnadengesuch an das Amtsgericht schicken oder dort auf der Geschäftsstelle zu Protokoll geben. Von dort aus wird das Gesuch dann an die richtige Stelle weitergeleitet..

Ein Gnadengesuch hat aber keine aufschiebende Wirkung, d.h. wenn Sie eine Ladung zum Strafantritt erhalten, müssen sie sie auch befolgen.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.

Ist es möglich gleich vor Haftantritt einen Antrag zu stellen dass ich in meiner Arbeitsnähe inhaftiert werde um die Möglichkeit zu haben meine Arbeit weiter aus zuführen um diese nicht zu verlieren,Wenn ja brauche ich dfür eine Bescheinigung von meinem Arbeitgeber dass er mich auf jeden Fall anfordern würde und muss ich selbst den Antrag stellen oder meine Anwältin...und wohon,an das Oberlandesgericht in München,den die revision wurde dort abgelehnt?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 9 Monaten.

Die Anträge sind an die Staatsanwaltschaft zu richten und sollten dann durchaus zeitnah erfolgen.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz