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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26214
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Ich habe ein uneheliches kind: Keanu, 12 Jahre. zum

Kundenfrage

ich habe ein uneheliches kind: Keanu, 12 Jahre.
zum Zeitpunkt der Geburt von Keanu war die Mutter mit einem Österreicher verheiratet, der das Kind nach 2 Jahren nicht akzeptiert hat, da er sich von der Mutter scheiden liess.( einvernehmlich getrennt)
Die mutter lebt in Rumänien, mit Keanu und hat eine neue Beziehung .
Keanu trägt immer noch den Namen der Mutter .
Sie möchte mit Ihrer neuen Beziehung nach USA und dort heiraten.
Ich zahle von GEBURT AN UNTERHALT und lange Zeit auch Unterhalt für die Mutter.
Die Mutter möchte, dass ich Keanu nun meinen Namen gebe, was ich nicht unbedingt möchte, da ich in einer intakten Familie in Deutschland lebe, die die Situation aber natürlich kennt. Wenn die Mutter heiratet, sollte Keanu doch eher den neuen Namen annehmen?
Keanu wird von mir den Pflichtteil erhalten.
Ich habe erst nach der Geburt erfahren, dass ich der Vater bin, was auch bestätigt wurde.
Ich hätte Keanu zu mir genommen, die Mutter hat ihn mit dem ersten Mann aber nach Rumänien genommen.
Welche Konsequenzen hätte es für mich und meine Familie, ( ich habe noch einen ehelichen, erwachsenen Sohn), wenn ich Keanu meinen Namen gebe?
herzlichen dank für Ihre Antwort.
vielleicht an meine email?
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Namensänderung nach § 3 Namensänderungsgesätz ist dann möglich wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Einen solchen Grund haben Sie zum Beispiel dann wenn Sie und die Kindsmutter zusammen leben und das Kind einbenannt werden soll. Einen solchen Fall haben wir hier gerade nicht.

Wenn also eine Namensänderung erfolgen soll, so muss die Mutter genau darlegen können welchen Grund diese Namensänderung hat und warum sie unbedingt erforderlich sein soll. Desweiteren müssen Sie einer solchen Namensänderung auch zustimmen.

Wenn Sie einer solchen Namensänderung zustimmen und auch ein wichtiger Grund vorliegt, dann hat die Änderung des Namens für Sie keine weiteren rechtlichen Konsequenzen.

Weder am Erbrecht noch am Unterhaltsrecht treten Änderungen auf. Vermögensrechtliche Ansprüche treten dadurch nicht auf.

Wenn allerdings eine Namensänderung erfolgt ist, dann kann diese nur sehr schwer wieder rückgängig gemacht werden.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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