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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Habe eine Vereinbarung mit der Mittelbrandenburgischen

Kundenfrage

habe eine Vereinbarung mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse getroffen um unser Haus wieder zu bekommen. Seit dem 31. März 2016 wohnen wir wieder darin. Ich hatte eine Zahlungsvereinbarung mit ihr getroffen. In der Miete sind 450,-Euro Miete; 60,-Euro Zahlung an die Zwangsverwalterin und 360,- Euro Abschlagszahlung. Eigentlich waren von unserer Seite ebenfalls größere Abschlagszahlungen vorgesehen. Leider ist unsere Firma jedoch im höheren Maße bestohlen worden, so das wir diese nicht leisten konnten. Einmal hatte ich auch um schriftlichen Aufschub gebeten. Heute kam nun ein Schreiben (Einschreiben und Rückschein) indem uns angedroht wird die Zwangsversteigerung wieder zu betreiben. In der schriftlichen Vereinbarung ( liegt mir vor) sind jedoch keine Konsequenzen angezeigt, wenn ich diese Zahlungen nicht leiste. Nur im Mietvertrag ist angekündigt, das ich bei mehrfacher Nichtbezahlung der Miete einer Zwangsversteigerung entgegen sehen muss. Diese ist aber regelmäßig bezahlt worden. Ich werde jetzt mit der Bank einen Gesprächstermin vereinbaren, indem ich eine etwas höhere Abschlagszahlung anbieten möchte bis mir größere Abschläge gelingen? Wie stehe ich rechtlich da, wenn ich dorthin gehe? Kann die Bank obwohl ich bereits ca. 4.000,-Euro( ich weiß das ist noch nicht viel) von 50.000,-Euro bereits getilgt habe die Zwangsversteigerung betreiben?.Wie gesagt, es stehen keine rechtlichen Schritte in der Vereinbarung, wenn ich diese größeren Abschläge nicht bezahlt habe! Mit freundlichen Grüßen Birgit ***

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehrgeehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgtbeantworte:

1. Grundsätzlich kann die finanzierende Bank jederzeit eine Zwangsversteigerung beantragen. Voraussetzung ist die Kündigung und Zustellung der Grundschuld, wovon aufgrund der Zwangsverwaltung auszugehen ist.

2. Wenn Sie mit der Bank eine Zahlungsvereinbarung haben und diese einhalten, können Sie bei einer beantragten Zwangsversteigerung eine Vollstreckungsgegenklage einlegen, so dass die Zwangsversteigerung im Beschlusswege eingestellt wird.

3. Daher sollten Sie die Zahlungsvereinbarung einhalten. Die Bank wird dann in der Regel keinen Antrag auf Durchführung einer Zwangsversteigerung stellen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihre Frage beantworten.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten (bitte einmal aufdie Sterne untermeiner Antwort klicken).

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VieleGrüße

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Herr Schröter, Sie sind nicht auf die Angabe eingegangen, dass die Vereinbarung keine Maßnahmen enthält die eintreten, wenn nicht alle Voraussetzungen erfüllt sind. Der Mietvertrag und die kleineren Abschlagszahlungen jeden Monat gehen ja auf das Konto der Zwangsverwalterin ein. Uns selber ist ja auch daran gelegen die Zahlungen so schnell und im vollem Umfang zu begleichen. Wenn diese Maßnahmen nicht aufgeführt sind in der Vereinbarung, darf diese von der Bank ohne weiteres "gekündigt" bzw. die Versteigerung betrieben werden ? MfG Birgit Schröder