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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21852
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Honorarrecht / Schadenersatzrecht Seit vielen Jahren arbeite

Beantwortete Frage:

Honorarrecht / Schadenersatzrecht Seit vielen Jahren arbeite ich freiberuflich als Dozent / Dipl.-Ing. (FH) in verschiedenen technischen Bereichen. Darüber hinaus bilde ich seit 5 Jahren zukünftige "Industrie-meister Elektrotechnik" an mehreren Bildungseinrichtungen bundesweit erfolgreich aus. Von einer Bildungseinrichtung erhielt ich nach 3 Wochen eine "Kündigung" die als außerordentlich zu werten war. Die bezeichneten Ungereimtheiten wurden nicht näher beschrieben. Da ich mir für diese berufsbegleitenden Tage d.h. zahlreiche Fr./Sa. mit 15 UE frei gehalten habe ist mir ein erheblicher Honorarschaden von ca. 8.200 € entstanden. Zwei der Teilnehmer kamen ständig ohne Tabellenbuch, Taschenrechner und auch ohne Schreibmappe, so dass ich noch aushalf und meine Unterlagen zur Verfügung stellte. Ich hatte den Eindruck dass zwei der Teilnehmer ihre Meisterausbildung nicht den notwendigen Ernst mitbrachten. Der ersatzweise eingesetzte nachfolgende Dozent kann das auch bestätigen. Nach 3 weiten Wochenendeinsätzen wurde die weitere Ausbildung dann auch abgebrochen. Wie groß wäre meine Chance auf Klage vor dem Landgericht ?

Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sofern die außerordentliche - fristlose - Kündigung des zwischen Ihnen und der Bildungseinrichtung geschlossenen Vertragsverhältnisses unberechtigt gewesen sein sollte, könnten Sie in der Tat Schadensersatz - diesen haben Sie mit 8.200 Euro ja bereits konkret beziffert - geltend machen.

Die fristlose Kündigung wäre nur rechtens gewesen, sofern der Gegenseite ein wichtiger Grund zur Seite gestanden hätte. Ein solcher ist gegeben, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung nicht zugemutet werden kann.

Sie geben nun an, dass die Kündigung auf Ungereimtheiten gestützt worden ist, ohne dies näher auszuführen. Immerhin ist dieser Formulierung aber zu entnehmen, dass Ihnen jedenfalls keine schwer wiegende Pflichtverletzung zur Last fällt, die allein aber eine fristlose Kündigung tragen und rechtfertigen würde.

In Anbetracht dieser Umstände und unter Zugrundelegung Ihrer Angaben erscheint eine Klage erfolgversprechend.

Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sofern die außerordentliche - fristlose - Kündigung des zwischen Ihnen und der Bildungseinrichtung geschlossenen Vertragsverhältnisses unberechtigt gewesen sein sollte, könnten Sie in der Tat Schadensersatz - diesen haben Sie mit 8.200 Euro ja bereits konkret beziffert - geltend machen.

Die fristlose Kündigung wäre nur rechtens gewesen, sofern der Gegenseite ein wichtiger Grund zur Seite gestanden hätte. Ein solcher ist gegeben, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung nicht zugemutet werden kann.

Sie geben nun an, dass die Kündigung auf Ungereimtheiten gestützt worden ist, ohne dies näher auszuführen. Immerhin ist dieser Formulierung aber zu entnehmen, dass Ihnen jedenfalls keine schwer wiegende Pflichtverletzung zur Last fällt, die allein aber eine fristlose Kündigung tragen und rechtfertigen würde.

In Anbetracht dieser Umstände und unter Zugrundelegung Ihrer Angaben erscheint eine Klage erfolgversprechend.

Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe benötigen, zögern Sie nicht, kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Vielen Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Sehr geehrter Herr RA Huettemann, ***** 5 Sterne für diese Antwort, die ich leider erst heute lesen konnte !
kostenlose Nachfrage: darf die Bildungseinrichtung zur vorgenommenen Kündigung, die außerordentlich war, d.h. fast 2 Jahren zu den nicht näher bezeichneten "Ungereimtheiten" in einer Klageerwiederung detallierte Gründe die mir nicht bekannt sind, nachschieben ? MfG ***
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 9 Monaten.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Nein, wichtige Gründe können nur dann nachgeschoben werden, wenn diese zeitlich nach der erfolgten Kündigung entstanden sind. Lagen diese Gründe aber bereits zum Zeitpunkt der Kündigung vor, so können diese nicht nachgeschoben werden.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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