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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3521
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Bin mit einer Thailänderin verlobt und werde diese in den

Kundenfrage

bin mit einer Thailänderin verlobt und werde diese in den nächsten Wochen in Deutschland heiraten. Meine Verlobte hat eine 13-jährige Tochter die zusammen mit uns in Deutschland leben wird. Meinerseits besteht ein sehr inniges soziales väterschriftliches liebevolles Verhältnis zu diesem Kind. Aus diesem Grunde beabsichtige ich für dieses Kind die volle Verantwortung zu übernehmen, und ihm ein soziales familiäres Leben in Deutschland zu ermöglichen! Klar gesagt ich sehe sie als meine eigene TochteR, Aus der thailändischen Geburtsurkunde ergibt sich zwar der leibliche Vater des Kindes, aus einer weiteren Bescheinigung des Bezirksamts in Thailand aber der Sachverhalt, dass der Vater für dieses Kind die Vaterschaft nicht anerkannt hat. Aufgrund dessen, wurde dem Kind der Geburtsname der Mutter zu gewiesen sowie das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht und das alleinige Sorgerecht auf die Mutter übertragen. Für mich stellt sich nun die Frage, ob ich anstelle des leiblichen Vaters der die Vaterschaft nicht anerkannt hat, die Vaterschaft für das Kind anerkennen kann. Mit dieser Vaterschaftsanerkennung steht lediglich die familiäre soziale Bindung im Vordergrund , nicht etwa aufenthaltsrechtliche Angelegenheiten, da das Kind bis zum 16. Lebensjahr ohne hin ein generelles Recht darauf hat bei seiner Mutter zu leben, da es noch minderjährig ist und die Mutter das alleinige Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht besitzt. Leider habe ich inzwischen so viele Auskünfte bekommen, dass ich nicht mehr weiß, was nun davon überhaupt richtig ist und was nicht. Seitens des einen Standesamtes wurde mir gesagt, da sich in der Geburtsurkunde bereits ein Vater befindet, könne eine Vaterschaft Anerkennung nicht stattfinden. Eine anderes Standesamt sag, das es die Vaterschaftsanerkennung beurkunden muss, egal ob sich in der Urkunde ein Vater befindet oder nicht und ich damit die rechtliche Vaterschaft erlange. Ein drittes Standesamt sagt, dass es besser wäre, die Beurkundung über einen Notar laufen zu lassen, und im Nachgang die Geburt bei einem Standesamt nach zu beurkunden. Ich möchte aber keinesfalls, dass der Anschein erweckt wird, dass Personenstandsurkunden gefälscht werden sollen. Meine Frage bezieht sich nun darauf , ob eine solche Vaterschaftsanerkennung möglich ist, oder ob ich ein Adoptionsverfahren einleiten muss, welches nach Auskunft der thailändischen Behörden 2-3 Jahre in Anspruch nehmen wird. Ich bitte Sie um Auskunft welche Möglichkeiten bestehen. Mit freundlichen Grüßen *********

Gepostet: vor 11 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

*****@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter

Deutschland: 0800(###) ###-####/p>

Österreich: 0800 802136

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in Verbindung zu setzen.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Hallo,
Also ich finde das ja schon stark, das es offensichtlich nicht einen einzigen Rechtsanwalt auf ihrer Seite gibt , der in der Lage ist eine solche Fsmilien Rechtsfrage zu beantworten!
Schnelle Antwort Fehlsnzeige !
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 11 Monaten.

Lieber Kunde, vielen Dank für Ihre Frage. Ich bin Rechtsanwalt Roth und ich versuche Ihnen jetzt bei Ihrem Anliegen zu helfen. Bitte warten Sie einen Augenblick bis ich Ihre Frage überprüft habe und mit einer Antwort wieder auf Sie zukomme.

Mit freundlichen Grüßen

K. Roth

- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rechtsfrage.

Es tut mir leid, dass Sie so lange auf eine Antwort haben warten müssen.

"Eine Vaterschaftsanerkennung nach deutschem Recht ist möglich,

a)

wenn das Kind, zu dem die Vaterschaft anerkannt werden soll, seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat (seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat das Kind dort, wo es seinen tatsächlichen Lebensmittelpunkt hat, also dort, wo es wirklich lebt, unabhängig vom melderechtlichen Wohnsitz der Eltern) oder

b)

wenn der anerkennende Mann deutscher Staatsangehöriger ist (auch wenn er außerdem eine fremde Staatsangehörigkeit besitzt) oder

c)

wenn der anerkennende Mann staatenlos, Asylberechtigter oder internationaler Flüchtling im Sinne von Artikel 12 der Genfer Flüchtlingskonvention ist und er seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat. "

siehe unter

http://www.brasil.diplo.de/contentblob/4119306/Daten/4137402/Merkblatt_Vaterschaftsanerkennung.pdf.

Für weitere Fragen stehe ich über den Button „Experten antworten“ zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

K. Roth

- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
Zunächst vielen Dank ***** ***** Information.
Leider ist für mich die Frage noch nicht abschließend beantwortet.
Die Gesichtspunkte nach denen die Vaterschaft anerkannt werden kann siebte bereits bekannt. Diese ergeben sich ja auch aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch.
Und klar ist aber, ob eine Vaterschaftsanerkennung auch dann möglich ist, wenn sich aus der Geburtsurkunde bereits ein Vater ergibt, aus einer Bescheinigung des Bezirks Registeramtes aber die Tatsache, dass dieser die Vaterschaft nicht anerkannt hat.
Nach meiner Rechtsauffassung müsste hier der Punkt Zwei ihrer Antwort zum tragen kommen.
Für die deutschen Standesämter ist dies jedoch nicht der Fall. Diese gehen davon aus, wenn ein Vater in der Geburtsurkunde eingetragen ist, dass diese auch die rechtliche Vater sein muss. Dass dies in Thailand nicht so ist, ergibt sich allein schon aus der Tatsache, dass die Geburtsurkunde nach der Geburt direkt vom Krankenhaus ausgestellt wird und ich durch ein Standesbeamten.
Nach Ausstellung dieser Geburtsurkunde, wird diese an Standesamt in Thailand gesendet, und der Vater zur Vaterschaft gehört. Erkennt dieser die Vaterschaft nicht an, mit dem Vaterschaftsregister eingetragen Vater unbekannt.
Mit diesem Vaterschaft Register müsste es möglich sein, nach meiner Auffassung, da hier nachgewiesen ist das ein Vater die Vaterschaft nicht anerkannt hat, die Vaterschaft für das Kind an zu erkennen.
Ich bitte Sie dies noch einmal zu prüfen, ob ich mit meiner Rechtsauffassung richtig liege.
Mit freundlichen Gruß
Kuhn
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich stimme Ihnen zu.

Die Richtigkeit Ihrer Ansicht ergibt sich hier aus § 1594 Absatz 2 BGB.

Eine Anerkennung der Vaterschaft ist nicht wirksam, solange die Vaterschaft eines anderen Mannes nach § 1592 BGB besteht.

Hier liegt der Nachweis ja gerade vor, dass der Vater die Vaterschaft nicht anerkannt hat.

Mit freundlichen Grüßen

RA K. Roth

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

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