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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21869
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo zusmmen, ich hätte eine Frage zum Immobilienkauf und

Beantwortete Frage:

Hallo zusmmen,
ich hätte eine Frage zum Immobilienkauf und Maklercourtage und würde mich freuen, wenn sie mir helfen könnten.
Unser Sohn hat vor über einem Jahr eine Mietwohnung übernommen. Nach wenigen Monaten verstarb die Eigentümerin und die Wohnung fiel einem Erben zu. Unser Sohn setzte sich umgehend nach Bekanntwerden des Erben mit diesem in Verbindung und wollte die Wohnung kaufen. Dieser hatte die Wohnung aber bereits an einen Immobilienmakler der Sparkasse weitergegeben. Die Wohnung befindet sich in Baden-Württemberg im Bereich Ludwigsburg.
Meine Frage: Ist unser Sohn (er wohnt in der Wohnung, hat sie renoviert und möchte keinesfalls ausziehen) verpflichtet (er hat keinen Auftrag gegeben und nichts unterschrieben) eine Maklercourtage in Höhe von 4,76% vom Kaufpreis zu akkzeptieren?
Und falls ja, welche Möglichkeiten hat er, dem zu entgehen?
Herzlichen Dank für ihren Rat.
Mit freundlichen Grüßen
joarko
Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Wer konkret verlangt denn von Ihrem Sohn aus welchem Grund die Zahlung der Provision?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Die Wohnung wird von der Immobilienmaklerin der Sparkasse im Auftrag des Erben verkauft. Es besteht ein mündliches Preisangebot der Maklerin, das unser Sohn auch akzeptiert. Dieses hat er bereits schriftlich bestätigt. Darauf soll aber lt. Aussage der Sparkasse noch eine Courtage von 4,76% erhoben werden. Eine dementsprechendes schriftliches Preisangebot gibt es noch nicht, die Wohnung ist aber zwischenzeitlich bereits in der Sparkasse ausgehängt.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 9 Monaten.

Vielen Dank für Ihre ergänzenden Mitteilungen!

Unter den geschilderten Umständen wird Ihr Sohn keine Maklerprovision zu zahlen haben, denn es er hat mit der Maklerin überhaupt keinen Maklervertrag im Sinne des § 652 BGB geschlossen, der ihn zur Zahlung einer Provision verpflichten könnte!

Vielmehr ist die Maklerin von den Erben beauftragt worden. In diesem Fall gilt sodann aber das neue gesetzlich geregelte Bestellerprinzip, wonach derjenige Vermieter/Eigentümer die Provision zu zahlen hat, der den Makler beauftragt.

Das bedeutet, dass die Provison von den Erben zu zahlen ist, nicht aber von Ihrem Sohn.

Ihr Sohn kann daher sämtliche Forderungen der Gegenseite unter Berufung auf die vorstehend erläuerte und ganz klare Rechtslage zurückweisen.

Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 9 Monaten.

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe benötigen, zögern Sie nicht, kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Vielen Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Sehr geehrter Herr Huettemann,
zunächst einmal herzlichen Dank für ihr Feedback und Entschuldigung für meine verspätete Reaktion (leider hatte ich einige Tage aufgrund technischer Probleme keine Möglichkeit ihnen zu antworten.)
Trotzdem habe ich noch eine Nachfrage.
Zwischenzeitlich hat unser Sohn die schriftliche Rückantwort der Maklerin auf seine Kauferklärung erhalten.
"...schön das sie sich für den Kauf der Immobilie ...entschieden haben. Sie erhalten hierzu den Objektnachweis-Maklervertrag für ihre Unterlagen."
In diesem wurde das Objekt als nachgewiesen, benannt.
Und er enthält Leistungsmerkmale, Preise zu zahlende Steuern und Kosten sowie als Bedingungen für das Maklergeschäft (Kaufinteressenten) die Provision.
"Sie haben sich verpflichtet, eine Provision in Höhe von 4,76% des Kaufpreises einschließlich MWSt. an die KSK zu zahlen, wenn ein Kaufvertrag über das Objekt zustande kommt. Die Provision ist fällig mit Unterzeichnung der notariellen Kaufvertrages." ?????????
Zur Erinnerung: bis jetzt wurde kein Maklervertrag oder ähnliches von unserem Sohn unterzeichnet! Und die Maklerin auch nicht beauftragt!
wie sollen wir weiter verfahren? Wir wollen die Wohnung weiterhin kaufen.
Danke für ihre Rückantwort.
M f G
Joachim Kolb
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 9 Monaten.

Gern antworte ich Ihnen weiter.

In Anbetracht des weiteren Arbeitsaufwandes zu Ihren Nachfragen darf ich Sie aber bitten, zunächst eine positive Bewertung abzugeben, damit meine bisher bereits erbrachte umfassende Rechtsberatung auch vergütet wird. Ich werde sodann umgehend auf Ihre Nachfragen eingehen, und Sie können anschließend beliebig oft und kostenfrei nachfragen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Guten Abend Herr Huettemann,
gerne bewerte ich sie natürlich - die Vergütung wurde bereits über Paypal erhoben und bezahlt.
Zumindest wurde sie bei mir bereits am 18.10.16 auf meinem Konto abgebucht.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 9 Monaten.

Diejenige Hälfte Ihrer Paypalzahlung, die für die Rechtsberatung vorgesehen ist, wird NUR und ERST durch Abgabe einer positiven Bewertung freigegeben. Vielen Dank dafür!

Zu Ihrer Nachfrage:

Es liegt schon überhaupt kein Maklervertrag nach § 652 BGB vor, den Ihr Sohn mit der Maklerin geschlossen hätte, weshalb die Maklerin schon aus diesem Grund keine Provision verlangen kann.

Es gilt vollumfänglich das bereits eingangs Ausgeführte: Auftraggeber der Maklerin sind die Erben, und nicht Ihr Sohn.

Lassen Sie sich daher nicht von der Maklerin einschüchtern oder unter Druck setzen, und erbringen Sie keine Zahlung!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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