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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16959
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Unsere Tochter möchte gerne an einer Beschäftigung in einer

Kundenfrage

Unsere Tochter möchte gerne an einer Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen teilnehmen, weil Sie der persönlichen Auffassung ist, dass Sie für den allgemeinen Arbeitsmarkt noch nicht geeignet ist und wir wollten mal Fragen, ob uns jemand dabei behilflich sein könnte, den passenden Antrag zu stellen ggf zu formulieren.
Rainer u. Claudia Bergmann
Die Agentur für Arbeit sah unsere Tochter als ,,nicht erwerbsfähig" und für Sie käme nur eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen in Frage und nicht die von unserer Tochter gewünschte außerbetriebliche Ausbildung in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung.
Im Rahmen einer beruflichen Förderung und einer PSU sowie einer nachfolgenden neurologischen Untersuchung wurde dann festgestellt, dass eine notwendige Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aktuell nicht gegeben ist. Es sollte erstmal eine vorgeschaltete soziotherapeutische Förderung durchlaufen werden, bevor eine außerbetriebliche Ausbildung überhaupt gefördert wird.
Bei der soziotherapeutischen Förderung kam heraus, dass man bei unserer Tochter eine Seelische Funktionsstörung und eine Seelische Behinderung feststellte. Das Leistungsbild sagt aber, vollschichtig. Also, Arbeiten im Stehen, Gehen und Sitzen wäre überwiegend möglich. Eine angemessene Kommunikations- und Kontaktfähigkeit ist gegeben sowie das Arbeiten in Gruppen bzw in Teams. Auszuschließen wäre nur Hohe Anforderungen an das Konzentrations und Reaktionsvermögen und Hohe Verantwortung.
Im Gutachten stand aber auch drin, dass ein Unterstützter Rahmen in Form eines BBW zu empfehlen wäre. Für den Versuch einer beruflichen Eingliederung könnte vom obigen Leistungsbild ausgegangen werden. Begleitend wäre aus sozialmedizinischer Sicht die Fortführung und ggf Intensivierung der bestehenden Psychotherapie sowie der Ergotherapie zu weiteren seelischen Stabilisierung.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für die freundliche Anfrage.

Sie stellen den Antrag bei der Bundesagentur für Arbeit, wenn es um eine Berufsbildung geht, wenn es um den Arbeitsbereich geht beim Träger der Sozialhilfe.

Sie schreiben, dasss Sie Leistungen nach § 39 SGB IX beantragen, da die Leistungs und Erwerbsfähigkeit der Tochter erhalten und entwickelt werden muss und ihr eine Beschäftigung ermöglicht werden muss.

Besondere Formulierungen bedarf es dazu nicht

Die Bundesagentur nimmt dann zur Notwendigkeit Stellung.

Die Tochter muss dazu aber behindert, oder von Behinderung bedroht sein.

Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Unsere Tochter war 18 Monate an einer Institutsambulanz, da hat Sie ja die soziotherapeutische Förderung durchlaufen. Die ist jetzt aber beendet worden, weil die Krankenkasse keine Notwendigkeit mehr sieht, also die zu bezahlen.

Bei unserer Tochter liegt eine Behinderung von 50% vor.

Die Agentur für Arbeit meint, es liegt eine schwerwiegende Leistungsfähigkeit vor, die die Aussichten, am Arbeitsleben teilzuhaben oder weiter teilzuhaben, nicht nur vorübergehend wesentlich mindert. Unsere Tochter bedarf regelmäßige begleitende medizinische Hilfen in Form der bereits bestehenden Ergo- und Psychotherapie.

Dennoch liegt keine so schwere Leistungseinschränkung vor, dass eine Eingliederung in eine WfbM zu empfehlen ist.

Die Agentur für Arbeit ist der Meinung, dass unsere Tochter lieber eine BVM machen sollte (Berufsvorbereitungsmaßnahme) um halt zu schauen, welche Stärken und Schwächen ggf Interessen unsere Tochter überhaupt hat. Das finden wir generell für Schwachsinn!

Unsere Tochter wollte eigentlich eine Ausbildung machen, die wurden abgelehnt. Dann war die Frage, Ausbildung oder WfbM.

Auf deutsch gesagt, wurde beides abgelehnt und was neues (schwachsinniges) vorgeschlagen

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

lassen Sie sich von der Agentur für Arbeit einen rechtsmittelfähigen Bescheid geben, in dem die Förderung der Beschäftigung ion der Behindertenwerkstatt abgelehnt wird.

Gegen den legen Sie Widerspruch ein, und wenn ein ablehnendert Widerspruchsbescheid ergeht, dann klagen Sie.

Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung#

danke

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Die Agentur für Arbeit hat beim letzten Gespräch gesagt, entweder Sie machen die BVM (Berufsvorbereitsmaßnahme) oder ich gebe Sie an das JobCenter ab. Aber das Jobcenter unterstützt ein ja auch nicht, die geben höchstens nur 1Euro-Jobs.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Dann soll die Agentur das schriftlich geben, da gehen Sie dann vor, wie ich es Ihnen damals geschrieben habe